Colonna Trajana. Radierung. 54,9 x 41 cm. (1758). Hind 51 VI (von VII). Wz. Kreuz auf Hügel.
Der Preis gelöscht, vor der dreistelligen Nummer von Firmin-Didot. Ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck mit schmalem Rand. Mit der üblichen, hier horizontalen Mittelfalz, diese rechts im Rand hinterlegt, ein weiterer Einriss in der Säule unterhalb der Mitte, zwei Kratzer im Bereich des Kirchenportals, etwas angestaubt und leicht fleckig sowie außerhalb der Plattenkante etwas verbräunt, sonst noch gut erhalten.
Colonna Antonina. Radierung. 54,1 x 40 cm. (1758). Hind 52 III-IV (von VII). Wz. Fleur-de-lis im Doppelkreis mit angehängten Buchstaben.
Mit der Adresse und dem Preis. Ganz ausgezeichneter kräftiger Druck mit dem vollen Rand. Mit einer horizontalen Mittelfalz, dort kleiner Einriss im äußeren rechten Rand, das linke Drittel etwas bräunlich verfärbt, Wasserfleck mittig im unteren Viertel, kleine dünne Stelle unterhalb des Titels, im weißen Rand etwas lichtrandig, leicht angestaubt und minimal fleckig, sonst schönes Exemplar.
Veduta dell'Arco di Tito. Radierung. 47,4 x 70,8 cm. (1760). Hind 98 II (von IV). Wz. Schriftzug T DUPUY AUVERGNE.
Mit der Nummer in der Kartusche, jedoch vor den Nummern oben rechts. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit schmalem Rändchen an drei Seiten, rechts bis an die Plattenkante beschnitten. Leicht angestaubt und vereinzelt stockfleckig, vor allem die Außenkanten etwas gebräunt, ebenda ausgebesserte Schäden wie geschlossene Randeinrisse und eine wiederangefügte Stelle im linken weißen Rand, die obere rechte Eckenspitze ergänzt und retuschiert, zarte vertikale Quetschfältchen im Himmel, rechts ein nur verso sichtbarer Diagonalknick, das gesamte Blatt sehr dünn hinterlegt, weitere Alters- und Gebrauchsspuren, im Gesamteindruck sonst gutes Exemplar.
Raimondi, Marcantonio
Martha führt Maria Magdalena in den Tempel (Notre dame à l'escalier)
Los 5605
Schätzung
750€ (US$ 852)
Martha führt Maria Magdalena in den Tempel (Notre dame à l'escalier). Kupferstich nach Giulio Romano. 23,2 x 34 cm. B. XIV, S. 51, 45, Delaborde 15, Shoemaker 56. Wz. Armbrust im Kreis.
Ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck mit sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Die vertikale Mittelfalte mit kleinen Ausbesserungen, unten mit geschlossenem Riss und Federretusche, die Eckenspitze unten rechts ergänzt, sorgsam geschlossener Riss rechts durch den ganz rechts Sitzenden, ausgebesserte Läsuren im weißen Bereich der vorderen Säule hinter Christi, Hinterfaserungen, weitere versierte Ausbesserungen vor allem entlang der Ränder, Skizzen in grauer Feder verso, der Gesamteindruck gleichwohl schön. Aus der Sammlung Antonio Cesare Poggi (Lugt 617).
nach. Galathea. Kupferstich. 40,2 x 28,6 cm. B. XIV, S. 262, 50, Kopie a. Wz. Krone mit Stern.
Stich eines anonymen Meisters nach dem seltenen Hauptblatt Raimondis, das Raffaels berühmtes Fresko in der Villa Farnesina wiedergibt. Prachtvoller, kräftiger Abzug mit feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Geglättete horizontale Mittelfalte, minimal angestaubt, unten rechts winzige Randläsuren, sonst tadellos.
Verkündigung. Niello-Druck. 34 x 32 cm. Nagler Bd. XIV, S. 55-56, William Hughes Willshire: A descriptive catalogue of early prints in the British Museum, London 1879, S. 326, E.13, Alexandre Zanetti: Le Premier Siecle de la Calcographie [...] du Cabinet du feu M. le Comte Leopold Cicognara, Venedig, 1837, S. 142, Nr. 189. Wz. Buchstaben PM im Kreis.
