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Lot 5240, Auction  127, Vicentino, Niccolò, Fides

Vicentino, Niccolò
Fides
Los 5240

Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)

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Fides. Clairobscur-Holzschnitt von drei Blöcken in Grüngrau und Schwarz nach Perino del Vaga. 14,2 x 9,6 cm. B. XII, S. 128, 1, Mussini/De Rubeis 102 (als anonym), Gnann 106, Takahatake vgl. 59f.

Der seltene Holzschnitt gehört einer Folge von sechs Blatt mit Darstellungen der christlichen Tugenden an, von der bislang angenommen wurde, dass sie auf Vorzeichnungen Parmigianinos zurückgehen. Dabei wurden die Holzschnitte in der Vergangenheit unterschiedlichen Formschneidern zugeschrieben, die im 16. Jahrhundert an der Umsetzung von Parmigianinos Vorlagen in die Chiaroscuro-Technik beteiligt waren, unter ihnen Ugo da Carpi, Antonio da Trento und Niccolò Vicentino. Neuere Forschungen jedoch stellen die Verbindung der Holzschnitte mit Parmigianino in Frage. Achim Gnann verweist auf eine im Louvre aufbewahrte Federzeichnung, die eindeutig als Vorlage für einen der sechs Holzschnitte diente. Sie wurde früher der Raffael-Schule zugeordnet, gilt heute jedoch als Werk von Perino del Vaga, einer der Künstler, nach deren Vorlagen Vicentino nachweislich arbeitete. Ausgezeichneter Druck mit feinem Rand um die Einfassung. Etwas stockfleckig, leicht angestaubt, unten im weißen Rand Federannotation, verso Montierungsspuren, sonst schön erhalten.

Lot 5241, Auction  127, Vicentino, Niccolò, Caritas

Vicentino, Niccolò
Caritas
Los 5241

Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)

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Caritas. Clairobscur-Holzschnitt von drei Blöcken in Braun und Beige, nach Perino del Vaga. 14,3 x 9,9 cm. B. XII, S. 128, 3, Gnann 108, Takahatake vgl. 59f.

Ausgezeichneter Druck mit der Einfassung. Schwach fleckig, die obere linke Ecke mit kleiner Ausbesserung und unauffälligen Retuschen, rechts winzige Randläsur, verso kleine Montierungsreste, sonst schön erhalten.

Lot 5242, Auction  127, Vicentino, Niccolò, Cloelia flüchtet aus dem Lager Porsennas

Vicentino, Niccolò
Cloelia flüchtet aus dem Lager Porsennas
Los 5242

Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)

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Cloelia flüchtet aus dem Lager Porsennas. Clairobscur-Holzschnitt von drei Blöcken in Schwarz, Ocker und Grau, nach Maturino da Firenze. 27,8 x 41,4 cm. Um 1540. B. XII, S. 96, 5 I (von II), Gnann 104, nicht bei Takahatake.

Noch mit den Namen der beiden Künstler unten links. Ganz ausgezeichneter Druck knapp in die Darstellung geschnitten. Insgesamt etwas fleckig, leichte geglättete Mittelfalte verso, kleines geschlossenes Löchlein an der Stromschnelle mit unmerklicher Farbretusche, kleine Bleistiftannotationen verso, minimale Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr schön erhaltenes Exemplar. Selten.

Lot 5243, Auction  127, Vicentino, Niccolò, Christus heilt die Pestkranken

Vicentino, Niccolò
Christus heilt die Pestkranken
Los 5243

Schätzung
750€ (US$ 852)

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Christus heilt die Pestkranken. Clairobscur-Holzschnitt von drei Stöcken in Schwarz und zwei Grüntönen nach Parmigianino. 29 x 40,9 cm. Um 1540. B. XII, S. 39, 15 I (von II), Takahatake 42-44.

Ausgezeichneter, wohl zeitgenössischer Abzug vor der Adresse von Andrea Andreani knapp an die Einfassung bzw. Darstellung geschnitten, teils minimal knapp. Knitter- und Falzspuren, Randeinrisse, teils mit kleineren Fehlstellen, die obere linke Ecke ergänzt, Klebe- und Montierungsreste verso, weitere Erhaltungsmängel, sonst noch gut.

Lot 5244, Auction  127, Visscher, Cornelis, Athena

Visscher, Cornelis
Athena
Los 5244

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Athena. Kupferstich nach Francesco Parmigianino. 39,5 x 26,4 cm. Hollstein 38 I (von IV), Mussini/de Rubeis 161. Wz. Bekröntes Lilienwappen mit Nebenmarke.

