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Lose pro Seite


Ackermann, Max
Abstrakte Komposition
Los 8200 [*]

Ergebnis
1.353€ (US$ 1,503) *

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Abstrakte Komposition
Pastell auf Velin. 1954.
14,6 x 10,7 cm.
Unten mittig mit Bleistift signiert "Ackermann" und datiert.

Typisch für Max Ackermanns Werk ist die vertikal ausgerichtete Komposition, die er in Analogie zur Musik gesehen hat. Er vertrat die Meinung, dass nur die abstrakte Kunst, wie die Musik, das Wesen der sichtbaren Natur erfassen könne. In seiner Bildersprache benutzte er die geometrischen Formen der Musikinstrumente, um sie zu surrealistischen Kompositionen zu verbinden.

Arntz, Gerd
Spiegel
Los 8201

Ergebnis
3.198€ (US$ 3,553) *

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"Spiegel"
Holzschnitt auf Japanbütten. 1925.
35,5 x 23,5 cm (42,5 x 30,5 cm).
Signiert "Arntz", datiert, betitelt und bezeichnet "10 dr".

Im Jahr 1919 entschied sich Gerd Arntz dagegen, in die Fußstapfen seines Vaters, der Eisenfabrikant war, zu treten. Seine links gerichtete politische Überzeugung war der Grund. Arntz ließ sich als Zeichenlehrer an der Düsseldorfer Kunstschule von Lothar von Kunowski ausbilden. Im Jahr 1925, als auch unsere Graphik entstand, konnte er seinen ersten Erfolg mit einer großen Einzelausstellung in Köln verbuchen. Ein Jahr später nahm er an der Gruppenausstellung der Progressiven teil. In diesen avantgardistischen Strömungen der 1920er Jahre sind seine strengen Kompositionen, die eine auf das Wesentliche reduzierte, zeichenhafte Formensprache vertreten, anzusiedeln. Zeitgenössische Drucke auf Japanbütten sind extrem selten. Ausgezeichneter Druck breitem Rand, rechts mit dem Schöpfrand.

Arp, Hans
Mondsand
Los 8202

Nachverkaufspreis
2.000€ (US$ 2,222)

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Mondsand
1 Bl. Druckvermerk, 28 Bl. Gedichte und 7 Radierungen auf BFK Rives-Velin. In illustriertem, weißem Orig.-Seidenband im Orig.-Pappschuber. 1959.
27,5 x 21 cm.
Im Impressum signiert "Arp". Auflage 300 num. Ex.
Arntz Bulletin 396.

Ein Engel fragt:
"Kann ich einmal
einen kleinen Augenblick
ein Menschenleben lang
vom himmlischen Saus und Braus
Urlaub nehmen?
Ich möchte gerne
als armer Mensch
den Mond andichten."

Dadaistischer Gedichtzyklus Arps, gestaltet mit überzeugendem Zusammenklang von Lyrik und linearen Kompositionen; das komplette Mappenwerk mit sieben Radierungen. Erschienen bei Günther Neske, Pfullingen 1959, in einer Gesamtauflage von 333 Exemplaren. Prachtvolle Drucke von den unverstählten Platten.

Ascher, Fritz
Zwei Bäume in weiter Landschaft
Los 8203

Ergebnis
492€ (US$ 547) *

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Zwei Bäume in weiter Landschaft
Pinsel und Feder in Schwarz auf festem Velinkarton. 1952.
64,8 x 49,5 cm.
Unten links mit Graphitstift signiert "FAscher" und datiert.

Fritz Aschers künstlerisches Talent zeichnete sich bereits früh ab. Nach einem Studium an der Kunstakademie in Königsberg kehrte er 1913 nach Berlin zurück. Unter dem Einfluss von Christian Rohlfs, Jakob Steinhardt, Emil Nolde und Ludwig Meidner gelang es ihm mit Erfolg, seinen eigenen expressionistischen Stil zu entwickeln. Mit Hitlers Machtergreifung änderte sich Aschers Leben grundlegend. Er konnte als „entarteter Künstler“ nicht mehr weiter arbeiten. Eine Gefangenschaft im KZ Sachsenhausen und Polizeigefängnis Potsdam überlebte er und versteckte sich bis zur Befreiung Berlins in einer Villa in BerlinGrunewald. Er lebte zurückgezogen von der Gesellschaft und schuf ein umfangreiches graphisches sowie malerisches Spätwerk, in dem die Landschaft eine zentrale Rolle spielte. Angeregt vom nahegelegenen Grunewald, zeichnete er Bäume, die als Zweier- oder Dreiergruppen zusammenstehen, stark verwurzelt sind und dem Wetter trotzen. Sie können als Aschers Feier des Überlebens und Fortbestehens angesehen werden.
Beigegeben: Ein Malkarton mit Farbstudien des Künstlers.

