Hummel, Carl Maria Nikolaus
Bei Zwieselstein in den Ötztaler Alpen
Los 6090
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Bei Zwieselstein in den Ötztaler Alpen.
Öl auf Leinwand, auf Karton kaschiert. 36,6 x 54 cm. Unten links signiert "Hummel".
Fischer, August
Sommertag bei Brig im Wallis, im Hintergrund der Wasenhorn
Los 6091
Schätzung
750€ (US$ 852)
Sommertag bei Brig im Wallis, im Hintergrund der Wasenhorn.
Öl auf Leinwand. 47,5 x 68,5 cm. Unten links signiert, datiert und schwer leserlich bezeichnet "Aug. Fischer Brigue 1886. / Wasenhorn", verso auf dem Keilrahmen auf einem Nummernetikett abermals signiert "Aug. Fischer".
Vollmondnacht in Zell im Zillertal.
Öl auf Leinwand. 69 x 98 cm. Unten rechts signiert "Osw. Achenbach", verso auf dem Rahmen das Etikett der Kunsthandlung Schöninger, München.
Steffan, Johann Gottfried - zugeschrieben
Schweizer Berglandschaft
Los 6093
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Schweizer Berglandschaft.
Öl auf Papier, auf Leinwand kaschiert. 47 x 67 cm. Unten rechts bezeichnet "Kuhbodinen Alp" und datiert "1840" (?), verso auf dem Keilrahmen beschriftet "Collection [?]".
Steffan besucht ab 1833 zur weiteren Ausbildung die Münchener Akademie unter Peter von Cornelius. Unter dem Einfluss von Carl Rottmann wendet er sich der realistischen Landschaftsmalerei zu. Sein Atelier wird zum Mittelpunkt der Schweizer Künstler in München, unter anderem arbeitet Arnold Böcklin hier. Er unternimmt zahlreiche Studienreisen in die Schweizer Alpen, bevorzugt ins Glarnerland und an den Walensee.
Terrainstudie mit Felsblöcken.
Öl auf Papier, auf Pappe aufgezogen. 49 x 41 cm. Unten links in der nassen Farbe signiert und datiert "K. Geyling 1846".
Provenienz: Galerie Bassenge, Auktion 86 am 2. Dezember 2005, Los 5963.
Haanen, Adriana
Blumenstillleben im Flechtkorb am Ufer eines Weihers mit Frosch und Ameisen
Los 6095
Schätzung
6.000€ (US$ 6,818)
Blumenstillleben im Flechtkorb am Ufer eines Weihers mit Frosch und Ameisen.
Öl auf Leinwand. 39 x 48,8 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "A H / 1856".
1864 zog die Künstlerin Haanen nach Oosterbeek und lebte dort zusammen mit der Stilllebenmalerin Maria Vos. Die alltäglichen und natürlichen Stillleben von Adriana Haanen stellten einen Bruch mit der Vergangenheit dar. Die damals üblichen prunkvollen Stillleben mit exotischen Obst- und Blumensorten wurden nach einem strengen Schema angeordnet und arrangiert. Die Blumen von Haanen hingegen wurden nicht in eine Vase gestellt, sondern locker in einen Weidenkorb oder ungezwungen auf den Boden gelegt. Solche Kompositionen galten damals als sehr innovativ. Haanen malte vorzugsweise Rosen oder Obststillleben mit Trauben, Aprikosen und Erdbeeren. Zusammen mit Künstlerinnen wie Gerardine van de Sande Bakhuyzen und Margaretha Roosenboom gehörte Adriana Haanen zur neuen Generation der Stilllebenmalerinnen. Ihre Werke befinden sich unter anderem im Rijksmuseum, im Gemeentemuseum Den Haag und im Dordrechts Museum.
Voralpenlandschaft mit Weiher.
Öl auf Leinwand. 25 x 50 cm. Unten links signiert "Albert Zimmermann München".
Wildbach im Gebirge.
Öl auf Malpappe. 25 x 33,2 cm. Verso auf einem Klebeetikett in schwarzem Stift bez. "Steinfeld.".
Provenienz: Aus der Sammlung Arnold Blome, Bremen (dessen Sammlungsstempel mehrfach verso).
