Die Herzen der Könige. 6 Radierungen. Je ca. 16,1 x 13,1 cm. Um 1922.
Die Radierungen entstanden in Zusammenhang mit der Publikation von Hanns Heinz Ewers Novelle "Die Herzen der Könige" von 1922. Die vollständige Folge in ganz ausgezeichneten Drucken mit Rand. Etwas stockfleckig, teils gebräunt, weitere kleine Handhabungsspuren, sonst in guter Erhaltung.
Schau- und klangechte Tanzhalle. Photomechanische Reproduktion nach einer von Fidus 1921 entworfenen und 1924 von Ernting gezeichneten Architektur. 72 x 100 cm. Verso von Fidus in Bleistift bez. "Tanzhalle verfehlter Druck" und "Tanzhalle, schlecht".
Guter Druck mit Rand. Zwei Einrisse im linken weißen Rand, weitere geringe Knickspuren und Randschäden, entlang des oberen Randes verso Montierungsreste, sonst jedoch - auch in Anbetracht der Blattgröße - in guter Erhaltung. Selten.
Nannina (Bildnis der Gattin des Künstlers). Lithographie auf festem Similijapan. 42,8 x 26 cm (Darstellung); 57,1 x 40,1 cm (Blattgröße). Signiert und nummeriert "O. Gr. Rom Nr. 14". 1905. Vogel 88.
Ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Schwach lichtrandig, das Papier links minimal gewellt, Montagereste verso entlang des linken Randes, am Oberrand in ein Passepartout fixiert, sonst in schöner Erhaltung. Beigegeben von demselben die Lithographie "Cenzi" (Vogel 61).
Die Zeit geht hin. Kaltnadel auf Similijapan. 13,3 x 9,5 cm. Unterhalb der Darstellung von der Witwe des Künstlers bezeichnet "Aus dem Nachlass von Otto Greiner / Nannina Greiner / Rom 5.11.36.XV". (1906). Vogel 89 I (von II).
Das Blatt ist eine sehr persönliche Arbeit Greiners, die 1906 aus Anlass einer Erkrankung entstand, die den Künstler erstmals ernsthaft um sein Leben fürchten ließ. Die zart geätzte Darstellung zeigt oben ein Selbstbildnis am Arbeitstisch, umgeben von Memento-Mori-Symbolen; darunter die später getilgte Remarque mit dem Porträt der Frau Nannina, die ihn in dieser Zeit pflegte. Ganz ausgezeichneter, zarter Druck mit breitem Rand. Minimale Gebrauchsspuren, recto an der oberen Blattkante mit einem sehr schmalen Streifen Montageband in ein Passepartout fixiert, sonst in vorzüglicher Erhaltung. Selten.
Gäa, zweite Probeplatte. Radierung auf Similijapan. 16,5 x 24 cm. Unterhalb der Darstellung mit der Nachlassnotiz der Witwe des Künstlers "Aus dem Nachlass von Otto Greiner - Nannina Greiner". (1908). Vogel 93 A (zweite größere Platte) III.
Bevor Greiner seine großformatige Darstellung der Gäa mit zahlreichen Figuren und Landschaft entwirft - es gibt von der großen Platte nicht weniger als 19 verschiedende Druckzustände - entstehen zunächst auch zwei kleinere Probeplatten, von denen die vorliegende die weitaus seltenere darstellt. Mit den Wellenlinien auf dem rechten Oberschenkel Gäas, die wohl als Strichproben dienten. Ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Schwache Alters- und Handhabungsspuren, vereinzelt unmerkliche Knickspuren, sonst sehr schön.
"Moosiger Baumstumpf". Lithographie auf Chinabütten. 36,4 x 26 cm. Unten links betitelt, bez. "Moosiger Baumstumpf (Steinstich)" und unten rechts signiert "Wilhelm Heise".
Prachtvoller Druck mit Rand, unten mit dem vollen Schöpfrand. Leichte Knitterspuren, minimal altersspurig und schwach fleckig, kleine Montierungsreste verso oben, sonst tadellos. Beigegeben von demselben eine weitere Lithographie "Zinnien", ebenfalls eigenhändig betitelt, bezeichnet und signiert.
Spielendes Meerweib. Farbholzschnitt und Lithographie in vier Farben auf festem Velin. 29,2 x 20,5 cm. Links bez. (oder signiert?) "Henri Héran". 1897. Söhn HdO 52804-4.