Ascher, Fritz
Prophetenkopf
Los 8204

Ergebnis
861€ (US$ 957) *

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Prophetenkopf
Gouache auf Velin. 1953.
45 x 31 cm.
Unten rechts mit Graphitstift signiert "Ascher" und datiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg besann sich der zurückgezogen lebende Künstler Fritz Ascher, der unter extrem schwierigen Bedingungen überlebt hatte, auf religiöse Themen zurück. In den 1920er Jahren hatte er sich in einem regen Kreis von Künstlern und Schriftstellern bewegt, die von einer emphatisch-expressiven Religiosität geprägt waren. Zu Beginn der 1950er Jahre hatte Ascher eine produktive und intensive Schaffensphase, in die auch die Entstehung unserer Gouache mit der kraftvollen Darstellung eines Prophetenkopfes fällt.

Ascher, Fritz
Bäume im Abendlicht
Los 8205

Ergebnis
1.476€ (US$ 1,640) *

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Bäume im Abendlicht
Öl auf Leinwand. 1959.
70 x 66 cm.
Unten mittig mit Pinsel in Schwarz signiert "Ascher" und datiert.

Ein weiches Leuchten geht von dem Bild aus. Die expressiv-lockere, weich tupfende Pinselführung ist charakteristisch für Aschers Malerei, ebenso wie die Kontraste zwischen leuchtenden Rot- und Grünvaleurs einerseits und tiefdunklen Bodenpartien andererseits. Daraus entsteht eine bedeutungsaufgeladene, geheimnisvolle Stimmung, die sich vielfach in Aschers Gemälden findet. Bereits im Alter von 16 Jahren begann der junge Ascher bei Max Liebermann zu studieren, der seinen talentierten Schüler später an die Kunstakademie in Königsberg empfahl. Als er etwa 1913 wieder nach Berlin zurückkehrte, entwickelte er im Austausch mit Christian Rohlfs und Ludwig Meidner seinen eigenen expressionistischen Stil. In seiner Malerei wandte Ascher sich nach dem Zweiten Weltkrieg inhaltlich ab von der Darstellung des Menschen hin zur Landschaft, wobei er sich den expressionistischen Ansatz bewahrte, das Wesen eigener Emotionen in seinen Gemälden zu vergegenständlichen.

Balkenhol, Stephan
Stehender Mann
Los 8206

Ergebnis
2.337€ (US$ 2,597) *

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Stehender Mann
Antimon-Hartbleiguss auf rechteckiger Metallplinthe. 2005.
32,8 x 18 x 8 cm.
Auf der Unterseite der Plinthe signiert "St. Balkenhol", datiert und graviert "Griffelkunst".
Griffelkunst 2006, E 420.

Herausgegeben von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg, und hergestellt im Atelier für Kunstformung Ulrich Wolff, Karlsruhe. "Die Skulptur eines jungen Mannes, die Stephan Balkenhol im Zuge der Auslobung des Fünften Graphikpreises als Edition für die Griffelkunst entwickelt hat, verbindet verschiedene wiederkehrende Elemente seiner Arbeit. Neben der männlichen Figur mit Anzughose und Hemd ist das Spiel mit den Proportionen eine Konstante im Werk von Stephan Balkenhol. Einen spannenden Kontrast bilden dabei die Durchschnittlichkeit und Anonymität seiner Männerfiguren und die Bedeutung, die ihnen durch ihre Größe und Positionierung im Raum zuwächst." (Griffelkunst.de, 27.1.2020). Prachtvoller Guss.

Balle, Mogens
Figuren
Los 8207

Ergebnis
2.460€ (US$ 2,733) *

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Figuren
Öl auf Leinwand.
38 x 46 cm.
Unten links mit Pinsel in Lachsrosa monogrammiert "MB".

Imaginäre Wesen bevölkern die expressive Szenerie in lebhaftem Kolorit und spontaner Malweise. Stellenweise modelliert Balle die dunkelvioletten Konturlinien mit reliefhaft-plastischem Farbauftrag. Der dänische, abstrakt-surrealistische Maler Balle wechselte nach ersten naturalistischen Werken nach 1945 zur abstrakten Malerei. Er gehörte 1948-51 zur Künstlergruppe CoBrA, von deren Protagonisten wie Asger Jorn oder Karel Appel er sich inspiriert zeigt, ebenso von Ejler Bille, Egill Jacobsen und Carl-Henning Pedersen. Mit dem belgischen Dichter Christian Dotremont führte er mehrere gemeinsame Werke auf und schuf mit ihm gemeinsam mehrere Logogramme oder peinture-mots. Humorvolle, lebendige Komposition mit Fantasiewesen, die in seinem Œuvre wiederkehrende Motive sind.

