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Lot 6061, Auction  126, Kontinentaleuropa, um 1850. Bildnis eines jungen Mannes mit Backenbart

Kontinentaleuropa
um 1850. Bildnis eines jungen Mannes mit Backenbart
Los 6061

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
550€ (US$ 625)

Details

um 1850. Bildnis eines jungen Mannes mit Backenbart, in blauer Jacke, bestickter Weste und gestreifter Halsschleife.
Email. 4,2 x 3,7 cm. In einem Kapselrahmen.


Adam, Albrecht
Reitknecht mit drei Pferden und Hund im Stall
Los 6062

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
10.000€ (US$ 11,364)

Details

Reitknecht mit drei Pferden und Hund im Stall.
Öl auf Holz. 38,7 x 51 cm. Unten rechts signiert und datiert "AAdam 1827", verso auf einem Klebeetikett der Eigentumsvermerk des Künstlerkollegen "Hofrat i.R. / Dr. Arthur Freih. von Ramberg / Graz [...]".

Albrecht Adam ist der Stammvater einer in vier Generationen tätigen bayerischen Künstlerfamilie. Berühmtheit erlangt er vor allem mit seinen vor Ort beobachteten Schlachtengemälden. Offizielle Auftraggeber waren unter anderen König Ludwig I. von Bayern, König Wilhelm von Württemberg und Kaiser Franz Joseph von Österreich. Neben den Schlachtengemälden spezialisiert sich Adam auf Bildnisse seiner adeligen Auftraggeber auf ihren Lieblingspferden und Portraits eben dieser Pferde. In München hat Adam sich seit 1824 auf seinem Anwesen, der sogenannten „Adamei“, ein ebenerdiges Atelier eingerichtet, in das die Pferde geführt werden konnten. Die exakte Wiedergabe der Anatomie, die die Vorzüge der jeweiligen Rasse herausstellte, steht im Mittelpunkt dieser Pferdebildnisse, mit denen Adam zum bedeutendsten Pferdemaler seiner Zeit aufsteigt. Im Jahr der Entstehung unseres Gemäldes 1827 beginnt er, mit Hilfe seiner Söhne, zudem mit der Veröffentlichung des auf über 100 Tafeln angelegten lithografischen Prachtwerkes Voyage pittoresque et militaire de Willenberg en Prusse jusqu'à Moscou fait en 1812, welches Adam als am Feldzug teilnehmender Attaché des Prinz Eugène in umfangreichen Zeichnungen direkt vor Ort in zahlreichen Skizzen vorbereitet hatte.

Provenienz: Sammlung Dr. Arthur Freiherr von Ramberg (laut umseitigem Klebeetikett).

Melchior, Wilhelm
Der Münchener Stadtkommandant begrüßt das k.u.k. Regiment Latour in Sendling
Los 6063

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)

Details

Der Münchener Stadtkommandant begrüßt das k.u.k. Regiment Latour in Sendling.
Öl auf Leinwand. 26,6 x 33 cm. Signiert und datiert unten rechts "Melchior. 48". Verso mit altem handschriftlichen Etikett "Aus dem Besitz der ZÜRN'schen Familie / General a.d. Max Z. *1943 / Durchmarsch des k.u.k. Regiments Latour durch München 1848 auf seinem Marsch nach Oberitalien. / Begrüßung des Regiments durch den Münchener Stadtkommandanten in Sendling (beim heutigen Kaffee "Harras" / gemalt von MELCHIOR."

Die revolutionären Ereignisse von 1848 fanden auch in mehreren Provinzen Italiens starken Widerhall. Aufstände italienischer Freiheitskämpfer hatten im Januar 1848 auf Sizilien, in Brescia und Padua gegen die Vorherrschaft der Bourbonen im Süden und die der Österreicher im Norden begonnen und griffen am 17. März 1848 auf Venedig und Mailand über. In Mailand erklärten die Revolutionäre die Unabhängigkeit der Lombardei von Österreich und der Volksaufstand nahm so gravierende Ausmaße an, dass sich die österreichischen Truppen unter Josef Wenzel Radetzky in das Festungsviereck Mantua-Peschiera del Garda-Verona-Legnago zurückziehen mussten, um auf Verstärkung aus Österreich zu warten. Diese Situation führte schließlich zum Ersten Italienischen Unabhängigkeitskrieg. Eines dieser Unterstützungsregimenter war das k.u.k. Regiment Latour. Unser Gemälde zeigt das Treffen des Regiments mit dem Münchner Stadtkommandanten Johann von Kunst. Es fand vor dem alten Schloß Löwenhof in Untersendling, an der Gabelung der Landstraßen von München nach Wolfratshausen und Weilheim, statt. Die Straße nach Wolfratshausen führt über Mittenwald, Innsbruck und den Brenner ziemlich direkt nach Norditalien. Das im Bild gezeigte Schloss wurde 1856 abgerissen. Teile davon erwarb der Gastwirt Robert Harras, der dort ein Café mit Gartenwirtschaft errichtete, das "Zum Harras" hieß und sich als beliebter Ausflugsort für die Münchner etablierte. Das Café existierte bis 1903, der Platz aber behielt bis heute seinen Namen. Im Mittelgrund ist die alte Pfarrkirche St. Margaret in Untersendling zu sehen, im Hintergrund rechts die Silhouette der Stadt München. - Der Tiermaler und Lithograph Wilhelm Melchior entstammte einer Künstlerfamilie: sein Vater Georg Wilhelm (1780-1826) und sein älterer Bruder Joseph Wilhelm (1810-1883) waren ebenfalls Maler. Er studierte seit 1832 an der Königlichen Akademie der Künste in München und setzte sein Studium von 1850 bis 1851 in London fort.