Zünd, Robert
Sommerliches Tal in den Schweizer Alpen mit kleinem Wasserfall
Los 6098
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Sommerliches Tal in den Alpen mit kleinem Wasserfall.
Öl auf Leinwand, auf Karton kaschiert. 38 x 29 cm.
Provenienz: Villa Grisebach, Berlin, Auktion am 25. Oktober 2018: Kunst des 19. Jahrhunderts, Los 437.
Eckenbrecher, Themistokles von
Dampfschiffe an der Anlegestelle von Gudvangen im Nærøyfjord
Los 6099
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Dampfschiffe an der Anlegestelle von Gudvangen im Nærøyfjord.
Öl auf Leinwand. 59 x 90,4 cm. Unten rechts signiert und datiert "T. v. Eckenbrecher 1921", verso auf dem Keilrahmen bezeichnet "T. von Eckenbrecher pinx / Goslar 1921" sowie "Am Naeröfjord bei Gudvangen.".
Themistokles von Eckenbrecher wurde 1842 in Athen geboren. Sein Vater, ein deutscher Offizier und Mediziner, war ein enger Freund Heinrich Schliemanns. 1843 kehrte die Familie nach Berlin zurück und Eckenbrecher besuchte zunächst die englisch-amerikanische Schule, bevor die Familie 1850 bis 1857 nach Konstantinopel übersiedelte. Ab 1859 studierte Eckenbrecher zunächst in Potsdam und nahm später in Düsseldorf Privatunterricht bei Oswald Achenbach. Sein Leben war durch eine intensive Reisetätigkeit geprägt. Seine Wege führten ihn durch ganz Europa. Ab 1882 unternahm er insgesamt 21 Studienreisen nach Skandinavien, zumeist Norwegen. Ab 1919 lässt er sich in Goslar nieder und wird dort Mitbegründer und Vorsitzender des dortigen Künstler-Vereins. Der norwegische Nærøyfjord ist ein 20 km langer und 300 Meter breiter Seitenarm des Sognefjords, wo tausend Meter hohe Felswände dramatisch aus kristallklarem Wasser aufsteigen und eine der spektakulärsten Fjordlandschaften der Welt bilden. Im Jahr 2005 wurde dieser Fjord in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Lenbach, Franz von
Portrait des norwegischen Dichters Björnstjerne Björnson
Los 6100
Schätzung
7.500€ (US$ 8,523)
Portrait des norwegischen Dichters Björnstjerne Björnson.
Öl auf Malkarton, auf einen Holzrahmen montiert. 101 x 71,5 cm. Um 1897.
Bei der furiosen Ölstudie handelt es sich um die Vorstudie zu dem auf Leinwand ausgeführten Gemälde im Lenbachhaus in München, das 1897 datiert ist. Es gelangte bereits 1925 als Schenkung Lolo von Lenbachs in die museale Sammlung. Björnstjerne Björnson (1832 Kvikne - 1910 Paris), der u.a. die norwegische Nationalhymne verfasst und den Literaturnobelpreis erhalten hatte, wirkte als Dichter und Politiker.
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit den Nachlassstempeln verso und der Bestätigung der Witwe Lolo von Lenbach, mit der handschriftl. Bemerkung "sehr gut").
Villa Grisebach, Berlin, Auktion am 28. November 2009, Los 132.
Süddeutsche Privatsammlung.
Schattige Uferpartie am Chiemsee.
Öl auf Leinwand, kaschiert auf fester Pappe. 32 x 43,5 cm. Unten rechts signiert und bezeichnet "J. Wopfner. München".
Selbstbildnis des Künstlers mit schwarzer Kappe.
Öl auf Leinwand. 51 x 38,5 cm. Unten links signiert und datiert "J. Kugler. 1871.", verso auf dem Keilrahmen nummeriert "No 33" sowie mit einem maschinenschriftl. Etikett, dort der Dargestellte fälschlicherweise als Franz Lenbach identifiziert.
Für ein Selbstbildnis aus dem Jahre 1868 vgl. unsere Auktion 123, am 30. Mai 2024, Los 6097.
Adam, Franz
Puszta Landschaft mit Pferden an der Tränke
Los 6103
Schätzung
6.000€ (US$ 6,818)
Puszta Landschaft mit Pferden an der Tränke.