Eines der schönsten Blätter des Meisters in einem ganz ausgezeichneten, kräftigen und gleichmäßigen Frühdruck vor aller Schrift und mit sehr feinem Rändchen um die deutlich sichtbare Plattenkante, partiell an diese geschnitten. Schwach angestaubt, schwaches Fleckchen auf der Brust, leichte geglättete Mittelfalte, verso einzelne Bleistift- und Federannotationen sowie Montierungsreste, weitere leichte Handhabungsspuren, sonst jedoch sehr schönes Exemplar.

Lot 5245, Auction  127, Visscher, Johannes, Der verliebte Bauer

Visscher, Johannes
Der verliebte Bauer
Los 5245

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Der verliebte Bauer. Radierung mit Kupferstich nach Adrian van Ostade. 34,8 x 26,8 cm. Hollstein 16 I (von IV). Wz. Amsterdamer Stadtwappen mit Nebenmarke.

Vor der Schrift. Prachtvoller Druck mit schmalem, unten mit feinem Rand. Verso geglättete horizontale Mittelfalte, weitere schwache diagonale Faltspur, oben rechts zartes vertikales Quetschfältchen, rechts unten entlang der Plattenkante gebrochen und stellenweise hinterfasert bzw. geschlossen, insgesamt nur minimal angestaubt, verso kleine Montierungsspuren, sonst schön.

Lot 5246, Auction  127, Weigel, Martin, Die Bekehrung des Saulus

Weigel, Martin
Die Bekehrung des Saulus
Los 5246

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Die Bekehrung des Saulus. Holzschnitt. 35,9 x 26,1 cm. Um 1600. B. IX, S. 435, 1, Strauss 9, Nagler, Die Monogrammisten IV, 2256, 14.

Linker Teil eines Triptychons und laut Strauss basiert der hier vorliegende erste Holzschnitt auf einem Entwurf Sebald Behams und Baldung Griens. Prachtvoller Druck mit feinem Rändchen um die Einfassung, möglicherweise Derschau-Abzug, die Monogrammtafel getilgt. Die Ränder minimal bestoßen und mit leichten Handhabungsspuren, horizontale Mittelfalte, dort mittig geschlossener Einriss sowie von rechts hinterlegter Randeinriss bis zur Mitte, sonst im Gesamteindruck herrliches Exemplar. Selten. Aus der Sammlung Katrin und Ulrich Schulz (nicht bei Lugt).

Lot 5247, Auction  127, Wierix, Hieronymus, Die vier Alter des Menschen und der Tod mit dem Jüngsten Gericht

Wierix, Hieronymus
Die vier Alter des Menschen und der Tod mit dem Jüngsten Gericht
Los 5247

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Die vier Alter des Menschen und der Tod mit dem Jüngsten Gericht. 5 Kupferstiche nach Ambrosius Francken. 22,1 x 30,5 cm. Vor 1619. Mauquoy-Hendrickx 1550-1554, Hollstein 1982 IV (von VII), 1983 II, 1984 III, 1985-1986, je II. Wz. Basilisk (?).

Die triumphale Prozession mit der Darstellung der Vier Zeitalter des Menschen und dem Tod vor dem Jüngsten Gericht vereint zusätzlich die Ikonographie der vier Tageszeiten sowie der vier Jahreszeiten mit den Tierkreiszeichen und wird zum allegorisch aufgeladenen Memento-mori-Zyklus. Mit den Namen von Hieronymus Wierix und Theodor Galle. Ganz ausgezeichnete bis prachtvolle, äußerst klare Drucke teils mit zartem Plattenton und mit schmalem Rand um die Plattenkante. Lediglich minimal altersspurig und schwach fleckig zu den Rändern hin, links alte Heftspuren im weißen Rand, das fünfte Blatt mit kurzem Randeinschnitt rechts mittig, sonst einheitlich und original erhalten.

Lot 5248, Auction  127, Wyck, Thomas, Die Kartenspieler

Wyck, Thomas
Die Kartenspieler
Los 5248

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Die Kartenspieler. Radierung. 7,2 x 5,6 cm. B. 2, Wurzbach 2, Dutuit 2, Hollstein 2 wohl III (von IV).

Ganz ausgezeichneter Druck mit schönem Plattenschmutz und feinem Rändchen. Minimal angestaubt, im weißen Rand teils minimal ausgedünnt, verso Bleistiftannotationen, verso kleine Montierungsreste, sonst in sehr schöner Erhaltung. Beigegeben von Willem van Lande die vollständige Folge von sechs Radierungen "Reiterschlacht" (B. 82-87), aus der Sammlung Friedrich August II von Sachsen, auf dessen Untersatz (Lugt 971).

