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Adelung, Friederike
Emma oder Liebe und Täuschung
Los 2001

Nachverkaufspreis
80€ (US$ 89)

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LITERATUR UND BUCHILLUSTRATION
(Adelung, Friederike). Emma oder Liebe und Täuschung. Von Klara (Pseudonym). VI, 200 S. 15,5 x 10 cm. HLeder d. Z. (stärkere Gebrauchsspuren). Leipzig 1810.     
(Neue Bibliothek für Freunde einer erheiternden und geistreichen Lektüre, Jg. XIV, Heft 12). Kosch VIII, 1240. Goedeke VI, 432, 18. – Leipziger Druck ihrer einzigen Veröffentlichung. Die aus Stettin stammende Erzieherin Friederike Adelung (1783-nach 1817) war die Nichte des bedeutenden Germanisten und Bibliothekars Johann Christoph Adelung, den sie in seinem letzten Lebensjahr in Dresden gepflegt hat. Ein zweiter Roman blieb unvollendet. Im selben Jahr erschien eine weitere Ausgabe in Breslau bei Korn. – Wasserrandig und stark fingerfleckig, Titel gestempelt. Exemplar einer Leihbibliothek mit deutlichen Lesespuren.

Adimari, Alessandro
La Polinnia overo Cinquanta Sonetti
Los 2002

Nachverkaufspreis
300€ (US$ 333)

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Adimari, Alessandro. La Polinnia overo cinquanta Sonetti ... fondati sopra sentenze di G. Cor. Tacito con argom. a ciascuno d'essi ch'uniti insieme formano un breve discorso polit. e morale. 6 Bl., 101 S., 7 Bl. (l. w.). Mit teilkoloriertem Kupfertitel (in Pag.). 21,6 x 15,2 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig, angestaubt, berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Florenz, P. Cecconceli, 1628.
Jöcher I, 96. Jöcher-Adelung I, 223. – Erste Ausgabe. In der Art eines Fürstenspiegels verfasste Sonette von dem Florentiner Dichter Alessandro Adimari (1579-1649). "Issu d'une famille patricienne de Florence, il étudia les lettres grècques et latines, et cultiva la poésie avec succès. On a de lui une traduction en vers italiens des 'Odes de Pindare', qu'il accompagna de bonnes observations" (Hoefer I, 284). Der Kupfertitel mit einer allegorischen Darstellung "Signa tibi dicam" und einer kleinen Italien-Karte, auf der die Apennin-Halbinsel in Rosé und die Inseln (Korsika, Sardinien und Sizilien) in Grün koloriert wurden. – Etwas fleckig und gebräunt, kaum Papierläsuren, aber wellig. Sehr selten, in der Berliner Staatsbibliothek als "Kriegsverlust" gekennzeichnet, nur in wenigen anderen deutschen Bibliotheken vorhanden.

Aerdig leven
van Thyl Ulenspiegel
Los 2003

Ergebnis
271€ (US$ 301) *

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Aerdig leven van Thyl Ulenspiegel, waer in verhaeld word, niet alleenelyk veel aerdige en klugtige Poetsen en Boeveryen, maar ook bezonderlyk zyne wonderlyke Avonturen, die hem gedurende zyn leven voorgevallen zyn, zoo in Belgie als in andere Landen. 48 S. Mit Titelholzschnitt und 35 Textholzschnitten. 15 x 9,5 cm. Interimsbroschur d. Z. (Rücken lädiert, mit Eselsohren). Gent, Isabella Carolina van Paemel, (um 1850).
Seltener erster Paemel-Druck des bis ins 16. Jahrhundert zurückgehenden niederländisch-flämischen Eulenspiegel-Volksbuchs, das inhaltlich in vielen Historien vom deutschen Volksbuch abweicht: z. B. kommt Eulenspiegel hier als Matrose bis in die Türkei und nach Indien und schließlich zurück nach Flandern, nach Blankenberge, Gent, Brügge und schließlich Damme, wo er sein Testament macht, stirbt und begraben wird. Bedeutender Quellentext: Auf den vorliegenden Druck geht Charles de Costers Kenntnis des Stoffes zurück, der ihn zur Abfassung seines Ulenspiegel veranlasste. Mit seinem Epos über den Freiheitskampf der Flamen gegen die spanische Unterdrückung begründete de Coster die moderne französischsprachige Literatur Belgiens. Über den KVK ist in deutschen Bibliotheken lediglich der moderne Reprint von 1981 nachweisbar. Eine Druckvariante der Paemel-Ausgabe befindet sich in der UB Erlangen. – Titel leicht fingerfleckig, Ecken etwas eselsohrig.

Apel, August
Der Freischütz
Los 2004

Ergebnis
246€ (US$ 273) *

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(Apel, August). Der Freischütz. Travestie: by Septimus Globus, Esq. (Pseud.). 68 S. Mit 12 kolorierten gestochenen Tafeln nach Cruikshank. 25,5 x 18 cm. Moderner HMaroquinband (OUmschlag restauriert und beigebunden) mit goldgeprägtem RTitel. London, Baldwyn, 1824.
Rümann, Das illustrierte Buch 66. Cohn 36. – Die Vorzeichnungen zu Cruikshanks Illustrationen stammen von A. Crowquill. Für die amüsante Parodie sind altenglische Volksweisen verwendet worden. – Papierbedingt etwas gebräunt.