Öl auf Leinwand. 91 x 160 cm. Unten links signiert und datiert "Franz Adam / [18]82", verso die Reste eines handschriftl. Etiketts "Adam / Pferdeleben in Ungarn".
Provenienz: Sammlung Ludwig II., König von Bayern (handschriftl. Etikett verso "No 152 / Kgl. Pferdegestüt in Ungarn / s. Zt. Eigentum v. Ludwig II [...]").
Sammlung Ludwig III., König von Bayern (Sammlungsetikett verso "Privat=Eigentum seiner Majestät Ludwig III., Inventar Nr. 171").
Sammlung Adolf Bader, Stuttgart (lt. Annotation verso).
Dessen Neffe Otto Bader, Göttingen.
Mahorcig, Josef
Großes Rheinpanorama mit der Apollinariskirche bei Remagen
Los 6104
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Großes Rheinpanorama mit der Apollinariskirche bei Remagen.
Öl auf Leinwand, doubliert. 65,5 x 132,5 cm. Unten rechts signiert und datiert "Jos. Mahorcig 1900".
Selbstbildnis im schwarzen Anzug mit Anstecknadel in Form einer Palette.
Öl auf Leinwand. 56 x 46 cm. Rechts im Hintergrund signiert und datiert "Max Metzoldt Antwerpen 1884".
Das Selbstbildnis zeigt den Maler im Alter von 25 Jahren, als er an der Akademie in Antwerpen studierte.
um 1860. Ansicht von Idstein im Taunus.
Öl auf Holz. 34 x 43,9 cm.
Schirnhofer, Anton
Blumenstillleben mit Heckenrosen, Mohn und Kornblumen
Los 6107
Schätzung
600€ (US$ 682)
Blumenstillleben mit Heckenrosen, Mohn und Kornblumen.
Öl auf Leinwand. 26 x 21 cm. Unten links signiert und datiert "A. Schirnhofer [1]853".
Steiniger Hang im Harz.
Öl auf Papier auf Karton kaschiert. 36,3 x 41,5 cm. Unten links undeutlich signiert "K. Buchholz".
Provenienz: Sammlung Prof. Erik Jayme, Heidelberg (1934-2024).
Oppenheim, Moritz Daniel - zugeschrieben
Bildnis eines jungen Mannes mit Bart im Profil
Los 6109
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
zugeschrieben. Bildnis eines jungen Mannes mit Bart im Profil.
Öl auf Leinwand, doubliert. 26,4 x 20,5 cm.
Provenienz: Privatsammlung Hessen.
Süddeutsche Privatsammlung.
Bachlauf bei Gotzing in Oberbayern.
Öl auf Papier, auf festem Malkarton kaschiert. 12,1 x 33,5 cm. Unten rechts datiert und bez. "24/7 / gotzing".
Sonnenbeschienenes Mauerstück.
Öl auf Leinwand, auf Karton aufgezogen, mit Papier umrändert. 29,9 x 34,2 cm. Unten links signiert "E. Bosch", verso bezeichnet und datiert "Barkhausen [?] 1859 / von Ernst Bosch, Ddf.".
Ernst Bosch studierte von 1851 bis 1856 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Ferdinand Sohn (Antikensaal), in der Malklasse von Theodor Hildebrandt und schließlich in der Meisterklasse des Akademiedirektors Wilhelm von Schadow. Nach Abschluss des Studiums wurde er Mitglied des Vereins der Düsseldorfer Künstler zur gegenseitigen Unterstützung und Hilfe, dessen Erster Vorsitzender er von 1892 bis 1904 war, ferner des Kunstvereins sowie des Künstlervereins Malkasten.
Partie in den Elbauen bei Dessau.
Öl auf Malpappe. 27,1 x 32,2 cm. Unten rechts signiert, datiert und bezeichnet "Dessau / Otto Strützel 12ten Octbr. [18]75".
Steg über einen kleinen Bachlauf.
Öl auf Leinwand, doubliert. 13,5 x 29,2 cm.
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (Nachlassstempel verso).
Müller, Carl Wilhelm
Kornernte in den Elbauen bei Dresden
Los 6114
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Kornernte in den Elbauen bei Dresden.