Ausgezeichneter, wenngleich späterer Abzug mit Rändchen. Stockfleckig und angestaubt, die Ecken lädiert, bedingt durch die Montierung auf den Untersatz, Randläsuren bzw. -risse, teils hinterlegt, sonst noch gut. Provenienz: C.G. Boerner, Leipzig (Schreiben vom Februar 1918 im Original beiliegend).
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die Flucht nach Ägypten, Nachtstück
Los 5607
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Die Flucht nach Ägypten, Nachtstück. Radierung. 12,6 x 10,8 cm. 1651. B. 53, White/Boon (Hollstein) 53 VI, Nowell-Usticke 53 VI (von IX), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 262 VII (von X).
Vor den Schattierungen in den hellen Partien von Mariens Mantel und Josephs Wange. Ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck mit feinem Rändchen. Leicht vergilbt, verso etwas stärker, vertikales Quetschfältchen verso, ebenda kleine Montierungsrestchen, sonst gut.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die Ruhe auf der Flucht, Nachtstück
Los 5608
Schätzung
800€ (US$ 909)
Die Ruhe auf der Flucht, Nachtstück. Radierung. 9,2 x 6 cm. Um 1644. B. 57, White/Boon (Hollstein) 57 IV, Nowell-Usticke 57, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 216 IX.
Ausgezeichneter, partiell toniger Druck mit regelmäßig schmalem Rändchen um die markant druckende Facette. Minimal gegilbt, schwache Knickspuren verso, ebenda Leimflecken in den Ecken, sonst in sehr guter Erhaltung.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Jesus unter den Schriftgelehrten sitzend
Los 5609
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Jesus unter den Schriftgelehrten sitzend. Radierung. 9,3 x 14,3 cm. B. 64, White/Boon (Hollstein) 64, Nowell-Usticke 64 II, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 281.
Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand. Vereinzelt ganz schwache Fleckchen, oben im weißen Rand Rostfleckchen, Sammlerstempel links schwach durchscheinend, sonst in sehr schöner Erhaltung. Aus der Sammlung Dr. W. Schumacher (nicht bei Lugt) sowie der Sammlung Pierre Sentuc (Lugt 3608).
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Christus und die Samariterin zwischen Ruinen
Los 5610
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Christus und die Samariterin zwischen Ruinen. Radierung. 12 x 10,4 cm. 1634. B. 71, White/Boon (Hollstein) 71 II, Nowell-Usticke 71 II (von IV), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 127 III (von V).
Vor den horizontalen Schraffuren im Holzbogen des Flaschenzugs. Ganz ausgezeichneter Druck mit der vollen Darstellung, links minimal in diese geschnitten. Angestaubt, kleine Stockfleckchen, leicht gewellt, die rechte obere Ecke mit unauffälligen Ausbesserungen, weitere kleine Altersspuren, sonst gut erhalten. Aus der Sammlung Pierre Sentuc (Lugt 3608).
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Christus am Kreuze (kleine Platte)
Los 5611
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Christus am Kreuze (kleine Platte). Radierung. 9,6 x 6,7 cm. Um 1635. B. 80, White/Boon (Hollstein) 80, Nowell-Usticke 80 IV, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 143 III.
Ausgezeichneter, toniger, aber später Druck mit schmalem Rändchen. Dünne Papierstellen, winziges Rostfleckchen, sonst tadellos.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes
Los 5612
Schätzung
4.500€ (US$ 5,114)
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes. Radierung. 15,7 x 13,5 cm. 1636. B. 91, White/Boon (Hollstein) 91, Nowell-Usticke 91 I (von IV), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 159 I (von III). Wz. undeutlich (Fragment?).