Athenaeum
Eine Zeitschrift von August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel
Los 2005

Ergebnis
984€ (US$ 1,093) *

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Athenaeum. Eine Zeitschrift von August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel. 6 Teile in 3 Bänden (alles Erschienene). 20,5 x 12,5 cm. HLeinen des späten 19. Jahrhunderts (etwas berieben; mit hs. Papierrückenschild). Berlin, Friedrich Vieweg d. Ältere bzw. (Bände II und III:) Heinrich Frölich, 1798-1800.
Goedeke VI, 10, 9. Houben 1-13. Diesch 1275. Kirchner I, 4619. Kippenberg I, 1460. MNE I, 33. – Erste Ausgabe des berühmten "ersten Organs für die Ideenwelt" der Frühromantik mit bedeutenden Erstdrucken. Die Zeitschrift Athenäum erschien in drei Jahrgängen zu je zwei Heften, anfangs in sehr optimistischen 1250 bis 1500 Exemplaren, von denen nur ein Bruchteil abgesetzt werden konnte. Die Zeitgenossen erkannten jedoch sofort die große Bedeutung dieses Journals und werteten es als ein wichtiges Ereignis in einem geistig-literarischen Krieg, "der sich in Deutschland parallel zu den politischen Ereignissen in Frankreich, auf einer 'höheren', rein geistigen Ebene abspielte" (Hocks-Schmidt). Vielfalt, auch gegensätzliche Positionen waren innerhalb bestimmter Grenzen erwünscht. Auf diese Weise verwirklichte Friedrich Schlegel seine Vorstellungen von einer "Symphilosophie". Mit zahlreichen Erstdrucken der Herausgebers sowie von Novalis (Blütenstaub und Hymnen an die Nacht), Caroline Schlegel, Friedrich Schleiermacher (Fragmente), A. L. Hülsen (Über die natürliche Gleichheit der Menschen und Naturbetrachtungen) und Sophie Bernhardi (Schwester von Ludwig Tieck; Lebensansicht) und Literaturkritiken. Zur Kollation: I: IV, 177 S., 1 Bl. (Inhalt); 178 S., 1 Bl. (Errata). - II: 2 Bl., 180 S., 2 Bl., S. (181)-340. - III. 3 Bl., S. 1-164, 2 Bl., S. (165)-352; S. 256/57 doppelt paginiert. – Es fehlen der Haupttitel zu I/2 und die beiden Stücktitel zu II/1 und III/1. Etwas stockfleckig, die letzten Blatt von I/1 mit etwas größerem Braunfleck im Seitenrand. Fl. Vorsatz mit Besitzeintrag von 1888, hinterer Innenspiegel mit modernem Exlibris.

Bayle, Pierre
Historisches und critisches Wörterbuch
Los 2007

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1.845€ (US$ 2,050) *

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Bayle, Pierre. Historisches und Critisches Wörterbuch, nach der neuesten Auflage von 1740 ins Deutsche übersetzt; auch mit einer Vorrede und verschiedenen Anmerkungen sonderlich bey anstößigen Stellen versehen, von Johann Christoph Gottscheden. Nebst dem Leben des Herrn Bayle vom Herrn Desmaizeaux. 4 Bände. Mit gestochenem Portrait-Frontispiz und 4 wiederholten gestochenen TVignetten von Bernigeroth. 40 x 26,5 cm. HLederbände d. Z. (berieben und bestoßen, mit Schabspuren) mit 2 goldgeprägten RSchildern. Leipzig, Bernhard Christoph Breitkopf, 1741-1744.
Goedeke III, 361, 32. Fromm 2472. Zischka S. XXXVIII und 7. Lenz, Lexika, 43. – Erste deutsche Ausgabe der berühmten Enzyklopädie der Frühaufklärung, die bis über die Mitte des 18. Jahrhunderts in ganz Europa großen Einfluss ausübte. Zu den Übersetzern der vorliegenden deutschen Ausgabe zählte nicht nur Gottsched, sondern auch J. E. Schlegel, J. J. Schwabe, C. F. Gellert und andere. Sie gehörte auch zu Goethes Bibliothek, der sie "wegen Gelehrsamkeit und Scharfsinn ebenso schätzbar und nützlich als wegen Klätscherei und Salbaderei schädlich" fand. "Wohl das amüsanteste und geistreichste Wörterbuch, das jemals geschrieben wurde" (Egon Friedell). "Das Werk ist eine Kritik historischer und philosophischer Grundsätze im Geiste der frühen Aufklärung. Die kritischen Anmerkungen überwuchern den eigentlichen Text. Seinerzeit heftig angegriffen; in vielen Ausgaben verbreitet. Enthält viel Geschichte und Biographie" (Zischka). – Schönes und wohlerhaltenes Exemplar aus der Bibliothek des Dresdner Oberzollrates und Bibliophilen Georg Wilhelm Heinrich Ehrhardt (1862-1935), der eine bedeutende Sammlung zum Fauststoff zusammentrug. Mit dessen historistischem Wappen-Exlibris von Emil Doepler (1855-1922) auf dem Innenspiegel.