Provenienz: Generalmajor Maximilian Zürn (1871-1943, München).

Kobell, Ferdinand - zugeschrieben
Sommerliche Flusslandschaft
Los 6065

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 852)

Details

zugeschrieben. Sommerliche Flusslandschaft.
Öl auf Leinwand, kaschiert auf Platte. 28 x 33,5 cm. Unten links wohl eigenh. monogrammiert "F.K.".


Mohr, Johann Georg Paul
Blick auf die Theatinerkirche in München
Los 6066

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)

Details

Blick auf die Theatinerkirche in München, gesehen vom Arco-Palais.
Öl auf Papier, alt (wohl original) auf Leinwand kaschiert. 28,5 x 29,8 cm. Unten links in der nassen Farbe signiert und datiert "J. Mohr 1837", verso auf dem Rahmen das Galerieetikett von Otto Lemming, Kopenhagen.

Diese besonders aufgrund ihrer zurückhaltenden Farbigkeit einnehmende Ansicht zeigt einen Blick vom Piano Nobile des nach Plänen von Leo von Klenze am Wittelsbacher Platz in München errichteten Arco-Palais auf die Theatinerkirche am Odeonsplatz.

Provenienz: Norddeutsche Privatsammlung.

Schäffer, Adalbert
Sonntag im Stadtwäldchen (Városliget) in Budapest
Los 6067

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.125€ (US$ 1,278)

Details

Sonntag im Stadtwäldchen (Városliget) in Budapest.
Öl auf Leinwand. 39,7 x 47,5 cm. Unten links signiert und datiert "A. Schäffer inv: et fecit [18]48".

In seinen jüngeren Jahren schuf der ungarische Künstler Adalbert Schäffer in Pest und Wien noch vermehrt charmante Genrebildern wie das vorliegende, ehe ihm als Stilllebenmaler der Druchbruch gelang.

Blaas, Carl von
Blick über die römische Campagna mit den Albaner Bergen
Los 6069

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 852)

Details

Blick über die römische Campagna mit den Albaner Bergen.
Öl auf Papier, kaschiert auf Karton. 17,8 x 28,4 cm.



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (dessen Stempel auf dem Rückdeckel).

Reiter, Johann Baptist
Portrait der Tochter Alexandrine "Lexi" als Edelfräulein
Los 6072 [*]

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
30.000€ (US$ 34,091)

Details

Portrait der Tochter Alexandrine "Lexi" als Edelfräulein.
Öl auf Leinwand, doubliert. 62,5 x 49,5 cm. Unten rechts signiert "Reiter". Um 1877/78.



Provenienz: Kunstsalon Pisko, Wien, Versteigerung von Ölgemälden, Aquarellen und Miniaturen aus dem Nachlasse des Herrn kaiserl. Rates Dr. Karl J. Haschek, Wien, aus dem Besitze der Familie des Altwiener Malers J. B. Reiter und aus Privatbesitz, Auktion am 15. April 1913, Los 39.
Sotheby’s, London, Auktion am 22. Juni 1983, Los 214 (als Paar).
Privatsammlung, Wien.
Dorotheum, Wien, Auktion am 24. Oktober 2023, Los 544.
The Jack Daulton Collection, Los Altos Hills, Kalifornien, USA.

Literatur: Alice Strobl: Johann Baptist Reiter, Wien/München 1963, S. 101, Nr. 369.

Thiersch, Ludwig
Die Tochter des Künstlers, schlafend
Los 6073

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 568)

Details

Die Tochter des Künstlers Ernie, schlafend.
Öl auf Leinwand, auf Karton kaschiert. 15,4 x 29,5 cm. Am Unterrand in die nasse Farbe geritzt "Ernie Thiersch gem. v. L. Th. Juli 1865 München".