Acqua, Cristoforo Dall'
Vier allegorische und satirische Darstellungen auf den Lauf der Welt
Los 5249

Schätzung
4.000€ (US$ 4,545)

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Vier allegorische und satirische Darstellungen auf den Lauf der Welt: Mundi vetus, recens hinc posterum universale systema; Asylum morale; Satyra Vestalis; Vita mundi et oeconomia. 4 Radierungen mit Grabstichel. Je ca. 70 x 48 cm. 1772-76. Meyers Allgem. Künstler-Lexikon 33-36.

Der aus Vicenza stammende Cristoforo dall'Acqua gilt als der bedeutendste Vicentiner Kupferstecher des 18. Jahrhunderts. Ab 1757 ist seine Zusammenarbeit mit dem einflussreichen Kupferstichverlag der Remondini in Bassano dokumentiert, anschließend war Dall'Acqua in Venedig für den berühmten Verlag des Joseph Wagner tätig. Der vorliegende seltene, allegorische Zyklus ist zweifellos Dall'Acquas chef d'oeuvre. Die Folge ist unter dem Titel Tabula Riveriana bekannt. Es handelt sich um vier Reproduktionsstiche in Folioformat nach Gemälden des Veroneser Malers Felice Boscarati, die letzterer 1773 für den dort ansässigen freimaurerischen Gelehrten und Mediziner Lazzaro Riviera ausgeführt hat. Boscaratis gemaltes Ensemble diente dem Zweck, Rivieras weltanschauliche und pädagogische Theorien in Bildform zu visualisieren. Um die einzelnen Details seines hochkomplexen Bildprogramms einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, veröffentlichte Riviera 1773 eine erläuternde Broschüre mit dem Titel La educazione virile; Dall'Acquas Reproduktionsstiche dienten als Illustrationen zu diesem kleinen philosophischen Traktat. Ausgezeichnete, harmonische Abzüge von homogener Druckqualität, mit dem vollen Rand. Leichte Alters- und Gebrauchsspuren, geringfügige Erhaltungsmängel, etwas stockfleckig, verso angestaubt, der Gesamteindruck jedoch sehr gut.

Lot 5250, Auction  127, Amigoni, Jacopo, Narcissus

Amigoni, Jacopo
Narcissus
Los 5250

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Narcissus. Radierung. 9,5 x 7 cm. "Amigoni". Heller-Andresen 5, Meyers Allgem. Künstler-Lexikon 7.

Während die Zahl der Reproduktionsstiche nach Erfindungen Amigonis sehr umfangreich ist, hat der Künstler nur ein sehr kleines, eigenhändiges druckgraphisches Werk hinterlassen. Bartsch beschrieb insgesamt drei Blatt, von späteren Autoren wurde das Œuvre auf insgesamt sieben druckgraphische Arbeiten erweitert. Die vorliegende Darstellung des Narcissus wurde erst im späteren 19. Jahrhundert von W. Schmidt und J. E. Wessely Amigoni zugeordnet. Das anmutige, sehr leicht und spirituell behandelte Blättchen, das von großer Seltenheit ist, zeigt den jungen Narcissus, der sich selbstverliebt über das Wasser beugt und sein Spiegelbild betrachtet. Das intime Format und die zeichnerische Freiheit der Ausführung verleihen der Arbeit einen betont informellen Charakter, als hätte der Künstler zum rein privaten Vergnügen mit der Radiernadel hantiert. Ausgezeichneter, nuancierter Druck mit gleichmäßigem Rändchen um die Plattenkante, ohne die Bezeichnung "fecit" nach dem Künstlernamen. Minimale Altersspuren, sonst sehr gut erhalten.

Lot 5251, Auction  127, Bause, Johann Friedrich, Der Totenkopf eines sieben Monate alten Kindes

Bause, Johann Friedrich
Der Totenkopf eines sieben Monate alten Kindes
Los 5251

Schätzung
3.500€ (US$ 3,977)

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Der Totenkopf eines sieben Monate alten Kindes. Radierung nach Adam Friedrich Oeser, in Eisenrot gedruckt. 12,5 x 18,7 cm. 1791. Keil 22, Meyers Allgem. Künstler-Lexikon 22 II.