Erschienen in: PAN III 4., 1898. Ausgezeichneter Druck des von vier Farbplatten gedruckten Blattes mit Rand. Mit dem gestempelten Monogramm links neben der Darstellung. Schwache Alters- und Gebrauchsspuren, schwache Wasserränder im weißen Rand, sonst jedoch tadellos.
Perseus befreit Andromeda. Lithographie auf graubraunem Velin. 27,3 x 39,3 cm (Darstellung), 36,6 x 49,8 cm (Blattgröße). Signiert.
Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Sehr geringe Gebrauchsspuren, verso kleine Montierungsreste, sonst tadellos. Beigegeben von demselben eine weitere Lithographie "Springende Mädchen" aus der Folge "Tänze".
"Festlicher Empfang". Lithographie eigenhändig mit Wachskreide und Kohle überarbeitet auf Similijapan, aus der 12-teiligen Folge "Tänze". 29,3 x 41,3 cm. Signiert und eigenh. als "Handkolorierter Probedruck" bez. (1905).
Aus der 12-teiligen Folge "Tänze", erschienen 1905 im Insel Verlag, Leipzig. Ausgezeichneter Druck, differenziert überarbeitet mit Wachskreide in Blau, Orange, Rosa und Weiß, mit Rand, teils mit dem originalen Schöpfrand. Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt, Bleistiftannotationen im weißen Rand, marginale Altersspuren, sonst in sehr guter Erhaltung. In dieser Form wohl Unikum.
Alpenprimeln. Hochätzung in Grün, Violett und Rosa auf Japan. 17,2 x 12,4 cm. Signiert, verso von der Tochter bezeichnet "Druck von / Helga Illies / Hamburg". (1897). Schiefler 51, Graphikwerkverzeichnis (online) 55.
Ausgezeichneter Druck mit Rand, dieser an zwei Seiten voll. Etwas knitterfaltig, die Außenkanten schwach gebräunt und oben mit kleinem Ausriss, weitere geringe Gebrauchsspuren, sonst sehr gut. Beigegeben von Arthur Illies jeweils signiert "Jelängerjelieber", "Jelängerjelieber (Doppelblüte)", "Rote Tulpen" und "Himmelsschlüssel" (GWV 27a, 29b, 51a und 117) sowie aus dem Nachlass des Künstlers "Kapuzinerkresse" (GWV 25) und zwei weitere Abzüge "Rote Tulpen", insgesamt 8 Blatt.
Die Frau des Künstlers. Schabkunst und Roulette. 23,5 x 29,5 cm. Signiert und datiert "Georg Jahn [19]08".
Ganz ausgezeichneter, samtiger Druck mit Rand. Dieser geringfügig angestaubt und fleckig, Knickspur in der Eckenspitze unten links, entlang der Oberkante hinter ein Passepartout montiert, sonst in schöner Erhaltung.
Der Fischer (Fischer und Nixen). Aquatintaradierung in Blau auf chamoisfarbenem Velin. 14,8 x 21,8 cm. Hofstaetter RW 34.
Ganz ausgezeichneter, statter Druck mit dem vollen Rand. Vereinzelte Stockfleckchen im weißen Rand, insgesamt leicht angestaubt, kleine Randläsuren, sonst schön erhalten. Mit dem Stempel "Hannov. Künstlerverein". Beigegeben von demselben die Radierung "Felsschlucht" (Hofstaetter RW 49) sowie "Bau der Höllenbrücke" (Hofstaetter RW 31).
Felsschlucht. Radierung auf Similijapan. 40,3 x 26,7 cm. Signiert. 1902. Hofstaetter RW 49.
Aus der Jahresmappe 1906 der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien sowie Teil der vierteiligen Folge "Felslandschaften". Prachtvoller Druck auf dem wohl vollen Bogen. Minimale Gebrauchsspuren an der Blattoberkante, Spuren einer Bleistiftannotation in der Ecke unten rechts, sonst vorzüglich. Beigegeben von der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst die Jahresmappe 1906 mit den restlichen fünf Drucken von Réjot, Danilowatz, Kollwitz, Leheutre und von Rapacki sowie die 6 vollständigen Mappen der Jahrgänge 1900, 1904, 1909, 1910, 1911 und 1913 mit vielfach signierten Werken u.a. von Bossert, Conz, East, Graf, Holroyd, Huard, Kampmann, Kasimir, Luntz, Jahn, Jungnickel, Laing, van der Loo, Lux, Otto, Pennell , Pollack, Schmutzer, Simon, Suppantschitsch, Thiemann, Wolfsfeld, Zeising. Insgesamt 32 Blatt.