Baumeister, Willi
Lutins Au Printemps
Los 8208

Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,000)

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Lutins Au Printemps
Farblithographie auf Velin. 1953.
50,5 x 37,6 cm (57,4 x 38,3 cm).
Signiert "Baumeister". Auflage 240 num. Ex.
Spielmann/Baumeister 132, Spielmann 175.

"Kobolde im Frühling". Die Auflage wurde gedruckt bei Désjobert, Paris, für die "Série spéciale" der "Guilde Internationale de la Gravure". Prachtvoller und kräftiger Druck in bemerkenswerter Farbfrische, mit vollem Rand, oben und unten mit dem Schöpfrand.

Baumeister, Willi
Schach
Los 8209

Ergebnis
1.107€ (US$ 1,230) *

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Schach
Farbserigraphie in Schwarz, Weiß und Ocker auf Velin. 1955.
48 x 36 cm (65 x 50 cm).
Auflage 90 Ex.
Spielmann/Baumeister (2005) 220.

Nach einem Bildmotiv von 1926; Baumeisters erste Schachspiel-Bilder entstanden 1924, in dem Jahr, als er in Paris Le Corbusier und Léger kennenlernte. Prachtvoller, farbfrischer Druck mit feinem Oberflächenrelief durch die pastose Konsistenz der Farbe, mit dem vollen Rand.

Bayros, Franz von
Nächtliche Gartenszene
Los 8210

Ergebnis
3.690€ (US$ 4,100) *

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Nächtliche Gartenszene
Aquarell und Gouache über Bleistift auf Karton. Um 1900.
49,5 x 42,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "baÿros".

Franz von Bayros zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten des deutsch-österreichischen Fin de Siècle. Geboren 1866 in Zagreb, entstammt Bayros einem alten Adelsgeschlecht. Früh stand bereits fest, dass er Maler werden wollte. Mit 17 Jahren bestand er die Aufnahmeprüfung der Wiener Akademie. 1897 siedelte er nach München um, wo er 1904 mit seiner ersten Ausstellung große Erfolge feierte. In diese Zeit fällt die Entstehung unserer Zeichnung, die eine nächtliche Gartenszene zeigt. Die Virtuosität seines Talents stellt Bayros hier vollends unter Beweis: Auf einer Insel mit kleinem Rundtempel räkeln sich nackte Frauenköper rhythmisch um einen Zentaur, auf dem Amor reitet. Mit der vorderen Frauenfigur ist das mythologische Mischwesen im innigen Kuss vereint. Zentauren galten seit jeher als zügellose und lüsterne Wesen. Herrlich dichte Blau- und Grüntöne färben die Szene atmosphärisch in eine Traum- und Phantasiewelt, wo Lust und Liebe keine Grenzen kennt. Bayros tat sich als Zeichner erotischer Illustrationen hervor, was zur Folge hatte, dass 1911 die Zensur eingriff und er München verlassen musste. Zurückgekehrt nach Wien, konnte er nur schwer an seine Erfolge anknüpfen.
Verso eine teils aquarellierte Bleistiftstudie eines eleganten Damenporträts im Wintermantel und mit Pelzmuff.

Provenienz: Sammlung Kurt Ludwig Leonhardt

Bayros, Franz von
Exlibris Doctoris Fred Hope
Los 8211

Ergebnis
3.198€ (US$ 3,553) *

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"Exlibris Doctoris Fred Hope"
Feder und Pinsel in Schwarz und Deckweiß über Bleistift auf Karton. Um 1910.
48,5 x 41,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "F Baÿros" und oben mittig betitelt.

Vorliegende Zeichnung entstand zu einer Zeit, als Franz von Bayros in München seine größten Erfolge als Zeichner feierte. Er erhielt vermehrt von kunstsinnigen Verlegern, wie beispielsweise Karl Theodor Senger, Aufträge zur Illustration erotischer Bücher und Mappenwerke. Ihre luxuriöse Ausstattung machte sie zu begehrten Sammlerobjekten. Innerhalb kürzester Zeit gelang es Bayros, sich bei Bücherliebhabern aus ganz Europa und den USA einen Namen zu machen. Hunderte von ihnen beauftragten ihn mit der Gestaltung ihres persönlichen Exlibris, wie es auch bei unserer Zeichnung der Fall war. Sie dienten zur unverwechselbaren Kennzeichnung des Eigentümers eines wertvollen Buches. Unser Exlibris veranschaulicht charakteristisch, dass Bayros sich mit Vorliebe der Formensprache des Rokoko bediente und auf die frivolen Szenen der Fêtes galantes zurückgreift. Unsere laszive Frauenfigur sitzt am Fuße der Säule, die den Namen des Bucheigentümers preisgibt. Verführerisch schaut sie den Betrachter an und hält in anmutiger Pose den wunderbar detailliert wiedergegebenen Blumenschmuck in ihren Händen. Bayros’ Werk verkörpert par excellence das mondän-dekadente Frauenbild des Fin de Siècle.