Berchem, Max von
Initialen Bilder. Folge von 27 Orig.-Bleistiftzeichnungen
Los 2008

Nachverkaufspreis
2.000€ (US$ 2,222)

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Vo A bis Z
Berchem, Max von. "Initialen Bilder". Folge von 27 signierten und datierten Orig.-Bleistift- bzw. Federzeichnungen, teils mit Deckweiß gehöht. Ca. 29 x 23 cm. Lose Blatt auf Trägerkarton montiert in etwas später marmorierter HLeinen-Mappe. (Frankfurt am Main 1854-1862).
Nicht in den einschlägigen Künstlerlexika. – Kalligraphisches Schmuckalphabet des biographisch nicht nachweisbaren, in den 1850er und 1860er Jahren in Frankfurt am Main tätigen Künstlers aus dem bekannten süddeutschen Adelsgeschlecht. Die qualitätvollen, überaus fein ausgeführten und teils mit Deckweiß gehöhten Zeichnungen mit Bleistift und Feder zeigen neben dem Titel "Initialen Bilder" und dem Blatt "Warnung" an den Leser die 25 Buchstaben des lateinischen Alphabets (der Buchstabe "J" steht gleichzeitig für das "I"), jeweils illustriert mit einer passenden naturalistischen Tierdarstellung sowie phantasievoll-ausbordendem Pflanzen- und Blütenwerk im Stil der Münchener Künstlerkollegen Franz von Pocci und Eugen Neureuther. Dargestellt sind folgende Tiere bzw. Pflanzen: A wie Adler, B wie Bandgras, C wie "Cacadu", D wie Distel, E wie Ente, F wie Fliegen, G wie Gämse, H wie Hirschkäfer, J wie Jagdgeräte, K wie Kirschvogel, L wie Laubfrosch, M wie Meisen, N wie (Vogel-)Nest, O wie Orang-Utan, P wie Pfauenauge, Q wie Quelle, R wie Reh (auf bläulichem Papier), S wie Schwan, T wie Tiger, U wie Uhu, V wie Vogel, W wie Wachtel (auf bläulichem Papier) ferner X und Y sowie Z wie Zobel. Jedes Blatt vom Künstler signiert und datiert (1854-1862; zwei Blatt auch mit der Ortsangabe Frankfurt am Main) und von einer wohl etwas späteren Hand auf dem Trägerkarton provisorisch betitelt. – Papierbedingt gleichmäßig mal mehr, mal weniger gebräunt, nur vereinzelte schwache Flecken. Die Trägerkartons im linken Rand mit Spuren einer früheren Bindung, die Seidenhemdchen stockfleckig und lädiert. Einziger Nachweis des in Vergessenheit geratenen, hier vielleicht neu zu entdeckenden Künstlers findet sich in den Digitalen Sammlungen im Frankfurter Städel Museum (die aber auch keine Lebensdaten o. Ä. kennen).

Bodmer, Johann Jakob
Chriemhilden Rache, und die Klage
Los 2009

Nachverkaufspreis
300€ (US$ 333)

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(Bodmer, Johann Jakob; Hrsg.). Chriemhilden Rache, und die Klage; zwey Heldengedichte. Aus dem schwaebischen Zeitpuncte. Samt Fragmenten aus dem Gedichte von den Nibelungen und aus dem Josaphat. Darzu koemmt ein Glossarium. XVI, 286, 64 Sp. 20 x 15 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (mit Fehlstellen durch Wurmfraß, etwas beschabt und bestoßen) mit reicher RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Zürich, Orell und Comp., 1757.
Goedeke I, 184, IV. – Erste kritische Ausgabe des Nibelungenliedes, herausgegeben und kommentiert von dem Schweizer Philologen Johann Jakob Bodmer (1698-1783). "Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts wußte niemand mehr um die Existenz des Nibelungenliedes. Bodmer und Breitinger haben dasselbe aus dem Staube der Hohenemser Bibliothek wiederum an das Licht gezogen. Bodmer meinte, den 1. Teil des Gedichtes als unwesentlich übergehen zu dürfen, und so erschien denn 1757 nur die 2. Hälfte desselben, mit der Ankunft der Burgunder bei Rüdiger beginnend. Beigegeben waren einige wenige Fragmente aus dem 1. Teil aus 'Barlaam und Josaphat' von Rudolf von Ems" (Baechtold 676). – Wenige Bleistift-Annotationen, vereinzelt etwas gebräunt, jedoch kaum fleckig. Gutes Exemplar.