Bellini, Giovanni - nach
Bildnis des Dogen Leonardo Loredan
Los 6078

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
8.750€ (US$ 9,943)

Details

nach. Bildnis des Dogen Leonardo Loredan.
Öl auf Leinwand. 62,5 x 45,5 cm. Verso auf dem Keilrahmen bezeichnet "copied by E. Hinchliffe, London", auf der Leinwand der Stempel des Londoner Künstlerbedarfs "Winsor & Newton". In einem prunkvollen Ädikula-Rahmen, verso mit Etikett "Hermann Richter, Rahmenfabrik und Kunsthandlung, Prag". Englisch, 19. Jh.


Læssøe, Thorald
Der Titusbogen in Rom
Los 6079

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.250€ (US$ 5,966)

Details

Der Titusbogen in Rom.
Öl auf Leinwand. 31 x 43,5 cm. Um 1850.


Lot 6080, Auction  126, Deutsch, um 1840. Im Inneren des Kolosseums

Deutsch
um 1840. Im Inneren des Kolosseums
Los 6080

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,136)

Details

um 1840. Im Inneren des Kolosseums.
Öl auf Papier. 20 x 27,7 cm. Verso alt bezeichnet "Al Colosseo".


Meyer, Ernst
Junge Italienerinnen am Brunnen
Los 6081

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 568)

Details

Junge Italienerinnen am Brunnen.
Öl auf Leinwand, auf Holz kaschiert. 31,5 x 22,4 cm. Um 1830.



Literatur: Ulrich Schulte-Wülwer: Sehnsucht nach Arkadien. Schleswig-Holsteinische Künstler in Italien, Heide 2009, S. 167, Abb. 87.

Possart, Felix
Orientalische Tempelhalle
Los 6082

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
250€ (US$ 284)

Details

Orientalische Tempelhalle.
Öl auf Leinwand. 24,5 x 32 cm. Unten links signiert "Felix Possart".


Preller d. J., Friedrich
Am Strand von Cumae
Los 6083

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,705)

Details

Am Strand von Cumae.
Öl auf Malkarton. 16 x 35,5 cm. Unten rechts in Rot monogrammiert "F. P.", verso mit altem Klebeetikett, dort in Feder betitelt. Um 1860.


Hoffmann, Josef
Blick über die Berge bei Olevano
Los 6084

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.875€ (US$ 2,131)

Details

Blick über die Serpentara bei Olevano.
Öl auf Holz. 26 x 40 cm. Unten links datiert "den 18. October 1860", verso Annotationen zum Künstler.


Blechen, Carl - Schule
Parkmauer der Villa Borghese mit der Villa Raphaela
Los 6085

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.125€ (US$ 3,551)

Details

Schule. Parkmauer der Villa Borghese mit der Villa Raphaela.
Öl auf Leinwand. 24 x 33,5 cm.

Carl Blechens Landschaftsmalerei lebt von der spannungsvollen Balance zwischen präziser Naturbeobachtung und einer romantisch überhöhten Auffassung der Landschaft. Der Künstler entschied sich 1828, seine Tätigkeit als Bühnenmaler am Königstädtischen Theater in Berlin aufzugeben und für ein Jahr nach Italien zu reisen. Die dort gewonnenen Eindrücke prägen sein künstlerisches Schaffen in nachhaltiger Weise. Zurück in Berlin entstanden Zeichnungen und Gemälde, die skizzenhaft und unmittelbar den Eindruck des Gesehenen wiederzugeben suchen. Charakteristisch für Blechens eigenwilligen Zugang ist der bewusste Verzicht auf die gängigen, romantischen Veduten Italiens - ein Zug, der auch diese eindrucksvolle Ansicht der Villa Borghese und Villa Raphaela prägt. Nicht die berühmten Bauwerke oder die sanfte Hügellandschaft der Campagna stehen im Vordergrund; vielmehr beherrscht eine mächtig aufragende Mauer das Bildfeld, die sich von rechts bis weit über die Mitte in die Landschaft schiebt und den Blick erst am Ende zu den dahinterliegenden Gebäuden freigibt. Rave führt insgesamt drei Fassungen dieses außergewöhnlichen Motivs auf (Rave Nrn. 819, 820 und 821). Während die erste als eigenhändige Arbeit Blechens gilt, werden die beiden anderen, in Auffassung und Qualität eng anschließenden Versionen heute von der Forschung dem Kreis seiner Schüler zugewiesen. Ausgangspunkt der Kompositionen war eine lavierte Federzeichnung mit dem Titel "Beschattete Stadtmauer", datiert auf den 9. Januar 1829, die Teil eines römischen Skizzenbuchs mit 42 losen Blättern war (Rave Nr. 773).

Provenienz: Sammlung Herrmann Werner, Cottbus.
Privatbesitz Norddeutschland.