Literatur: Brettschneider, Rudolf (Hg.), Franz von Bayros. Bibliographie seiner Werke und beschreibendes Verzeichnis seiner Exlibris, Leipzig 1926, S. 49, Nr. 106


Beckmann, Max
Tegeler Freibad
Los 8212

Ergebnis
1.476€ (US$ 1,640) *

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Tegeler Freibad
Lithographie auf JWZanders-Bütten. 1911.
32 x 34,9 cm (36,2 x 39,4 cm).
Signiert "Beckmann" und datiert. Auflage 40 num. Ex.
Hofmaier 29 B.

Wasser ist kaum zu sehen, dafür schildert Beckmann in seiner dunklen, dicht komponierten Lithographie aus der unbeschwerten Zeit vor dem Ersten Weltkrieg das tumulthaft lebendige Treiben am Strand des Freibades. Seltene, frühe Lithographie des Künstlers, herausgegeben von I. B. Neumann, Berlin, vermutlich 1917. 1910 war Beckmann in den Vorstand der Berliner Secession gewählt worden und mit seinen 26 Jahren dort das jüngste Mitglied. Bald jedoch trat er aus, nachdem er erst zwei Jahre zuvor daran gescheitert war, eine vom Kunsthändler Paul Cassirer unabhängige Ausstellungsorganisation zu gründen. Israel Ben Neumann und Reinhard Piper waren es, die entscheidend zu Beckmanns Berühmtheit der Vorkriegsjahre beitrugen. Prachtvoller, wunderbar kreidiger Druck mit Rand, unten mit dem Schöpfrand.

Beckmann, Max
Bildnis des Komponisten Frederik Delius
Los 8213

Ergebnis
615€ (US$ 683) *

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Bildnis des Komponisten Frederik Delius
Lithographie auf Bütten. 1922.
61,3 x 32,7 cm (68 x 38,1 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage 220 Ex.
Hofmaier 225 B c (von d).

Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit dem vollen Rand, links mit dem Schöpfrand.

Bengen, Harold
Sonnenaufgang auf Hiddensee
Los 8214

Ergebnis
4.920€ (US$ 5,467) *

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Sonnenaufgang auf Hiddensee
Öl auf Leinwand. Um 1910.
50 x 60 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau signiert "Harold T. Bengen".

Sensibel gestaltet der Künstler die Farbverläufe in diesem Blick auf die Ostsee; der Sonnenaufgang erstrahlt in den Spektralfarben; fein abgemischt, in differenziert-tüpfelndem Duktus ausformuliert, ergeben die Farbwerte in horizontaler Reihung nahezu die Wirkung eines schimmernden Regenbogens. Nur bis 1914 nannte der Künstler sich Harold T. Bengen, so dass unser Gemälde vor diesem Jahr entstanden sein muss. Die ausdrucksstärksten und eigenwilligsten Arbeiten stammen aus dieser Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Bengen lebte nach seinen Studien an der Kunstschule Weimar bei Frithjof Smith-Hald und in Graz, 1898 bis 1899, als freischaffender Künstler in Hannover, seit 1905 mit häufigen Aufenthalten auf Hiddensee. Aus dieser Zeit stammt eine Vielzahl seiner Arbeiten. 1908 wurde er Lehrer für Zeichnen und dekorative Malerei an der Kunstgewerbeschule Berlin-Charlottenburg, an der er später Professor wurde, und gründete 1910 in Berlin gemeinsam mit Georg Tappert und Max Pechstein die Künstlergruppe Neue Secession.

Bertholle, Jean
Abstrakte Komposition
Los 8215

Ergebnis
1.107€ (US$ 1,230) *

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Abstrakte Komposition
Mischtechnik auf Karton. 1957.
23,8 x 31,8 cm.
Unten mittig links mit Pinsel in Blau signiert "BERTHOLLE" und datiert.

Wunderbar charakteristische abstrakte Arbeit des Künstlers. Im Paris der 1930er Jahre lernte er Alfred Manessier und Roger Bissière kennen. 1944 nahm er an einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie de France mit Bissière, Le Moal, Manessier, Gustave Singier und Etienne Martin teil, die Gaston Diehl präsentierte, und 1945 am ersten Salon de Mai, dessen Gründungsmitglied er war. Um 1956 löste sich Bertholle gänzlich vom Figurativen und wandte sich für lange Zeit ausschließlich der Abstraktion zu. Immer mehr wird das Licht zum Thema seiner Kompositionen - eine nicht nur malerische, sondern auch seelische Bewegung in seinem Leben. So scheint es eine logische Folge, dass er sich in jener Zeit mit Entwürfen für Buntglasfenster beschäftigte - ein Formenvokabular, das den kristallin zersplitterten Strukturen in unserer Komposition nahesteht.