Böhlau, Christoph Dietrich von
Poetische Jugend-Früchte
Los 2010

Ergebnis
185€ (US$ 205) *

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Böhlau, Christoph Dietrich von. Poetische Jugend-Früchte, bey verschiedenen Gelegenheiten gesammlet. 11 Bl., 436 S. 19,5 x 11,5 cm. Mit gestochener Druckermarke und gestochenem Frontispiz von J. G. Wolffgang. Leder d. Z. (oberes Kapital mit kleiner Fehlstelle) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild, goldgeprägter Bordüre und Doppelfilete mit Eckfleurons auf den Deckeln. Coburg und Leipzig, Witwe M. Hagen und Georg Otto, (1740).
Goedeke III, 374, 107. Faber du Faur 1722. Maltzahn 395, 184. Hayn-Gotendorf I, 405. – Erste Ausgabe der Dichtungen des Sachsen-Coburg-Saalfeldischen Kammerjunkers, Prinzenerziehers und Regierungsrates Christoph Dietrich von Böhlau (1707-1750). – Titel verso gestempelt. Vorderer Vorsatz mit längeren hs. Anmerkungen.

Böhme, Jacob und Werd, Nicholas
Jacob Böhme Teutonicus Philosophus et Theosopus Centralis. Kupferstich
Los 2011

Ergebnis
1.476€ (US$ 1,640) *

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Bedeutendstes Portrait des Mystikers
Böhme, Jacob. - Wekker, Allardus. "Jacob Böhme Teutonicus Philosophus et Theosophus Centralis". Kupferstich von Allardus Wekker nach Nicholas Häublin Werd. 44,5 x 34,2 cm. Auf Karton unter Glas in vielfach profilierter vergoldeter Holzleiste gerahmt. Amsterdam 1677.
Ornamentstichsammlung OS 52.7. – Das berühmteste Portrait des Barockdichters, Philosophen, Theosophen und Mystikers Jacob Böhme (1575-1624) mit zahlreichen allegorischen Figuren, Objekten und Szenen. Der Stich von Nicholas Weerd nach Allardus Wekker ist eine Umsetzung des 1675 entstandenen Gemäldes von Lucinos a Lhibenau (Sammlung Johann Christian Senckenberg), die Beischrift unten lautet: "Lucinos a Lhibenau Inv. 1675. Desid. Stierhort van Leiden delineavit. N. Van Werd fecit Allardus Wekker Excudit Amsteld. 1677". Ikonographisch ist das Bild von höchstem Interesse, zeigt es doch die gesamte Bandbreite der barocken Allegorie, die zahlreiche theosophische Deutungen, ganz im Sinne des großen Mystikers zulässt. – Bis über die Umfassungslinie beschnitten, teils kleine Läsuren, Randeinrisse, aber nur minimale Ausrisse, Gebrauchsspuren, wenige Knicke. Insgesamt sehr schön erhalten, kontrastreich und gratig gedruckt. Hervorragend gerahmt, Versand nur ohne Rahmen.

Börne, Ludwig
Fragments politiques et littéraires
Los 2012

Ergebnis
320€ (US$ 355) *

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Börne, Ludwig. Fragments politiques et littéraires. Précédés d'une note par M. de Cormenin, et d'une notice biographique sur l'auteur. 2 Bl., XXXIX, 243 S. 13,5 x 8,5 cm. Moderner Halbchagrinband im Stil des späten 19. Jahrhunderts (OBroschuren eingebunden, diese mit kleinen Knickspuren und leicht angestaubt). (Paris), Pagnerre, 1842.
I. und P. Rippmann, V, 1120. – Zweite, posthume Ausgabe. Enthält Rezensionen zu Werken von Heine, Thierry, Hugo, W. Menzel, Gutzkow u. a. – Leicht gebräunt und braunfleckig.

Boileau Despréaux, Nicolas
Oeuvres. Edition stéréotype.
Los 2013

Ergebnis
98€ (US$ 109) *

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Boileau Despréaux, Nicolas. Oeuvres. Edition stéréotype. 2 Bände. XXIV, 322 S., 1 Bl.; 2 Bl., 330 S., 1 Bl. Mit 15 Kupfertafeln (davon 2 in 2 verschiedenen Druckzuständen) von Delvaux und Simonet nach Moreau le Jeune, Manceau nach Choquet u. a. 17 x 10,5 cm. Dekorative braune Maroquinbände (signiert: "Cuzin") des späten 19. Jahrhunderts mit goldgeprägtem RTitel, reicher floraler RVergoldung, dreifachen Deckelfileten, Steh- und Innenkantenvergoldung sowie Goldschnitt. Paris, Didot, (1799).
Brunet I, 1060. – Schöner Didot-Druck. Die Kupfer mit mehreren Portraits von Boileau, Malherbe und Vergil, ferner mit Illustrationen zum komischen Heldengedicht Le Lutrin. – Drei Kupfer lose. Sauberes Exemplar.