Nacht und Träume. Radierung in Sepia auf blauem Papier. 17,7 x 25,4 cm. Signiert. (1904). Hofstaetter RW 59 I (von II).
Aus der Folge "Stunden der Nacht", vor der Schrift. Ganz ausgezeichneter Druck mit Rändchen, unten innerhalb der Plattenkante beschnitten. Minimale Gebrauchsspuren, kleine Bleistiftnummerierung in der Eckenspitze oben rechts, sonst tadellos. Beigegeben vom demselben die Radierung "Der Fischer (Fischer und Nixen)" (Hofstaetter RW 34).
Intermezzi - Opus IV. 12 Radierungen, meist mit Aquatinta auf gewalztem China. Folio. Lose Blatt in der OHLwd-Mappe mit typographischem Titel und Inhaltsverzeichnis (leicht beschabt, nur minimal fleckig). Nürnberg, Theo. Stroefer (1881). Singer 52-63, je letzter Zustand.
Mit Nummern und dem Namen. Die vollständige Folge in ganz ausgezeichneten und kräftigen Drucken mit dem vollen Rand. Vereinzelt mit kleinen Stockfleckchen, die Ränder teils minimal bestoßen bzw. mit geringfügigen Läsuren, sonst in sehr schöner Erhaltung. Aus der Sammlung Bukowski (nicht in Lugt, Stempel in Mappe).
Amor und Psyche, Opus V a und Opus V b. 15 Radierungen (Mappe I) sowie 9 Blatt mit 32 Vignetten (Mappe II) auf gewalztem China. 4to. Lose Blatt in OHLwd-Mappen mit typographischem Titel und graphischer Bordüre (Deckel berieben, Kanten leicht bestoßen, Mappe I etwas fleckiger und der Rücken teils gebrochen). Nürnberg, Th. Stroefer, (1880). Singer 64-110, jeweils letzter Zustand.
Die illustrierte Textausgabe zu Apulejus' Märchen "Amor und Psyche" erschien 1880. Sie blieb Klingers einzige Illustration eines literarischen Textes. Noch im gleichen Jahr wurde auch eine Ausgabe ohne Text im Großformat als zweiteiliges Mappenwerk publiziert, die Abzüge erfolgten von den gleichen Druckplatten, jedoch auf größerem Papier (das Buchformat hatte eine Blattgröße von nur 36 x 26,5 cm).
Ganz ausgezeichnete bis prachtvoll kräftige Abzüge auf dem vollen Bogen. Insgesamt leicht angestaubt, die Blätter der Mappe I oben teils leicht gewellt sowie schwach gebräunt, die Ränder minimal bestoßen, die Blätter der Mappe II vereinzelt etwas fleckig, vornehmlich im weißen Rand, die Ränder ebenfalls leicht bestoßen, sonst sehr schön.
Mondnacht. Radierungen mit Aquatinta. 35,6 x 54,5 cm. (1883). Singer 125 IV.
Blatt 3 der Folge "Vier Landschaften". Ganz ausgezeichneter, harmonischer Druck auf dem vollen Bogen. Leicht angestaubt, im weißen Rand links kleiner hinterfaserter Einriss, ganz vereinzelt kleine Fleckchen sowie rechts kleine oberflächliche Bereibungen, sonst sehr schön.
Erste Begegnung. Radierung und Aquatinta auf Japan. 44,9 x 27 cm. (1887). Singer 158 II (von VII).
Aus der Folge "Eine Liebe, Opus X". Mit dem Einfall im Unterrand, vor den senkrechten Strichen im Gesicht der Dame. Prachtvoller, gegensatzreicher Druck mit dem vollen Rand. Geringfügig angestaubt, im linken Rand zarte horizontale Quetsch- bzw. Knitterfältchen, sonst tadellos.
Tod. Radierung mit Aquatinta. 31,4 x 45,5 cm. (1887). Singer 166 IX.