Bissier, Jules
Abstrakte Komposition
Los 8216

Ergebnis
5.166€ (US$ 5,740) *

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Abstrakte Komposition
Tempera auf Leinwand. 1957.
20 x 21,2 cm.
Oben links mit Pinsel in Rotbraun signiert "Jules Bissier" und datiert.

Willi Baumeister regte Bissier dazu an, den Gegenstand in seiner Malerei aufzugeben und mit einfachen Grundformen Spannung zu erzeugen. Dieser Anstoß wurde durch die Begegnung mit dem rumänischen Bildhauer Constantin Brâncuși 1930 in Paris noch vertieft, dessen Synthese von Natur- und Kunstform zum Symbol von Bissiers Weltsicht wurde. Ab Mitte der 1950er Jahre begann der Künstler, Aquarelle auf Papier und Miniaturen mit Eiöltempera auf unregelmäßig geschnittenen Leinen- oder Baumwollstücken zu fertigen. In einem jahrelangen Prozess gelangte er schließlich mit der Farbe dahin, wo er mit seinen Tuschearbeiten bereits war. Die zum Teil zarten erdigen und transparenten Farben, oft in Verbindung mit kleinen Goldelementen, erinnern an die mittelalterliche Buchmalerei. Unsere Arbeit gibt ein schönes Beispiel für diese Schaffensphase ab.

Provenienz: Sammlung Daniel Cordier Paris

Bloch, Albert
Herren & Herren
Los 8217 [*]

Ergebnis
615€ (US$ 683) *

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"Herren & Herren"
Feder in Schwarz und Kreide in Blau auf leichtem Karton. Um 1915.
31,8 x 40 cm.
Unten mittig innerhalb der Darstellung mit Feder in Schwarz signiert "Albert Bloch", oben mittig betitelt, verso mit Kreide in Blau nochmals signiert, bezeichnet "München" sowie "M 149350".

Klofrauen sitzen mit Strickzeug und Bier vor der Herrentoilette. Neben seinen Studien an der St. Louis School of Fine Arts arbeitete Bloch als Illustrator für die satirische Zeitung "The Mirror", seit 1908 lebte er in München, schloss sich hier 1911 dem Künstlerkreis Der Blaue Reiter an und wurde von der Galerie "Der Sturm" ausgestellt. Sein Stil, geprägt von antiakademischer Schlichtheit, zeigt in diesen Jahren besonders Einflüsse von Franz Marc und Paul Klee, aber auch Heinrich Campendonk. Bloch war immer sehr selbstkritisch. Er zerstörte jedes Bild, das er für unvollkommen hielt. Viele seiner Werke fielen in der NS-Zeit der Aktion "Entartete Kunst" zum Opfer, so dass nur wenige frühe Arbeiten des Künstlers erhalten sind. Verso eine weitere Zeichnung des Künstlers, Kopfstudie eines bärtigen Mannes.

Boccioni, Umberto
Ines
Los 8218 [^]

Nachverkaufspreis
13.500€ (US$ 15,000)

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Ines
Radierung und Kaltnadel in Braunschwarz auf leichtem Velinkarton. 1908.
17,6 x 13,8 cm (44 x 35,5 cm).
Signiert "Umberto Boccioni".
Bellini (2004), 24, Calvesi-Cohen (1983), 386, Taylor 303.

Wohl Zustand nach Reduzierung der Oxidationsspuren. Brillanter, gratiger Druck mit reichem, differenziertem Plattenton in Braun. Wie sämtliche Radierungen dieses bedeutenden italienischen Futuristen von großer Seltenheit.

Braque, Georges
Si je mourais là-bas
Los 8219

Ergebnis
1.107€ (US$ 1,230) *

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Si je mourais là-bas
Farbholzschnitt auf kräftigem, genarbtem Velin. Um 1962.
39 x 28,5 cm (47 x 35,8 cm).
Signiert "G. Braque". Auflage 70 num. Ex.
Vallier 181.

Außerhalb der Auflage von 180 Exemplaren, mit dem Wasserzeichen des Editeurs "LB" unten links im weißen Rand. Aus der 18 Farbholzschnitte umfassenden Publikation, "Guillaume Apollinaire. Si je mourais là-bas", erschienen bei der Édition Louis Broder, Paris 1962. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand, oben mit dem Schöpfrand. Beigegeben: Das Plakat zur Braque-Ausstellung, die in der Moulin de Vauboyen in Bièvres 1971 stattfand.