Vor allen späteren Arbeiten, etwa den Parallelen links auf der unteren Stufe. Ausgezeichneter Druck mit kräftigem Plattenton und feinem Rändchen. Minimale Gebrauchsspuren, winzige Ausbesserung oben im weißen Rand, isolierte Faserspuren, Leimreste verso, sonst in schöner Erhaltung. Mit schwer leserlicher Sammlersignatur, wohl nicht bei Lugt.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die Enthauptung Johannes des Täufers
Los 5613
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Die Enthauptung Johannes des Täufers. Radierung. 12,7 x 10,2 cm. 1640. B. 92, White/Boon (Hollstein) 92 II, Nowell-Usticke 92 III (von IV), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 183 II (von III).
Vor den finalen Überarbeitungen wie den neuen Diagonalen in der Frau hinter Johannes. Ausgezeichneter Druck mit feinem Rändchen um die Plattenkante. Minimal angestaubt, die Eckspitzen leicht ausgedünnt, die unteren hinterlegt, sonst in sehr schöner Erhaltung.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Der hl. Hieronymus im Gebet
Los 5614
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Der hl. Hieronymus im Gebet. Radierung. 11,6 x 8,1 cm. (1635). B. 102, White/Boon (Hollstein) 102, Nowell-Usticke 102 II-III (von III), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 142 II.
Das "R" von Rembrandt noch leicht erkennbar. Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rändchen um die Plattenkante. Insgesamt leicht stockfleckig sowie partiell angestaubt, an den rechten Plattenecken minimale Quetschspuren, sonst sehr schön erhalten. Aus der Sammlung Raffaele Alianello (Lugt 5k).
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die wanderndem Musikanten
Los 5615
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Die wandernden Musikanten. Radierung. 4,2 x 11,7 cm. Um 1635. B. 119, White/Boon (Hollstein) 119 II, Nowell-Usticke 119 II (von III), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 141 II (von III).
Vor den Vertikalen unter der rechten Hand des Musikanten. Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand um die Plattenkante. Winzige Montierungsreste und Bleistiftnummer verso, nur schwache Altersspuren, sonst tadelloses Exemplar.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Der Bauer mit Weib und Kind auf der Reise
Los 5616
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Der Bauer mit Weib und Kind auf der Reise. Radierung. 11,5 x 9,3 cm. Um 1652. B. 131, White/Boon (Hollstein) 131 II, Nowell-Usticke 131 III (von IV), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 266 II (von III).
Vor der durchgehenden Linie in der Kopfbedeckung der Frau. Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rändchen um die Plattenkante. Zwei winzige Fleckchen, schwach lichtrandig, unten rechts im weißen Rand alte Federpaginierung, sonst tadellos.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Bauer mit hoher Mütze, auf einen Stock gelehnt
Los 5617
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Bauer mit hoher Mütze, auf einen Stock gelehnt. Radierung. 8,4 x 4,3 cm. 1639. B. 133, White/Boon (Hollstein) 133, Nowell-Usticke 133, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 178 II.
Ausgezeichneter Druck mit Rändchen um die Plattenkante. Gebräunt, die untere rechte Ecke wieder angefügt, die linke Ecke mit winzigem Risschen, verso Montierungsreste, sonst gut.
Der Perser. Radierung. 10,7 x 7,8 cm. 1632. B. 152, White/Boon (Hollstein) 152, Nowell-Usticke 152 I (von IV), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 110 I-II (von III).
Nowell-Usticke "C1+ A rather uncommon print". Vor Verstärkung der Außenlinie des Stockes. Leicht angestaubt, drei Eckspitzen etwas ausgedünnt, die rechte obere Eckspitze wiederangefügt, rechts winzige Randläsuren, sonst schön erhalten.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Die Alte mit der Kürbisflasche
Los 5619
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Die Alte mit der Kürbisflasche. Radierung. 10,3 x 4,7 cm. Um 1629. B. 168, White/Boon (Hollstein) 168, Nowell-Usticke 168, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 40 II.
Nowell-Usticke C1+ : "Not common". Ganz ausgezeichneter, kräftiger wenngleich später Druck mit Rändchen. Minimal angestaubt, sonst tadellos. Aus der der Sammlung Pierre Sentuc (Lugt 3608).