Bürger, Gottfried August
Leonora
Los 2014

Ergebnis
246€ (US$ 273) *

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Bürger, Gottfried August. Leonora. Translated from the german by W. R. Spencer. 5 Bl. (e. w.), 35 S. Mit gestochenem Frontispiz, 4 Kupfertafeln und 4 gestochenen Textvignetten nach Diana Beauclerc. 37 x 26,5 cm. Blindgeprägter Kalblederband (berieben, Kanten schwach beschabt, etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild, Rücken- und Deckelvergoldung, Steh- und Innelkantenfileten sowie Goldschnitt. London, T. Bensley, 1796.
Lewine 88. Lowndes I, 294. Thieme-Becker III, 115. – Erste Ausgabe dieser Übersetzung mit den Illustrationen von Beauclerc. "Since William Taylor's translation of Burger's ballad 'Leonora, A Ballad from Burger' first appeared in the march issue of The Monthly Magazine for 1796, several versions of translation concurred as if they had participated in a contest for literary fame. Besides Taylor, the Poet Laureate, Henry James Pye, J. T.Stanley (whose version contains a strikingly marvellous illustration by William Blake), W. R. Spencer (whose version was illustrated with Lady Diana Beauclerc) and even Walter Scott had participated the contest. Scott's version of 'William and Helen' was published with 'The Wild Chase' anonymously in 1796 at Edinburgh. John Aiken, the Editor of The Monthly Magazine, made a comment in "Half-yearly Retrospect of the State of Domestic Literature", in January issue 1797: The Public has been much amused and gratified by a contest for literary fame among the several translators of Leonora, a wild and extravagant, but uncommonly interesting German ballad " (Ruriko Suzuki, "Translation in the 1790's: a Means of Creating a Like Existence and/or Restoring the Original."). Mit deutsch-englischem Paralleltext. Luxusdruck in Fraktur und Antiqua auf starkem, zeitbedingt etwas vergilbtem Vélinpapier. – Vereinzelte schwache Stockflecken. Wohlerhaltenes Exemplar.

Canitz, F. R. L. von
Gedichte
Los 2015

Ergebnis
160€ (US$ 178) *

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Canitz, F. R. L. von. Gedichte ... nebst dessen Leben, und einer Untersuchung von dem guten Geschmack in der Dicht- und Rede-Kunst, ausgefertiget von Johann Ulrich König. Zweyte Auflage. LXXX, 476 S., 3 Bl. Mit gestochenem Frontispiz, 2 gestochenenen Portraits und mehreren Wappenkupfern. 20 x 13,5 cm. Pergament d. Z. (etwas berieben) mit hs. RSchild (lädiert). Berlin und Leipzig, Ambrosius Haude, 1734.
Goedeke III, 345, 1. Faber du Faur 1693. – Zweite von König besorgte Ausgabe mit der berühmten Abhandlung über den guten Geschmack. "Die bedeutendste Stellungnahme zu den grundlegenden Fragen der Dichtkunst von Bodmer und Breitinger" (Kat. Neufforge, S. 542). – Vorderes Innengelenk angeplatzt, sonst wohlerhalten.

Chamisso, Adelbert von
Peter Schlehmil's wundersame Geschichte
Los 2016

Ergebnis
148€ (US$ 164) *

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Chamisso, Adelbert von. Peter Schlehmil's wundersame Geschichte. Nach des Dichters Tode neu herausgegeben von Julius Eduard Hitzig. Stereotypausgabe. XVI, 82 S., 1 Bl. Mit Holzschnitt-Titelvignette und 15 weiteren Holzschnitt-Illustrationen von Unzelmann nach Adolph Menzel. 21 x 13,5 cm. Späterer marmorierter HLederband (etwas berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Nürnberg, Johann Leonhard Schrag, (1839).
Goedeke VI, 149, 14e. Rümann 1349. – Erste von Adolph Menzel illustrierte Ausgabe, der damals noch gänzlich unbekannt war, weshalb sein Name als Illustrator auf dem Titel keine Erwähnung findet. Exemplar des zweiten Drucks bei Breitkopf und Härtel in Leipzig mit der "Vorrede des Herausgebers". – Etwas stockfleckig, Titel und Schlussblatt auch etwas fingerfleckig, Titel zudem mit kleinem Eckabriss. Vorsätze modern.

Chorier, Nicolas
Joannis Meursii elegantiae latini sermonis
Los 2017

Ergebnis
197€ (US$ 219) *

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(Chorier, Nicolas). Joannis Meursii (Pseud.) elegantiae latini Sermonis, seu Aloisia Sigaea Toletana. De arcanis amoris & veneris. Adjunctis fragmentis quibusdam eroticis. 2 Teile in 1 Band. XXIV, 211 S.; 2 Bl., 172 S., 1 w. Bl. Mit Kupfertitel und gestochenem Frontispiz. 18,5 x 11,8 cm. Sprenkelmarmoriertes hellbraunes Kalbleder d. Z. (schwache Kratzspuren, etwas beschabt und bestoßen) mit reicher RVergoldung, rotem goldgeprägtem RSchild, Deckelfileten und Innenkanten-Punktvergoldung. Leiden, Elzevir, 1774.
Cohen-Ricci 239. Gay-Lemonnier II, 721. Hayn-Gotendorf VI, 522. Willems 2178. – Nachdruck der Elzevir-Ausgabe von 1757 mit dem Gravelot zugeschriebenen Frontispiz, das in etwas kleinerem Format, auf blauem, festem Papier, auch der vorliegenden Ausgabe beigegeben wurde. Die Gespräche der Aloisia Sigaea sind klassische "Bettgeschichten", insgesamt sieben Dialoge zwischen zwei Frauen zur Einführung, die den Leser in die Geheimnisse des Ehebettes einführen, ein Rokoko-Eroticum ersten Ranges, das zahlreiche Auflagen erfuhr. Anonymer Verfasser ist der Jurist und Schriftsteller Nicolas Chorier (1612-1692), Stadtadvokat zu Grenoble, der unter dem Pseudonym des bedeutenden niederländischen Historikers und Philologen Johannes Meursius (1579-1639) publizierte. – Kaum fleckig. Sehr sauber und wohlerhalten, dekorativ gebunden.