Brodwolf, Jürgen
Huldigung an Lyonel Feininger
Los 8220

Nachverkaufspreis
2.500€ (US$ 2,778)

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"Huldigung an Lyonel Feininger"
1 handschriftlicher Brief, Einladungskarte mit montierter Tubenfigur und 5 Objektbilder. Collagen auf Offsetdrucken mit montierten Tubenfiguren, in 6 Objektkästen. 1971.
Je 43 x 33 x 4 cm (Rahmen).
Jeweils unten rechts mit Bleistift signiert "Brodwolf" und datiert, unten links betitelt und im Oberrand mit Feiningers Titeln bezeichnet, verso auf dem Kasten auf fotokopiertem Klebeetikett im Text nochmals signiert.

Die Tubenfiguren zusammen mit den collagierten Farbetiketten korrespondieren kompositorisch mit Feiningers Landschaftszeichnungen, in deren Reproduktionen sie mitten hinein montiert sind. Die Abbildungen stammen aus dem Katalogheft der Galerie Elfriede Wirnitzer, Baden-Baden 1971. Die fünf Abbildungen schickte Brodwolf collagiert an die Galeristin zurück und erhielt die Objekte nach ihrem Tod aus dem Nachlass zurück. Charakteristisches Erkennungsmerkmal des gelernten Zeichners und Lithographen ist seit 1959 die Tubenfigur, entstanden aus ausgedrückten, eigentümlich verformten Farbtuben, die ihm als Urbild seiner "inneren Figur" dienen. Seit den 1970er Jahren setzt er sie in seinen Objektbildern ein. "In dieser Tubenfigur erkannte ich die starke Verwandtschaft zu den Figurenrelikten meiner Kindheit, und somit die Wiederfindung meiner wahren Identität und eigener Sprache. Wer diese Kunstfigur nur als künstlerisches Markenzeichen deklariert, übersieht das Archetypische, Idolhafte dieser Kunstfigur und das Phänomen ihrer ständigen Wandlungsfähigkeit." (Jürgen Brodwolf, 2017, in: juergenbrodwolf.com, 27.1.2020).


Büttner, Erich
Sommer am Waldrand
Los 8221

Nachverkaufspreis
1.800€ (US$ 2,000)

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Sommer am Waldrand
Öl auf Leinwand. 1915.
59,5 x 82 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau signiert "Erich Büttner" und schwer leserlich datiert.

Ein Sommertag in der Natur: In dunkelgrünen und bräunlichen Valeurs ist die üppige Vegetation am Waldrand locker hingetupft und -gestrichelt, in den Vordergrund hinein, dicht umrahmt von Bäumen und Gebüsch, öffnet sich eine Weide. Spaziergänger wandern an einer einzelnen Kuh vorbei. Mit impressionistisch weichem Duktus und malerischer Sicherheit gestaltet Büttner Natur wie auch Mensch und Tier. Der Maler, Zeichner, Illustrator, Entwerfer und Graphiker aus Berlin-Kreuzberg studierte nach einer Lehre zum Kunstglaser 1906-11 an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin bei Emil Orlik, ab 1908 war er Mitglied der Berliner Secession, dann Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin.

Burliuk, David Davidovic
Landschaft im Wind
Los 8222

Ergebnis
1.476€ (US$ 1,640) *

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Landschaft im Wind
Öl auf Hartfaserplatte.
21 x 27,3 cm
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "BURLIUK".

Mit lockerer Hand, in pastosen, zügigen und kleinteiligen Pinselstrichen schildert Burliuk die Landschaft im wirbelnden Wind, in gedecktem Kolorit und mit vielfältigen Diagonallinien spannungsreich gestaltet. Der in der Ukraine geborene David Burliuk gilt zu Recht als einer der wegweisenden und vielseitigsten Künstler der russischen Avantgarde und als wichtiges Bindeglied verschiedener avantgardistischer Strömungen seiner Zeit. Sein Schaffen zeichnet sich durch die stetige Aufnahme neuester Stilrichtungen und avantgardistischer Strömungen aus. Vom Impressionismus mit seinem pastosen Farbauftrag ausgehend, wendet er sich dem Fauvismus und Neoimpressionismus zu. In seiner kubofuturistischen Phase verarbeitet er traditionelle Elemente der russischen Volkskunst und widmet sich in seinem Spätwerk realistischen Landschaften und Bildnissen.
Der russisch-amerikanische Dichter und bildende Künstler publizierte als eines der führenden Mitglieder der Moskauer Avantgarde 1910 das Manifest "Zur Verteidigung der modernen Kunst". In München nahm er gemeinsam mit Paul Klee, Wassily Kandinsky, Franz Marc u.a. an der ersten Ausstellung des Blauen Reiters in der Galerie Thannhauser teil und beteiligte sich 1913 am ersten Deutschen Herbstsalon in der Berliner Galerie "Der Sturm" von Herwarth Walden.
Verso mit dem Stempel "Burliuk Gallery, Marussia Burliuk Art Director, Hampton Bays L.L. N.Y. U.S.A.".