Mit liebevoller Aufmerksamkeit und großer graphischer Delikatesse hat Johann Friedrich Bause den Schädel eines sieben Monate alten Kindes dargestellt. Durch die wirkungsvolle mise-en-page vor einem leeren Hintergrund atmet die Darstellung eine stille, feierliche Kraft. Im übertragenen Sinne ist der kleine Totenkopf eine Metapher der Unwägbarkeit des Lebens. Bause verneigt sich vor dieser philosophischen Erkenntnis und erinnert an ein neugeborenes Wesen, das über Nacht aus dem Leben weggerafft wurde. Neben der vorliegenden Fassung sind Varianten in Braun und mehrfarbige Abdrucke in Purpurrot und Gelb bekannt. Prachtvoller Druck mit breitem Rand. Ganz leicht stockfleckig, sonst in vorzüglicher und originaler Erhaltung. Von großer Seltenheit.

Lot 5252, Auction  127, Bause, Johann Friedrich, Gegend bey Weimar

Bause, Johann Friedrich
Gegend bey Weimar
Los 5252

Schätzung
750€ (US$ 852)

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Gegend bey Weimar. Aquatintaradierung nach Adam Friedrich Oeser. 32,6 x 26 cm. 1777. Le Blanc 259 II, Keil 109 II.

Obwohl Johann Friedrich Bause hauptsächlich für seine meisterlich ausgeführten Porträtstiche bekannt geworden ist, umfasst sein druckgraphisches Œuvre auch mehrere Blätter mit allegorischen, mythologischen oder biblischen Motiven, sowie einige wenige Landschaftsdarstellungen. Die 1777 datierte Radierung ist ein sehr frühes Beispiel der Aquatintatechnik in Deutschland, deren Verfahren Ende der 1760er Jahre von Jean Baptiste Le Prince vorangetrieben wurde. Gewidmet hat Bause das Blatt seinem Künstlerkollegen Anton Graff, den er erstmals während seiner Studienjahre im Atelier von Johann Jakob Haid in Augsburg kennenlernte und mit dem ihn zeit seines Lebens eine enge Freundschaft verband. Ganz ausgezeichneter, nuancierter Druck mit dem vollen Rand. Geringfügige Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten. Aus der Sammlung Johann Nepomuk Seiler (Lugt 3976).

Lot 5253, Auction  127, Beheim, Johann, Der Abschied der hll. Apostel Petrus und Paulus

Beheim, Johann
Der Abschied der hll. Apostel Petrus und Paulus
Los 5253

Schätzung
750€ (US$ 852)

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Der Abschied der hll. Apostel Petrus und Paulus ("Congedo delli S.S. Apostoli Pietro e Paolo"). Radierung nach Franz Anton Maulbertsch. 40,1 x 27,8 cm. "Ant. Maulbersch l'ha dipinto. Gioani Beheim scolpito sotto la diretione di Giao Schmutzer.". Meyers Allgem. Künstler-Lexikon 6, Garas Fig. 4, S. 39, Ausst.Kat. Franz Anton Maulbertsch und sein Schwäbischer Umkreis, Langenargen 1996, A 22.

Die wenigen Radierungen Beheims, nach Meyer elf, von dessen Werdegang man nur sehr wenig weiß, sind von allergrößter Seltenheit. Ausgezeichneter Druck rechts und links mit ganz schmalem Rändchen, oben knapp innerhalb der Einfassungslinie geschnitten, unten mit dem Textrand. Unauffällige geglättete Mittelfalte, kleiner geschlossener Einriss im linken Rand, etwas angestaubt, sonst schönes Exemplar.

Lot 5254, Auction  127, Chodowiecki, Daniel Nikolaus, Eine stehende Dame (Demoiselle Quantin)

Chodowiecki, Daniel Nikolaus
Eine stehende Dame (Demoiselle Quantin)
Los 5254

Schätzung
3.500€ (US$ 3,977)

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Eine stehende Dame (Demoiselle Quantin). Radierung auf kräftigem Bütten, wohl eigenhändig mit Aquarell überarbeitet. 17,8 x 13,8 cm. 1758. Engelmann 5.

Das vorliegende charmante Blatt entstammt Chodowieckis allerersten Anfängen als Radierer und zeigt Mademoiselle Quantin, eine Hausfreundin der Familie, die mehrfach in Chodowieckis Darstellungen zu sehen ist. Das in einem verfeinerten und bewegten Duktus radierte Blatt ist vom Künstler selbst leicht und filigran aquarelliert, was den Reiz des delikaten Blattes steigert. Ausgezeichneter, scharfer Druck mit feinem Rändchen um die deutlich zeichnende Plattenkante, links und unten an diese geschnitten. Minimal gebräunt, sonst sehr schön. Aus der Sammlung Wolfgang von Dallwitz (Lugt 2656).