Cicero, Marcus Tullius
Opera omnia
Los 2018

Ergebnis
123€ (US$ 137) *

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Cicero, Marcus Tullius. Opera omnia quae exstant in sectiones, apparatui latinae locutionis respondentes. Teile I-II (von 4). 12 Bl., 306 S., 25 Bl.; 679 S., 64 Bl. Mit figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 37 x 32 cm. Leder des 18. Jahrhunderts (vollständig restauriert, etwas beschabt und berieben). Genf, P. de la Rouiere, 1615-1616.
Vgl. Schweiger II, 106 (Ausgabe 1596). – Schöner Genfer Druck. – Titel von Teil mit hs. Anmerkung, im Rand angesetzt. Zu Beginn wenige Blätter im Rand hinterlegt und knitterfaltig. Leicht gebräunt und gering fleckig.

Cicero, Marcus Tullius
Opera
Los 2019

Nachverkaufspreis
200€ (US$ 222)

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Cicero, Marcus Tullius. Opera, quae supersunt, omnia, cum Asconio & scholiaste veteri; ac notis integris P. Victorii, J. Camerarii, F. Ursini ... Isaacus Verburgius collegit, diposuit, recensuit (etc.). 2 Bände. 18 Bl., 849 S.; 1051, 104 S. Mit Kupfertitel, 2 gestochenen Titelvignetten, gestochenem ganzseitigen Portrait und Kupfertafel. 39 x 25 cm. Pergament d. Z. (Gelenke angeplatzt, etwas berieben und angeschmutzt, etwas geworfen; ohne die beiden Bindebänder) mit RVergoldung, goldgeprägter Vignette und goldgeprägten Bordüren auf den Deckeln. Amsterdam, Westen, 1724.
Schweiger II, 107. – "Saubere Ausgabe und in guten Exemplaren nicht häufig" (Schweiger). – Leicht gebräunt und braunfleckig, gelegentlich etwas stärker. Stellenweise feuchtrandig. Exlibris.

Crell, Johann Christian
Die Schöne Holländerin, Oder Grisette
Los 2020

Ergebnis
443€ (US$ 492) *

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(Crell, Johann Christian). Die Schöne Holländerin, oder Grisette, ein Muster der Tugend und Schönheit, In einer wahrhaftigen Liebesgeschichte dem weiblichen und männlichen Geschlecht zum Beyspiel vorgestellet, von Icandern (Pseudonym). 180 S. Titel in Schwarz und Rot. Mit gestochenem Frontispiz. 17 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (leicht beschabt) mit goldgeprägtem RSchild. Frankfurt und Leipzig, Georg Friedrich Multz, 1740.
Hayn-Gotendorf III, 382. – Frühe Ausgabe dieser Scharteke der Trivialliteratur, zu dessen Druckgeschichte der Bibliophile Johannes Prinz, aus dessen Besitz das Exemplar, stammt, einige Recherchen angestellt hat: "Wie wir aus der ergötzlichen Szene der 'Wochenvisite' in Henrici-Picanders 'Academischem Schlendrian' (1726) erfahren, gehörte 'Die schöne Holländerin' mit zum hauptsächlichen Lesefutter der Leipziger Damenwelt. Die Wohlgemutin zählt das Buch unter ihren Lieblingsromanen auf, worauf ihre Freundin, die Vielgeldtin allerdings entgegnet: 'Was Menant und Talan geschrieben, mag noch so mit gehen, was aber Seladon, Selamintes, Iccander und andere geschmieret, ist nicht werth, daß mans lieset' (S. 355). Es besteht jedoch die Möglichkeit, daß diese Bemerkungen sich auf einen andren roman ähnlicher Art beziehen, nämlich auf Meleantons (i. i. Johann Leonhard Rosts) Opus 'Die unvergleichliche Heldin, in dem Bilde der schönen Holländerin' (aus dem Französsichen des Jean Nicolas; Nürnberg 1715). Sollte diese Annahme nicht zutreffen, und das von den beiden lesewütigen Damen gemeinte Buch tatsächlich das von Iccander-Crell herrührende Machwerk sein, so würde daraus folgen, daß die vorliegende 1740 datiere Ausgabe der 'Schönen Holländerin' nicht die erste sein kann, sondern daß die Scharteke damals schon mindestens 15 Jahre im Handel gewesen sein muß. Daß diese "wahrhafte Liebesgeschichte" gerne gelesen wurde, geht daraus hervor, daß 1743 nochmals eine Ausgabe, wiederum im Verlage von Georg Friedrich Multz zu Franckfurth und Leipzig, herauskam" (beiliegender Beschreibungstext). – Etwas gebräunt, Vorsätze älter erneuert, Exlibris.