Aus der Folge "Eine Liebe, Opus X". Prachtvoller, differenzierter Abzug mit dem vollen Rand. Leicht angestaubt, entlang des unteren weißen Randes horizontale Knickspur, die Ecken teils leicht bestoßen, sonst sehr schön erhalten.
Brahms-Fantasie. Opus XII. 27 Blatt inkl. Titel, Inhaltsverzeichnis und Respekttitelblatt sowie weiteren 24 Blatt mit insgesamt 41 (davon 9 blattgr.) Illustrationen in Kupferstich, Aquatinta, Schabkunst, Radierung und Lithographie (tlw. farbig) auf Kaiserlich-Japan. Je ca. 37,3 x 44 cm (Blattgröße). Lose Blatt in OKalbsleder-Flügelmappe in Braun (etwas fleckig und berieben) mit goldgeprägtem Deckeltitel und Vignette. Auflage 150 Ex. Auf dem Titelblatt von Max Klinger signiert und datiert "M. Klinger 17. Dez. 1900". Berlin, Amsler & Ruthardt, 1894. Singer 183-223, je letzter Zustand, Winkler 136-147.
Eins von 150 Exemplaren der zweiten Ausgabe, mit der Verlegeradresse von Amsler & Ruthardt im Titelblatt und dem zusätzlichen Respekttitelblatt. Die vollständige Folge in ganz ausgezeichneten, teils gratigen Drucken sämtlich mit dem vollen Rand. Zwei Blatt mit diagonaler Knickfalte an einer Ecke im weißen Rand, die Eckspitzen teils ganz leicht bestoßen, ein Blatt teils etwas gebräunt, das Titelblatt etwas angestaubt und vereinzelt fleckig sowie mit geringen Handhabungsspuren, weitere marginale Altersspuren, insgesamt in sehr guter und originaler Erhaltung.
An die Schönheit. Radierung auf Velin. 41,2 x 31,8 cm. Unten rechts bez. "Max Klinger". Singer 241 III (von IV).
Blatt 12 aus der Folge "Vom Tode - Zweiter Teil". Mit der Künstlersignatur, aber ohne die Verlegeradresse und den für die zweite Ausgabe charakteristischen Trockenstempel. Ausgezeichneter, kontrastreicher Druck mit breitem Rand. Minimale Gebrauchsspuren, sonst tadellos. Beigegeben ist eine Reproduktion des Blattes, unten bez. "Verlag von Anselm & Ruthardt, Berlin W.64.".
Frühlingstag (Die drei Lebensalter, Große Landschaft). Radierung mit Aquatinta, nach Arnold Böcklin. 61,5 x 77,5 cm. 1890. Singer 328 IX.
Ganz ausgezeichneter Druck mit feinem Rändchen um die Darstellung. Leichte Stock- und Feuchtigkeitsflecken vornehmlich in der oberen Hälfte, verso schwach gebräunt, weitere Gebrauchsspuren, sonst sehr gutes Exemplar.
Sechs Blatt Ex Libris. Radierungen, teils mit Aquatinta. 16mo-12mo.
Ex Libris von: 2 x Eduard Arnhold (Singer 297, je III), Eduard und Johanna Arnhold (Singer 299), Walter Giesecke (Singer 304 III), Oscar Leuschner (nicht in Singer) und Dr. med. Schirren (nicht in Singer). Ganz ausgezeichnete Drucke mit schmalem bzw. breitem Rand. Geringfügige Handhabungs- bzw. Altersspuren, sonst sehr schön.
Der Polster (Martha Kurzweil, die Frau des Künstlers auf dem Diwan sitzend). Farbholzschnitt auf Japanbütten. 28,6 x 26 cm (Einfassung); 38,7 x 30,5 cm (Blattgröße). Um 1903. Novotny/Adolph 428.
Max Kurzweil war 1897 eines der Gründungsmitglieder der Wiener Sezession. Seine dekorativen Drucke mit eleganten Konturen und lebendigen Kombination von Mustern zeigen einen deutlichen Einfluss impressionistischer Künstler wie Edouard Vuillard und Pierre Bonnard. 'Der Polster' ist Kurzweils bekanntestes Werk; es zeigt seine Frau Martha auf dem Diwan, das Gesicht verborgen und die Hand in einer angestrengten Geste erhoben.