Der Stelzfuß. Radierung. 11,2 x 6,5 cm. Um 1630. B. 179, White/Boon (Hollstein) 179 III, Nowell-Usticke 179 III, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 49 IV.
Ganz ausgezeichneter Druck mit Rändchen. Leicht angestaubt, am Ober- und Unterrand etwas braunfleckig, bedingt durch eine alte Montierung verso, hier Spuren alter Leimmontierung, sonst sehr schön.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Zwei männliche Akte ("Het Rolwagentje")
Los 5621
Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)
Zwei männliche Akte ("Het Rolwagentje"). Radierung. 19,5 x 12,7 cm. Um 1646. B. 194, White/Boon (Hollstein) 194 III, Nowell-Usticke 194 V (von VII), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 233 VII (von VIII).
Ausgezeichneter, toniger Druck mit Rändchen um die gratig druckende Facette. Das Papier minimal gegilbt und angestaubt, weitere geringe Gebrauchsspuren, sonst schön.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Bildnis Jan Cornelis Sylvius
Los 5622
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Bildnis Jan Cornelis Sylvius. Radierung. 16,5 x 14,2 cm. (1633). B. 266, White/Boon (Hollstein) 266 II, Nowell-Usticke 266 III, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 124 III. Wz. Lothringerkreuz (?).
Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit Rändchen um die Plattenkante. Geringfügig angestaubt, die untere rechte Ecke wiederangefügt und mit dezenten Federretuschen, in ein Fensterpassepartout montiert, sonst in sehr schöner Erhaltung. Aus der Sammlung Jan Reinier Voûte (Lugt 4450).
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Bildnis des Jan Uijtenbogaert
Los 5623
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Bildnis des Jan Uijtenbogaert. Radierung. 22,4 x 17,8 cm. 1635. B. 279, White/Boon (Hollstein) 279 VI, Nowell-Usticke 279, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 153 VII (von IX).
Ausgezeichneter Druck mit der vollen Darstellung und meist Spuren der ovalen Einfassungslinie, oben minimal knapp innerhalb, unten bis an die Schrift beschnitten. Unauffällige Gebrauchsspuren, die Außenränder sorgsam hinterfasert, dort vereinzelte Ausbesserungen mit dezent gesetzten Retuschen, der Unterrand sowie punktuell die Schrift ergänzt, Stockflecken verso, sonst in schöner Erhaltung.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Rembrandts Mutter, mit der Hand auf der Brust
Los 5624
Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)
Rembrandts Mutter, mit der Hand auf der Brust. Radierung. 9,4 x 6,6 cm. 1631. B. 349, White/Boon (Hollstein) 349 II, Nowell-Usticke 349 V (von VII), Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 87 IV (von VI).
Vor den feinen Linien über ihren Augen und den Schraffuren im Hintergrund. Ausgezeichneter, später Abzug mit Rändchen. Kleine Altersspuren, sonst tadellos.
Rembrandt Harmensz. van Rijn
Drei Frauenköpfe, die eine Frau schlafend
Los 5625
Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)
Drei Frauenköpfe, die eine Frau schlafend. Radierung. 13,9 x 9,5 cm. 1657. B. 368, White/Boon (Hollstein) 368, Nowell-Usticke 368, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 161 III.
Ausgezeichneter, zarttoniger Druck mit schmalem Rändchen um die Plattenkante, oben knapp innerhalb dieser geschnitten. Etwas gebräunt, Montierungsreste verso, sonst sehr gut.
Rembrandt Harmensz. van Rijn - Schule
Rembrandts Mutter mit dunklen Handschuhen
Los 5626
Schätzung
750€ (US$ 852)
Schule. Rembrandts Mutter mit dunklen Handschuhen. Radierung. 13,3 x 11,4 cm. Um 1632. B. 344, White/Boon (Hollstein, Rembrandt Schule) 344, Nowell-Usticke 344, Hinterding/Rutgers (New Hollstein) 91 copy a.