Dante Alighieri
La divina commedia
Los 2021

Ergebnis
1.599€ (US$ 1,777) *

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Dante Alighieri. La divina commedia. Dedicata alla sacra imperiale Maestà di Elisabetta Petrowna, Imperatrice di tutte le Russie. 5 Teile in 4 Bänden. Mit 2 gestochenen Frontispices gestochener Widmung, 2 gestochenen Portraittafeln, 5 wiederholten gestochenen Titelvignetten, 165 gestochenen Textvignetten, gefalteter Stammtafel mit Kupferstichen und 107 (statt 109) Kupfertafeln. 27,5 x 20,5 cm. Honigfarbenes Pergament d. Z. (minimal berieben und bestoßen, kaum fleckig und geworfen) mit goldgeprägten roten RSchildern (teils leicht abgeplatzt). Venedig, Antonio Zatta, 1757-1758.
Brunet II, 505. Gamba 396. Lanckoronska, Venezianische Buchillustrationen, 10ff. und 35 mit Abb. – Schönste illustrierte Dante-Ausgabe der Mitte des 18. Jahrhunderts, gewidmet der Zarin Elisaweta Petrowna (1709-1762). Die prachtvollen Kupfer schuf eine venezianische Gruppe von Kupferstechern, die aus der Werkstätte des Giuseppe Wagner hervorgegangen war, "eine Zusammenfassung der noch unter dem Einfluß der Barockmalerei stehenden Schüler von Tiepolo und Sebastiano Ricci" (Lanckoronska). – Dem dritten Band fehlen 2 Kupfer zu den Canti XIV und XV, sonst vollständig mit allen Beigaben und Illustrationen. Titel mit kleiner alter Überklebung unten, sonst kaum fleckig. Wohlerhaltenes Exemplar.

Dante Alighieri
La divina comedia
Los 2022

Ergebnis
1.353€ (US$ 1,503) *

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Dante Alighieri. La divina comedia con tavole in rame. Hrsg. von A. Renzi, G. Marini und G. Muzzi. 4 Teile in 2 Bänden. Mit 3 wiederholten Titelkupfern und 125 Umrissradierungen. 48,5 x 32,5 cm. Grünes Halbleder d. Z. (Rücken verblasst bzw. gebräunt, Gelenke angeplatzt, Rücken von Band II partiell gelöst, etwas berieben) mit goldgeprägtem RTitel und goldgeprägter Justitia auf den Deckeln. Florenz 1817-1819.
Gamba 402. Cicognara 1089. Graesse II, 331. Olschki, Katalog 75, Nr, 87. Mambelli 113. – "Questa magnifica edizione" (Mambelli). – Stellenweise etwas braun- und stockfleckig. Unbeschnittenes, breitrandiges Exemplar.

Defoe, Daniel
La balance de l'Europe, ou La recherche des dangers
Los 2023

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467€ (US$ 519) *

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Drei Werke über die Machtbalance Europas während des spanischen Erbfolgekriegs
(Defoe, Daniel). La balance de l'Europe, ou la recherche des dangers respectifs qu'il y a de donner la monarchie d'Espagne a l'empereur aussi bien qu'au roi Philippe. Traduit de l'Anglais. Mit kleinem Titelholzschnitt. 45 S. 14,4 x 9 cm. Rotgefärbtes Halbziegenleder d. Z. (beschabt und berieben) mit Marmorpapierbezug. Namur, N. Ghonse, 1712.
Nicht bei Lowndes. – Erste Ausgabe, edition roulé, die auch titelgleich mit dem Impressum "Utrecht, J. Ribbius, 1712" erschien. Die englische Erstausgabe des kleinen Essays über den Spanischen Erbfolgekrieg (1702-1715) von Daniel Defoe (1660-1731) war im Jahr zuvor, 1711, in London erschienen unter dem Titel The balance of Europe, or, an enquiry into the respective dangers of giving the Spanish monarchy to the emperour as well as to king Philip ("Printed for John Baker at the Blak-Boy in Pater-Noster-Row"). Defoes Meinung nach, "having Philip as King of Spain was better for preserving the balance of power in Europe. Besides the Spaniards seemed to want him, and he would gradually grow less French and more Spanisch" (Novak, Daniel Defoe, Oxford 2001, S. 398). – Minimal wellig, kaum fleckig, bemerkenswert schönes Exemplar des seltenen Drucks. – Beigebunden: I. Lettre à M. le Marquis de *** sur un livre intitulé Les Soupirs de l'Europe. 22 S. O. O. u. Dr. 1712. - II. L'europe esclave si l'empire est dans les chaines, où l'on fait voir le deplorable état dans lequel l'Allemagne est réduite par l'invasion des François. Traduit de l'Anglois. 61 S. 1 Bl. London 1714. - Erste französische Übersetzung des Traktats Europe a slave when the empire is in chains, der zuerst 1713 veröffentlicht wurde. - Ähnlich gut erhalten.