Öl auf Leinwand, auf feste Pappe kaschiert. 18,2 x 32,5 cm. Unten links monogrammiert und datiert "CWM [ligiert] 1871", verso auf dem Rahmen mit Etikettresten eines Pillnitzer Rahmenmachers.
Nach seiner Ausbildung an der Dresdener Kunstakademie studiert Carl Wilhelm Müller von 1858-1864 in der Landschaftsklasse bei Ludwig Richter. Von 1864-66 bereist er Deutschland und Österreich, bevor er 1866 eine Reise nach Italien antritt. Seine ehemaligen Dresdener Mitschüler und engen Freunde Albert Venus und Viktor Paul Mohn treffen ihn am 20. Juni in Rom. Die politischen Verhältnisse des Jahres 1866 zwingen allerdings viele der dort lebenden deutschen Künstler zur Rückkehr. Während Venus und Mohn 1868 erneut nach Italien aufbrechen, lässt sich Müller in seiner Heimatstadt Dresden nieder. In der Folgezeit unternimmt er weitere Reisen und Wanderungen mit Ludwig Richter, die letzte im September 1870 mit ihm und seinem im Folgejahr viel zu jung an Tuberkulose verstorbenen Schwager Albert Venus wiederum nach Nordböhmen. Müllers Werke sind unter anderem in der Gemäldegalerie Neue Meister Dresden, im Kupferstich-Kabinett Dresden, in den Städtischen Sammlungen Freital und in den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz zu finden.
Kummer, Carl Robert
Sonnenuntergang wohl in Nordböhmen
Los 6115
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Sonnenuntergang wohl in Nordböhmen.
Öl auf Leinwand. 32,2 x 39 cm. Unten links signiert "R. Kummer".
Carl Robert Kummer hat sich als Maler zeitlebens für meteorologische Besonderheiten interessiert. Spektakuläre Sonnenuntergänge, aufziehende Gewitter oder große Wolkenformationen standen stets im Hauptinteresse seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Mehr als die Hälfte der Leinwand nimmt in diesem Bild der in Feuerrot, Rosa, Grau und Weiß leuchtende Himmel ein, während das Terrain dunkel erscheint. Kummer hält diesen, oft nur wenige Sekunden andauernden Moment für immer im Bild fest und erlaubt dem Betrachter den allzeit verfügbaren Genuss des beeindruckenden Naturschauspiels. Wie bedanken uns bei Dr. Elisabeth Nüdling für die Bestätigung der Autorschaft (E-Mail vom 18. März 2026).
1858. Die Ruinen des Stadions von Delphi.
Öl auf festem Papier. 25,5 x 42,8 cm. Unten bezeichnet und datiert "Stadion Delphi 30 Sept [18]58".
Both, Hermann
Pommersche Küstenlandschaft bei aufziehendem Sturm
Los 6117
Schätzung
900€ (US$ 1,023)
Pommersche Küstenlandschaft bei aufziehendem Sturm.
Öl auf Leinwand. 27,7 x 44,7 cm. Unten rechts signiert und datiert "H. Both [18]60" sowie verso auf der Leinwand monogrammiert und datiert "HB 1860".
Hermann Both widmete sich, trotz Ausbildung in Düsseldorf und Aufenthalten in Karlsruhe und Paris, zeit seines recht kurzen Lebens Motiven aus seiner Heimat. In der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe befindet sich ein Aquarell mit Deckfarben, welches, 1856 datiert, eine nahezu identische Ansicht eines Fischerdorfes an der Küste mit abweichender Staffage und anderem Himmel zeigt (Hans Paffrath u. a. (Hrsg): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819-1918, München 1997, Bd. 1, S. 181, Abb. 189).
"Sonneblick".
Öl auf Holz. 15,5 x 20,9 cm. Verso eigenhändig betitelt und signiert "gem: v: Carl Scherres. / Berlin" sowie mit Prägestempel des Berliner Künstlerbedarfs "Spillhagen & Co".
"Nach Sonnenuntergang".
Öl auf Holz. 15,7 x 21 cm. Verso eigenhändig betitelt und signiert "gem: v: Carl Scherres. / Berlin" sowie mit Prägestempel des Berliner Künstlerbedarfs "Spillhagen & Co".
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