Lot 5255, Auction  127, Chodowiecki, Daniel Nikolaus, Die Gleichheit aller Stände im Grab

Chodowiecki, Daniel Nikolaus
Die Gleichheit aller Stände im Grab
Los 5255

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Die Gleichheit aller Stände im Grab. Radierung. 18 x 22,8 cm. (1770). Engelmann 60.

Ausgezeichneter Druck mit Rand, dieser links voll. Leicht angeschmutzt und stockfleckig, vereinzelte Randeinrisschen, Diagonalknick in der Ecke oben rechts, weitere Handhabungsspuren, sonst in sehr guter, unberührter Erhaltung. Beigegeben von demselben "Berlins Allegorie auf die Einäscherung Ruppins" (Engelmann 589).

Lot 5256, Auction  127, Chodowiecki, Daniel Nikolaus, Eine kleine Landschaft (in Pankow bei Berlin aufgenommen)

Chodowiecki, Daniel Nikolaus
Eine kleine Landschaft (in Pankow bei Berlin aufgenommen)
Los 5256

Schätzung
400€ (US$ 455)

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Eine kleine Landschaft (in Pankow bei Berlin aufgenommen). Radierung. 2 x 8 cm. (1795). Engelmann 786 II.

Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rändchen. Minimale Handhabungsspuren, unter anderem zwei Fingerflecken im Rand, sonst in schöner Erhaltung. Aus der Sammlung E. Fabricius (847a) und Ernst Behre (Lugt 2807b, dessen Sammlung bei C.G. Boerner, Neue Lagerliste Nr. 5, Chodowiecki-Sammlung E. Behre, Düsseldorf 1952, Nr. 365). Selten. Beigegeben von demselben die kleinformatigen Radierungen "Carricaturen I/II" (Engelmann 136 und 137, auf einem Bogen) und "Studien von Figuren" (Engelmann 80) sowie von Maria Anna von Österreich "Flusslandschaft mit zwei Pappeln" (Nagler, Monogrammisten, Nr. 1688).

Lot 5257, Auction  127, Chodowiecki, Daniel Nikolaus, Blätter zur Geschichte Katharinas II.

Chodowiecki, Daniel Nikolaus
Blätter zur Geschichte Katharinas II.
Los 5257

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Blätter zur Geschichte Katharinas II. Radierung mit 8 Darstellungen. Je ca. 8 x 5 cm (Darstellungen); 23,5 x 27,6 cm (Plattenrand). (1798). Engelmann 846 I (von II).

Die vollständige Folge mit 8 Motiven auf dem unzerschnittenen Bogen in einem ausgezeichneten Druck mit den charmanten Randeinfällen und vor aller Schrift. Mit Rand um die markant zeichnende Plattenkante, dieser an zwei Seiten schmal. Stockfleckig, horizontale und vertikale Mittelfalte, winziges Wurmlöchlein im weißen Rand, zwei kleine Wasserflecken unten links, alte Sammlerbezeichnungen in Bleistift, sonst in guter und originaler Erhaltung. Beigegeben von Chodowiecki die komplette Folge "12 Blätter zu Shakespeare's Coriolan" (Engelmann 571).

Lot 5258, Auction  127, David, Giovanni, Isabella und Rodomonte

David, Giovanni
Isabella und Rodomonte
Los 5258

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

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Isabella und Rodomonte. Radierung. 30,2 x 21,7 cm. 1775. Schleier/Grasso 118 I (von II).

Die mit barockem Pathos geschilderte Szene gibt den moment suprëme der Geschichte von Isabella und Rodomonte aus Ariosts Orlando Furioso (Buch 28 und 29) wieder. In ikonographischer Hinsicht zählt das selten dargestellte Thema zu den kuriosesten Inventionen Davids. Isabella, eine Königstochter aus Galizien, wurde von Rodomonte, dem König von Sarzen und Algier und Anführer der sarazenischen Armee entführt und wird von dem liebestollen Verehrer bedrängt. Um seinen Avancen zu entkommen, bedient Isabella sich einer List und gibt vor, ein Elixier getrunken zu haben, das sie unverwundbar macht. Rodomonte stellt sie daraufhin auf die Probe und ist untröstlich, als er ihren Kopf vom Leibe trennt. Die Szene spielt sich in einem düsteren Kerkergewölbe ab, das vom Schein eines Holzfeuers erhellt wird. Die Waffen, Trophäen und das große Banner hinter Isabella verleihen der Darstellung einen stark dekorativen und theatralischen Charakter und erinnern an die Inszenierung einer Opera seria, wie diese zur Zeit Giovannis Davids in Italien en vogue waren. Die seltene Radierung entstand während der venezianischen Schaffenszeit des Künstlers und liegt hier in einem Frühdruck vor der Adresse des Verlegers Viero vor. Ausgezeichneter, kontrastreicher Druck mit gleichmäßigem Rand. Kleine Oberflächenläsur rechts im weißen Rand, geringe weitere Altersspuren, sonst sehr gut erhalten.