Erschienen in der "Jahresmappe der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien". Prachtvoller Druck mit schmalem Rand, rechts mit dem vollen Schöpfrand. Nur schwache Gebrauchsspuren, entlang des oberen Randes original auf den Untersatz der Jahresmappe montiert (der Papierrand oben umgeschlagen, der graubraune Untersatz wohl etwas beschnittenm, die typographischen Titel verso montiert), sonst in tadellos schöner und original unberührter Erhaltung.
Pandora. Radierung und Kaltnadel auf chamoisfarbenem Similijapan. 34,2 x 18,4 cm. Signiert "S. Lipinsky Rom". Grochala 12.
Ganz ausgezeichneter Druck mit Rändchen. Minimal angestaubt, Spuren einer Bleistiftannotation unten, sonst schön.
Die Parze. Algraphie in Rot auf Similijapan. 39,5 x 25,5 cm. Signiert.
Mit dem Trockenstempel der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien. Ganz ausgezeichneter Druck mit Rand. Tadellos erhalten. Beigegeben von derselben die signierte Algraphie in Rot "Italienerin mit Kind".
Mein Weg mit dem Weib. 18 Kaltnadelradierungen auf Velin. Je ca. 25 x 16,9 cm. Sämtlich signiert und betitelt. Auflage 25 num. Ex. Sämtlich unter OPassepartout in OLeder-Flügelmappe mit Reptilprägung und goldgeprägtem Deckeltitel (die Kartonflügel teils lädiert). Im vorderen Innenspiegel mit handschriftlichem signierten Auflagenvermerk von Rehn. (Dresden, 1919).
Die komplette Folge in prachtvollen, experimentell wirkenden Abzügen mit breiten Rändern, teils mit den originalen Schöpfrändern. Entlang der Plattenkanten oft mit überschüssiger Druckfarbe, im weißen Rand mit Fingerabdrücken, die wohl während der Herstellung der Abzüge entstanden sind. Marginale Gebrauchsspuren, sonst in selten schöner und originaler Erhaltung. Als komplette Suite von allergrößter Seltenheit. Anliegend ein Verzeichnis der Mappensonette von Rehns Hand auf einem Briefbogen mit seiner gedruckten Adresse, eine Abschrift von fremder Hand auf 15 Blatt mit 90 Sonetten zu "Mein Weg mit dem Weib" sowie ca. 110 Blatt Kopien auf Durchschlagpapier mit Sonetten von Rehns Hand.
Eine Frau mit Hund unter einer Baumkrone. Farbholzschnitt auf Bütten. 18 x 17 cm (Darstellung), 27,5 x 22,7 cm (Blattgröße). Signiert und unten links eigenhändig bezeichnet "Or.-Holzschn. Mädchen u. Hund". Wz. Fragment.
Ganz ausgezeichneter Druck, an den Seiten mit schmalem, oben und unten mit breitem Rand. Minimal fleckig, verso mit Montierungsresten in den oberen Ecken, weitere minimale Handhabungsspuren, sonst in sehr schöner Erhaltung. Aus der Sammlung Albin Woldemar von Dietel (Lugt 2722b). Beigegeben von demselben sechs weitere Farbholzschnitte und Algraphien.
Schönleber, Hans Otto
"Der blinde Faust vor seinem Grabe"
Los 5418
Schätzung
300€ (US$ 341)
"Der blinde Faust vor seinem Grabe". Kupferstich auf Velin. 25,4 x 20 cm. 1923. Signiert und betitelt sowie bezeichnet "Original Kupferstich", "aus Faust II. Teil" und "Vom Lager auf, ihr Knechte, Mann für Mann!".
Aus dem Mappenwerk "Zehn Stiche über den II. Teil des Faust". Begleitet von einem Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832, 5. Akt. Ganz ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand. Kleiner Randeinriss unten, minimale Gebrauchsspuren, sonst in sehr guter Erhaltung.
Poseidontempel. Radierung mit Aquatinta. 48,7 x 54,5 cm. Eigenh. bezeichnet "Poseidontempel" und signiert.
Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem bzw. schmalem Rand. Gebräunt und vornehmlich in den Rändern fleckig sowie angestaubt, die Ränder mit Knickspuren, Randeinrissen, diese teils hinterlegt, und mit kleinen Papierverlusten, sonst gut. Sehr selten.
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