Literatur: Paul Ortwin Rave: Karl Blechen. Leben. Würdigungen. Werk. Berlin 1940, S. 267, wohl Nr. 820 (ohne Abbildung; die dort fälschlicherweise wiedergegebene Abbildung bezieht sich auf die Rave Nr. 819; dort mit 24 x 30 cm angegeben).

Landseer, Sir Edwin Henry
Gloucestershire Old Spots: Studie zu einem Schwein
Los 6086

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.375€ (US$ 2,699)

Details

Gloucestershire Old Spots: Studie zu einem Schwein.
Öl auf Leinwand. 15 x 21,3 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "EL Nov [18]34".



Provenienz: Barbara und Ernest Kafka, New York.
Privatsammlung USA.

Teerlink, Abraham
Ausblick aus einer Grotte in den Abruzzen
Los 6087

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
6.750€ (US$ 7,670)

Details

Ausblick aus einer Grotte in den Abruzzen.
Öl auf Leinwand, doubliert. 56,2 x 78 cm. Unten rechts signiert "A. Teerlink fecit".

Inmitten einer weitläufigen Gebirgslandschaft öffnet sich der Blick in das Innere einer großflächigen Grotte, in der ein Hirte kniend vor einem Kreuz in stiller Andacht verharrt. Umgeben ist er von seinen Ziegen, die im Schatten der kühlen Felsen Zuflucht suchen. Der Kontrast zwischen dem dunklen, fast sakral anmutenden Innenraum der Höhle und der lichterfüllten Weite des Tals im Hintergrund erzeugt eine spannungsvolle Gegenüberstellung von Enge und Offenheit, Innerlichkeit und Weltbezug.
Am Höhleneingang begegnen sich eine Italienierin und ein Pilger - ein scheinbar beiläufiges Gespräch, das dem Bild eine narrative Tiefe verleiht und zugleich den Aspekt des Reisens und der menschlichen Begegnung in den Mittelpunkt rückt. Die Komposition demonstriert eindrucksvoll Teerlinks souveränen Umgang mit Licht und Raum: Der gezielte Einsatz von Hell-Dunkel-Kontrasten verleiht dem Gemälde eine dramatische Wirkung, wie sie für die romantisch geprägte Landschaftsmalerei des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts charakteristisch ist

Schick, Rudolf
Weinstock am Monte Brione am Nordufer des Gardasees
Los 6088

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
875€ (US$ 994)

Details

Weinstock am Monte Brione am Nordufer des Gardasees.
Öl auf Leinwand, auf feste Pappe aufgezogen. 23,8 x 14,9 cm. Verso oben links betitelt und datiert "Gardasee 1864 / Weinstock / am Monte Brione", unten rechts signiert "Rud. Schick".

Der Berliner Genre-, Bildnis- und Landschaftsmaler Rudolf Schick begann seine Ausbildung bei Wilhelm Schirmer. In den Jahren 1864/66 verbrachte er einen ersten Studienaufenthalt in Italien, dem zahlreiche weitere folgten. In Rom lernte er auch Arnold Böcklin kennen, mit dem er ein freundschaftliches Verhältnis pflegte, und den er bei der Ausführung seiner Wandgemälde im Naturhistorischen Museum in Basel unterstützte.

Werner, Anton von
Caprifischer
Los 6089

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.750€ (US$ 4,261)

Details

Caprifischer.
Öl auf Papier, auf Karton kaschiert, die Kanten original mit schwarzem Papierstreifen gefasst. 39 x 32,5 cm. Unten rechts monogrammiert, bez. und datiert "AvW Capri 1869".

1869 unternahm Anton von Werner eine Reise nach Italien, die ihn auch nach Capri führte, wo der Künstler zusammen mit seinem Malerfreund Ascan Lutteroth sechs Wochen verbrachte. Zahlreiche Ölstudien und Zeichnungen der sagenhaften Landschaft zeugen von diesem Aufenthalt. Sehr treffend und lebensnah erscheint auch die hier vorliegende Studie eines Fischers, der, offenbar müde von seinem Tagwerk, den Kopf in die Hand gelegt hat. Die Zeichnung diente als Vorlage für eine Figur auf dem Gemälde "Don Quijote bei den Ziegenhirten" (vgl. Dominik Bartmann (Hrsg.): Anton von Werner - Geschichte in Bildern, München 1993, Nr. 63).

Provenienz: Leo Spik, Berlin, Auktion 518 im Oktober 1981, Los 383.
Berliner Privatbesitz.

Literatur: Dominik Bartmann: Anton von Werner. Werkverzeichnis der Gemälde einschließlich der Wandbilder, Ölstudien und Ölskizzen (digital), Nr. G 1869-5.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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