Debucourt, Philibert Louis
Le compliment; Les bouquets
Los 5259

Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)

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Le compliment, ou: La matinée du jour de l'an; Les bouquets, ou: La fête de la grand-maman. 2 Farbradierungen mit Aquatinta. Je ca. 36,8 x 28,2 cm; 38,6 x 28,8 cm. 1787; 1788. Fenaille 15 V, 16 III (von IV).

Ausgezeichnete bis ganz ausgezeichnete Drucke mit schmalem Rand, teils mit dem vollen Schöpfrand. Minimal angestaubt sowie insgesamt etwas fleckig, "Le compliment" mit geschlossenen Randeinrissen und diagonaler Quetschspur unten rechts, entlang der unteren Plattenkante mit Falzspur, "Les bouquets" mit teils ausgebesserten Randläsuren, die gefalzte bzw. partiell gebrochene Plattenkante beinahe umlaufend hinterfasert, weitere Altersspuren, sonst gut erhalten.

Lot 5260, Auction  127, Desplaces, Louis, Der hl. Bruno von Köln im Gebet

Desplaces, Louis
Der hl. Bruno von Köln im Gebet
Los 5260

Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)

Details

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Der hl. Bruno von Köln im Gebet. Kupferstich nach Jean Jouvenet. 41,6 x 33,1 cm. IFF 20 II.

Der Altar trägt an der Seite das Wappen von François-Robert Secousse (1660-1736), Doktor der Theologie und Pfarrer von St. Eustache in Paris. Möglicherweise hat er den Kupferstich in Auftrag gegeben. Prachtvoller Druck mit schmalem Rand um die distinkt zeichnende Plattenkante. Geringfügig angestaubt und nur minimale Alters- und Gebrauchsspuren, schwach vergilbt, sonst sehr schön und in original unberührter Erhaltung. Aus der Sammlung der Albertina, Wien (Lugt 5f).

Lot 5261, Auction  127, Fratrel, Joseph, Die Personifizierungen der Kunst und der Wissenschaft huldigen Carl Theodor von Bayern

Fratrel, Joseph
Die Personifizierungen der Kunst und der Wissenschaft huldigen Carl Theodor von Bayern
Los 5261

Schätzung
400€ (US$ 455)

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Die Personifizierungen der Kunst und der Wissenschaft huldigen Carl Theodor von der Pfalz. Radierung und Kaltnadel. 45,2 x 26 cm. 1777. Baudicour II, 196, 11 I (von II), Perrin Stein, Artists and Amateurs: Etching in 18th-Century France, New Haven-London 2013, S. 57-58, 190, Nr. 30.

Als Vorlage diente ein eigenhändiges Grisaillegemälde aus dem Jahre 1773, das nur unwesentlich größer ist als die druckgraphische Wiederholung und sich heute in der Alten Pinakothek in München befindet (Inv. Nr. 1634). Prachtvoller, kontrastreicher Druck, bis auf die Plattenkante beschnitten. Laut Baudicour ist das Blatt selten im ersten Druckzustand. Minimale Gebrauchsspuren, vereinzelte Klebereste verso, sonst vorzüglich erhalten. Beigegeben ein Abzug des zweiten Druckzustandes mit der veränderten Inschrift. Die Statue rechts vom Obelisken ist gelöscht und mit Laubwerk zugedeckt. Die Platte wurde an zahlreichen Stellen überarbeitet und ist transparenter und heller in der Druckhaltung.

Lot 5262, Auction  127, Fratta, Domenico Maria, Die Zauberin Circe

Fratta, Domenico Maria
Die Zauberin Circe
Los 5262

Schätzung
900€ (US$ 1,023)

Details

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Die Zauberin Circe. Radierung nach Donato Creti. 28,5 x 21,8 cm. Unter der Darstellung in schwarzer Kreide handschriftlich bezeichnet "Donato Creti invento e pinx. / Dom. Mar. Fratta scolpi e disegno".