Die wohl von einem Werkstattmitarbeiter Rembrandts stammende Arbeit, welche in der älteren Literatur verschiedentlich Rembrandt selbst, Ferdinand Bol oder Karel van der Pluym zugeschrieben wurde, in einem ganz ausgezeichneten, kräftigen Druck an drei Seiten mit der vollen Darstellung, oben ca. 1 cm in diese geschnitten. Etwas angestaubt, am linken Rand kleine Quetschspuren, mittig kleine ausgebesserte Stelle mit zarten Anfaserungen, verso alte Montierungsreste, sonst in guter Erhaltung.
Der hl. Hieronymus, lesend. Radierung. 18,9 x 23,6 cm. (1624). B. 3, Brown 13. Wz. Bekröntes Lilienwappen.
Ganz ausgezeichneter, atmosphärischer Abzug mit zarten Wischkritzeln, an drei Seiten mit der vollen Darstellung, oben partiell minimal in diese geschnitten, links ca. 1,3 cm in die Darstellung beschnitten. Nur minimal angestaubt, ganz schwach fleckig, verso kleine Montierungsreste, sonst tadellos.
Die Buße des hl. Petrus. Radierung. 32,2 x 24,5 cm. 1621. B. 17, Brown 6 II. Wz. Fünfzackige Schellenkappe mit angehängten Kugeln.
Ganz ausgezeichneter, klarer Druck mit leichtem Plattenton und feinem bis sehr feinem Rändchen um die Einfassung, die Facette stellenweise noch sichtbar. Kaum merkliche, geglättete horizontale Trockenfalte, isolierte Stockflecken, vornehmlich verso minimal angestaubt, sonst in schöner Erhaltung. Beigegeben zwei Kopien nach Ribera "Der hl. Hieronymus, lesend" (nach B. 3) und "Das Martyrium des hl. Bartholomäus" von Pierre Brebiette (nach B. 6) sowie ebenfalls nach Ribera von Joseph Prenner "Heiliger in Mönchskutte".
Bildnis Kaiser Ferdinand I. Holzschnitt auf Velin. 31,4 x 25,2 cm. 1547. Geisberg 943, Hollstein (Lorck) 22, Hollstein (Ribestein) 2 II.
Im Hollstein werden aufgrund des in frühen Zuständen vorhandenen Monogrammes "MR" dieser und zwei weitere Holzschnitte Michel Ribestein zugewiesen, einem weitgehend unerforschtem Künstler, der als Hofmaler von Kurfürsten Joachim II. vor allem in Berlin und Brandenburg wirkte. Ganz ausgezeichneter, leuchtender, wenngleich später Derschau-Abzug mit Rändchen bzw. Rand rechts. Stockfleckig, Knickfalten in den weißen Rändern, die obere linke Eckenspitze fehlend, blasser Wasserfleck oben rechts in der Ecke, weitere Gebrauchsspuren, sonst in sehr guter Erhaltung. Beigegeben ein Holzschnitt der Schule Lucas Cranach d. Ä. "Martin Luther und Jan Hus reichen den sächsischen Kurfürsten das Abendmahl" (B. VII, S. 300, 152), ebenfalls spät, ein Blatt von Leonard Beck aus dem "Weisskunig" sowie drei Buchholzschnitte des 16. Jhs., insgesamt 6 Blatt.
Indianischer Wolf. Radierung und Kupferstich. 36,6 x 27,4 cm. (1768). Thienemann 279.
Der sog. "Indianische Wolf" ist eine damals zeitgenössiche Bezeichnung für eine Hyäne. Wie Ridinger selbst schreibt, habe er das Tier 1744 nach dem Leben in der großherzoglichen Menagerie zu Florenz gezeichnet. Blatt 37 aus „Genaue und richtige Vorstellung der wundersamsten Hirschen […]". Ganz ausgezeichneter Druck links mit schmalem Rand, an drei Seiten mit breitem Rand. Etwas fleckig, vornehmlich zum oberen und unteren Rand, hier je eine horizontale Knickfalte, oben rechts im weißen Rand winziges geschlossenes Risschen, sonst schön. Beigegeben von demselben drei Radierungen "Vogelfaenger mit dem Schuhu" (Thienemann 132), "Anno 1736 im Walde bey Stahrenberg" (Thienemann 293) und "Luchs" (Thienemann 283).
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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