Calderara, Antonio
Ohne Titel
Los 8223

Ergebnis
5.166€ (US$ 5,740) *

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Ohne Titel
Aquarell auf Karton. 1959.
13 x 18 cm.
Unten links auf dem Unterlagekarton mit Bleistift monogrammiert "A. C." und datiert, verso mit Bleistift signiert "Antonio", nochmals datiert und bezeichnet "al mano".

Das Meer, der Himmel, die Sonne und ein fernes Ufer - all das ist aufgelöst in klare geometrische Grundformen, aufs Äußerste reduziert. Stille und feiner Farbklang dominieren die Komposition. Erst im Jahr 1959, dem Entstehungsjahr unserer Zeichnung, entstand Calderaras erstes nicht-figuratives, rein abstraktes Bild. Gebogene Linien wichen flächigen Quadraten, rechten Winkeln und Streifen, die durch die Verwendung von nur wenigen Farben an Ausdruckskraft gewannen. Die wichtigsten künstlerischen Einflüsse in dieser Zeit erfuhr Calderara durch die Konfrontation mit den Bildern von Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian und Josef Albers. Er öffnete sich einer gegenstandslosen Welt und prägte für seine geometrische Vorgehensweise den Begriff des "spazio mentale", des "geistigen Raums". Über seine künstlerische Intention sagte Calderara selbst: "Ich möchte das Nichts malen, das das Ganze ist, das Schweigen, das Licht, Maß, Ordnung, Harmonie. Das Unendliche".

Calderara, Antonio
Ohne Titel
Los 8224

Ergebnis
3.936€ (US$ 4,373) *

Details

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Ohne Titel
Aquarell auf Karton. 1960.
15 x 14,5 cm.
Unten links mit Bleistift monogrammiert "A. C." und datiert, verso mit Bleistift signiert "Antonio Calderara" und erneut datiert.

Die zarte Schönheit des Grüns harmoniert mit der geometrischen Strenge der Fläche. In dem Grundquadrat stehen grüne Quadrate und schmal-rechteckige Flächen im unteren Drittel nebeneinander in einer feinsinnig austarierten Konstruktion. Die Dualität von Strenge und Zartheit macht den hohen Reiz dieser Komposition aus, und es wird verständlich, was Calderara mit "spazio mentale" meint. "Die Beziehungen zwischen Farbtönen, Proportionen, Fläche und Raum schliessen ein, interagieren und grenzen nicht aus. Nicht ohne Grund hat er dem verehrten Josef Albers zu dessen Todestag eine Hommage gemalt." (zit. nach landbote.ch, 15.10.2019).
2017 widmete das Kunstmuseum Winterthur Antonio Calderara eine Retrospektive.

Castelli, Luciano
Transi stehend
Los 8225

Nachverkaufspreis
10.000€ (US$ 11,111)

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Transi stehend
Tempera und farbige Kreiden auf Velin, in zwei Teilen auf Leinwand aufgezogen. 1983.
198 x 70 cm.
Seitlich rechts mit Kreide in Schwarz signiert "Luciano Castelli" und datiert.