Schon früh verlegte sich Domenico Maria Fratta vom Stechen ausschließlich auf das Zeichnen, da er aufgrund einer Augenerkrankung die Reflexionen der Kupferplatten nicht ertrug. Entsprechend klein ist sein druckgraphisches Werk und Radierungen von seiner Hand sind außerordentlich selten. Von unserem Blatt nach Creti ist uns nur ein Abzug im British Museum, London, nachweisbar. Mit der Verlegeradresse von Luigi Guidotti, Bologna. Ausgezeichneter, gleichmäßiger und präziser Druck mit schmalem Rändchen um die Plattenkante. Zwei braune Flecken in der rechten oberen Ecke, wenige weitere, winzige Fleckchen vor allem unten rechts, etwas angestaubt und knittrig, verso an drei Ecken mit Resten einer alten Montierung, weitere unbedeutende Altersspuren, sonst sehr schönes Exemplar.

Lot 5263, Auction  127, Gandolfi, Gaetano, Weibliche Figur mit Köcher (Diana?)

Gandolfi, Gaetano
Weibliche Figur mit Köcher (Diana?)
Los 5263

Schätzung
300€ (US$ 341)

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Weibliche Figur mit Köcher (Diana?). Radierung. 7,3 x 2,4 cm. De Vesme 14.

Wunderbares Kleinod in einem ganz ausgezeichneten Druck mit breitem Rand. Dieser leicht fleckig, Knitter- und Gebrauchsspuren, rechts unten geschlossener Randeinriss, sonst jedoch sehr gut. Selten.

Lot 5264, Auction  127, Gautier d'Agoty, Jacques Fabien, Saturn und Philyra

Gautier d'Agoty, Jacques Fabien
Saturn und Philyra
Los 5264

Schätzung
3.500€ (US$ 3,977)

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Saturn und Philyra. Farbiges Schabkunstblatt von vier Platten in Rot, Blau, Gelb und Schwarz nach Rosso Fiorentino. 31 x 23,9 cm. Um 1741. IFF 23, Singer 231, de Laborde S. 385.

Der französische Maler und Graphiker Jacques Fabien d'Agoty zählt zu den wichtigsten Erfindern und Verbreitern des frühen Farbdrucks, indem er die von Jakob Christoph Le Blon um 1710 entwickelte Technik des Dreifarbendrucks in Blau, Gelb und Rot weiterentwickelte und um die Farbe Schwarz erweiterte. Le Blon hatte 1737 in Paris für sein Verfahren ein Privileg erhalten; in der Folgezeit musste Gautier seine verfeinerte Methodik gegen den von den Erben Le Blons geäußerten Vorwurf des Plagiats verteidigen, bis auch er 1741 ein auf dreißig Jahre begrenztes Privileg erhielt. Gautier d'Agoty ist der breiteren Öffentlichkeit vor allem durch seine teils großformatigen anatomischen Illustrationen bekannt, die aus technischer Sicht eine beachtliche Beherrschung des Mediums Farbstich offenbaren. Der Künstler fertigte jedoch auch einige farbige Reproduktionsstiche nach eigenen Gemälden an sowie nach Werken früherer Künstler wie Albrecht Dürer, den Carracci, Correggio, und Zeitgenossen wie Coypel oder de Troy. Die einzelnen Abzüge in London (British Museum), Paris (Bibliothèque Nationale de France) und Dijon (Bibliothèque Municipale) zeigen leichte Farbunterschiede und abweichende Nuancierungen. Ein delikates Sfumato verleiht der Komposition eine betont malerische Qualität. Ausgezeichneter, farbfrischer Druck mit gleichmäßigem Rand. Minimale Erhaltungsmängel, verso vereinzelte Klebereste, sonst vorzügliches Exemplar. Selten.

Lot 5265, Auction  127, Gillot, Claude - nach, Bildnis Claude Gillots im ovalen Bildnisausschnitt

Gillot, Claude - nach
Bildnis Claude Gillots im ovalen Bildnisausschnitt
Los 5265

Schätzung
450€ (US$ 511)

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nach. Bildnis Claude Gillots im ovalen Bildnisausschnitt. Kupferstich von Jean Aubert. 37,1 x 24,6 cm. IFF (Aubert) 7 I (von II). Wz. Initialen in einer Schrifttafel.

Versiert ausgeführter Kupferstich nach dem heute verschollenen Gemälde Claude Gillots, der in der Inschrift des hier vorliegenden, ersten Druckzustandes fälschlicherweise noch als 'Charles' bezeichnet wird. Ganz ausgezeichneter Druck vor der Korrektur des Namens, mit schmalem Rand. Die Korrektur wird im IFF nicht explizit beschrieben. Geringfügig fleckig und minimal vergilbt, die Ecken etwas bestoßen und mit kleinen Läsuren, Gebrauchsspuren, sonst sehr gut. Beigegeben eine Radierung nach einer Zeichnung Antoine Watteaus, heute im Rijksmuseum Amsterdam: "Ein Abbé beobachtet die Toilette einer Dame, wohl Rosalba Carriera", von einem anonymen Künstler für Figures de différents caractères, Nr. 263.

Lot 5266, Auction  127, Goya, Francisco de, Vieja Columbiándose

Goya, Francisco de
Vieja Columbiándose
Los 5266

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

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Vieja Columbiándose. Radierung mit Aquatinta auf festem, schwerem Bütten. 18,6 x 12,1 cm. Um 1824-1828. Delteil 26, Harris 33 III (von IV).

Das Einzelblatt entstand zwischen 1824 und 1828 in Bordeaux, wo Goya seine letzten Jahre im Exil verbrachte. Prachtvoller, differenzierter und ausdrucksstarker Druck mit Rand aus der für John Lumley 1859 angefertigten Auflage. Harris: "The issue [Lumley-Ausgabe] appears to have been very small". Lediglich schwache Gebrauchsspuren, minimal stockfleckig und im Passepartout-Ausschnitt leicht lichtrandig, kurze Quetschspur oben rechts, kleine Montierungs- und Klebereste verso, sonst tadellos erhalten. Selten. Aus der Sammlung Tomás Harris (Lugt 4921).

Lot 5267, Auction  127, Goya, Francisco de, Ni mas ni menos

Goya, Francisco de
Ni mas ni menos
Los 5267

Schätzung
3.000€ (US$ 3,409)

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Ni mas ni menos. Radierung mit Aquatinta in Sepia auf Bütten, aus der Folge Los Caprichos, wie auch die folgenden fünf Losnummern. 19,8 x 14,9 cm (Plattenrand); 27,7 x 18,3 cm (Blattgröße). (1799). Delteil 78, Harris 76 III, 1. Ausgabe (von 12).

Blatt 41 der Folge. Prachtvoller, differenzierter Druck mit schön zeichnendem Korn, an drei Seiten mit schmalem bis sehr schmalem Rand, rechts mit schmalem Rändchen. Schwach stockfleckig und in der weißen Ecke unten rechts fingerfleckig, geschlossener Riss im weißen Rand links, die obere Blattkante minimal gebräunt, sonst in schöner Erhaltung.

Lot 5268, Auction  127, Goya, Francisco de, El Sueño de la Razon produce Monstruos

Goya, Francisco de
El Sueño de la Razon produce Monstruos
Los 5268

Schätzung
15.000€ (US$ 17,045)

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El Sueño de la Razon produce Monstruos. Radierung mit Aquatinta in Sepia auf Bütten. 21,4 x 15,1 cm (Plattenrand); 27,7 x 18,5 cm (Blattgröße). (1799). Delteil 80, Harris 78 III, 1. Ausgabe (von 12).

Das enigmatische und zugleich programmatisch bedeutende Hauptblatt innerhalb von Goyas einflussreichster graphischer Folge "Los Caprichos" in einem Abzug vor Abschrägung der Plattenkante aus der ersten, 1799 vom Künstler selbst auf Büttenpapier besorgten Ausgabe. Ganz ausgezeichneter, gegensatzreicher Abzug mit sehr schmalem Rand bzw. Rändchen rechts. Leicht stockfleckig und minimal angestaubt, die äußersten Blattkanten oben und unten schwach gebräunt, sonst in schöner Erhaltung.

Lot 5269, Auction  127, Goya, Francisco de, Donde vá mamà?

Goya, Francisco de
Donde vá mamà?
Los 5269

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

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Donde vá mamà?. Radierung mit Aquatinta in Sepia auf Bütten. 20,6 x 16,5 cm (Plattenrand); 27,7 x 18,3 cm (Blattgröße). (1799). Delteil 102, Harris 100 III, 1. Ausgabe (von 12).

Blatt 65 der Folge. Ganz ausgezeichneter Druck mit schmalem bis sehr schmalem Rand an drei Seiten, rechts an bzw. teils minimal knapp innerhalb der Plattenkante beschnitten. Einzelne Stockflecken, geringe Knickspuren unten, ebenda und rechts kleine Wasserränder, Fingerflecken in der weißen Ecke unten rechts, die Blattkante oben schwach gebräunt, sonst in sehr guter Erhaltung.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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