"Transi stehend", voller Charisma und Selbstbewusstsein. Die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen beschäftigt und begeistert Luciano Castelli, das zeigen auch seine eigenen androgynen Selbstinszenierungen, beeinflusst von der Ästhetik des Glam Rock. In Luzern schon Schlüsselfigur der Bohème, berühmt auch durch die Fotos aus seiner Wohngemeinschaft von Franz Gertsch, nahm er bereits mit 21 Jahren an der Kasseler "documenta" teil und gehörte später in Berlin mit Salomé und Rainer Fetting zu den Jungen Wilden. Besonders in den Jahren 1980 und 1983 beschäftigte sich Castelli motivisch mit zweigeschlechtlichen Transvestiten. Aus dieser Berliner Zeit stammt auch unser großformatiger, in den Grundfarben Gelb, Blau und Rot expressiv gemalter Akt, in dem Castelli männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale miteinander kombiniert. Eine feine Umrisslinie und gestische Binnengestaltung des Körpers stehen in schönem Kontrast zueinander. Der direkte Blick ermöglicht einen zutraulichen oder auch konfrontativen Dialog zwischen Betrachter und Bildfigur. Mit bunter spielerischer Erotik und durchaus auch Theatralik durchbricht Castelli die Geschlechtertrennung und kritisiert puritanische gesellschaftliche Normen. "(...) Sollte man in dieser Doppelgeschlechtlichkeit einen Irrtum der Natur vermuten, dürfte im Bildtitel nicht der Begriff 'Transi' genannt, sondern müsste von einem 'Zwitter' die Rede sein. So aber gibt der Künstler namentlich zu verstehen, dass es sich bei dieser Bildfigur nicht um eine natürliche Fehlentwicklung handelt, sondern um eine synthetische Disposition, die auf einen medizinischen Eingriff zurückzuführen ist. In ihrer Zweigeschlechtlichkeit scheint sich die Bildfigur ausgesprochen wohl zu fühlen. Unverhohlen, selbstsicher und nicht uneitel präsentiert sie sich dem Betrachter in frontaler Vorderansicht, wobei sie mit dem angehobenen Arm, der die Region ihrer Brüste hebt, und mit dem Arm, dessen Hand sie in die Region ihres Geschlechts führt, eine Pose eingenommen hat, die ihre Zweigeschlechtlichkeit optisch betoniert (...) Mit ihrem figurentypologischen und körpersprachlichen Ausdruck wirkt die Gestalt der Transvestitenbilder trotz der Scheinwelt, in die sie sich begeben hat, als stünde sie mitten im Leben." (Matthias Liebel, Luciano Castelli, 30 Jahre Malerei, Bamberg 2004, S. 508 f., wohl Abb. 704).

Corinth, Lovis
Skizzenbuch
Los 8226

Ergebnis
3.444€ (US$ 3,827) *

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Skizzenbuch
Ca. 20 Zeichnungen. Bleistift und Farbstift in Rot, meist recto/verso auf Skizzenpapier. 21 Blatt, fadengeheftet, in Orig.-Broschur. Um 1910.
16,2 x 10,7 cm.
4 Seiten und der Umschlag mit dem Nachlaßstempel "Atelier - Lovis Corinth".

Das Skizzenbuch vereint sowohl erotische Szenen und Figurenstudien als auch Tierstudien: Aktskizzen und sich umarmende Paare, dann auch Kamele, Füchse, Panther, Pferde, Löwe und Tiger, zum Teil mit nur wenigen Strichen locker angedeutet.

Provenienz: Nachlass Thomas Corinth New York

Corinth, Lovis
Sanssouci
Los 8227

Ergebnis
1.599€ (US$ 1,777) *

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Sanssouci
Lithographie auf Bütten. 1916.
25 x 39,8 cm (37,4 x 50,8 cm).
Signiert "Lovis Corinth". Auflage 75 Ex.
Schwarz L 284.

Erschienen im Verlag Fritz Gurlitt. Neben der Auflage von 75 Exemplaren auf Bütten wurden noch 40 Exemplare auf Japan gedruckt. Prachtvoller Druck mit deutlich zeichnender Steinkante und mit dem wohl vollen Rand.

Corinth, Lovis
Klopstockstrasse 48
Los 8228

Ergebnis
861€ (US$ 957) *

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Klopstockstrasse 48
Kaltnadel auf JWZanders-Bütten. 1919.
32 x 24,6 cm (44,4 x 36 cm).
Signiert "Lovis Corinth". Auflage 100 Ex.
Schwarz 380 XI.

Blatt 11 der 14 Radierungen umfassenden Folge "Bei den Corinthern". Ausgezeichneter, herrlich gratiger Druck mit dem vollen Rand.

Danler, Herbert
Gehöft Geystbichl in Telfes im Stubai
Los 8229

Ergebnis
6.396€ (US$ 7,107) *

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"Gehöft Geystbichl in Telfes im Stubai"
Öl auf Holzplatte. 1982.
29,5 x 48,5 cm.
Unten links mit Pinsel in Rot monogrammiert "HD", verso mit Kreide in Weiß signiert "Herbert Danler", datiert und betitelt.

An der Akademie der bildenden Künste Wien studierte Herbert Danler 1952-1957 bei Franz Elsner und Herbert Boeckl. Nach der Ausbildung war Danler neben seinem künstlerischen Schaffen auch als Kunsterzieher in Landeck tätig. Seit 1985 wirkte er als freischaffender Künstler in Telfes im Stubai in Tirol. Zu seinen bevorzugten Motiven zählen die Hochgebirgslandschaften und die heimische Architektur im Stubaital. Er versteht sich als Vermittler und Konservator einer Kultur, die im Begriff ist, zu verschwinden. In seiner kräftigen pastosen Malweise mit erdigen Tönen äußert sich das Archaische seiner Umgebung. Die kubistisch angelegten Formen seiner Kompositionen unterstützen die einfache und urige Kraft, die sich in den Landschaften der Berge manifestiert.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 23% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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