Deinhardstein, Johann Ludwig
Skizzen einer Reise
Los 2024

Nachverkaufspreis
150€ (US$ 167)

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Deinhardstein, (Johann Ludwig). Skizzen einer Reise von Wien über Prag, Teplitz, Dresden, Berlin, Leipzig, Weimar, Frankfurt am Main, Darmstadt, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgardt, München, Salzburg, Linz, und von dort nach Wien zurück, in Briefen an einen Freund. 2 Bl., 192 S. 18 x 11 cm. OBroschur. Wien, C. Gerold, 1831.
Goedeke IX, 89. – Erste Ausgabe des zu Unrecht von Goedeke als "recht trocken" abqualifizierten Reiseberichts des Juristen, Literaturkritikers, Autors und zeitweiligen Burgtheaterdirektors Deinhardstein (1794-1859). – Leicht stockfleckig, kleines Exlibris. Wohlerhaltenes Exemplar.

Demosthenes
Demosthenis et Aeschinis principum Graeciae oratorum opera, cum utriusque autoris
Los 2025

Nachverkaufspreis
250€ (US$ 278)

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Demosthenes. Demosthenis et Aeschinis principum Graeciae oratorum opera, cum utriusque autoris vita & Ulpiani commentariis, novisque scholiis ex quarta eaque postrema recognitione, graecolatina ... per Hieronymum Wolfium Oetingensem. 34 Bl., LXXIV S., 3 Bl., 1464 S., 22 Bl. Mit 2 wiederholten Holzschnitt-Druckermarken und Portraitkupfer im Text. 39,5 x 25 cm. Pergament d. Z. (Gelenke brüchig, leicht wellig, beschabt und bestoßen, ohne Bindebänder) mit goldgeprägtem schwarzen RSchild. Frankfurt, Johann Aubry für Claude de Marne und Erben, 1604.
Schweiger I, 87. – Prachtvoll gedruckte griechisch-lateinische Parallelausgabe der Bearbeitung durch den Humanisten und Altphilologen Hieronymus Wolf (1516-1580) aus Öttingen, der 1551 erster Sekretär und Bibliothekar bei Johann Jakob Fugger in Augsburg wurde. Schweiger schreibt: "Inkorr. Ausg. Die Variant. sind vermehrt. Ziemlich selten". – Gering gewellt, kaum Gebrauchsspuren, im Block sehr schön erhalten.

Dickens, Charles
David Copperfield
Los 2026

Nachverkaufspreis
160€ (US$ 178)

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Dickens, Charles. David Copperfield. XIV S., 1 Bl., 624 S. Mit Stahlstichtitel, Stahlstich-Frontispiz und 38 Stahlstichtafeln nach Zeichnungen von H. K. Browne (Phiz). 21,5 x 14,5 cm. HLeder d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. London, Bradbury & Evans, 1850.
Hatton 634-673. – Erste Buchausgabe von Dickens' wohl berühmtestem Roman. Mit den meisterhaften Illustrationen von H. K. Browne, der es schaffte, mit der gleichen Schnelligkeit zu produzieren wie der Autor. "David Copperfield markes the zenith alike of 'Boz's' creative and of 'Phiz's' interpretative achievement" (Waugh, Charles Dickens and his illustrators, S. 40). – Etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten. Mit dem häufig fehlendem Erratablatt.

Didot, Pierre
Essai des fables nouvelles dédiées au Roi
Los 2027

Ergebnis
74€ (US$ 82) *

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Didot, (Pierre). Essai des fables nouvelles dédiées au Roi suivies de poésies diverses et d'une épitre sur les progrès de l'imprimerie. 150 S., 3 Bl. 16 x 10 cm. Leder d. Z. (beschabt und bestoßen) mit RVergoldung. Paris, Didot, 1786.
Cioranescu 24951. – Erste Ausgabe, eine der frühesten Veröffenlichungen Didots. "Ohne Illustrationsbeigaben veröffentlichte Didot Fabeln seit 1786" (Bodemann 249.1 zur Ausgabe 1824). – Vorsatz und Vortitel mit Besitzvermerken. Leicht gebräunt, gering fleckig.

Dreux du Radier, Jean-Francois
Récréations historiques, critiques, morales
Los 2028

Ergebnis
148€ (US$ 164) *

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(Dreux du Radier, Jean-Francois). Récréations historiques, critiques, morales et d'érudition; avec l'histoire des fous en titre d'office. 2 Bände. XX, 381 S., 1 Bl.; 2 Bl., 357 S., 1 Bl. 17 x 10,5 cm. Roter Maroquinband um 1880 (gering berieben und bestoßen, vereinzelt kleine Flecken) mit reicher Goldprägung. Paris, Robustel und Witwe Duchesne, 1767.
Barbier IV, 47. Cioranescu 25397. Vgl. Hoefer XIV, 766 (Ausgabe Den Haag 1768). – Erste Ausgabe. "Historien, poete, journaliste et traducteur, il a fait paraître un grand nombre d'ouvrages" (Hoefer). Enthält u. a. Abhandlungen über Balzac, Boileau, Duclos, Le Sage, Molière, Ovid, Platon, Racine, Richelieu, Sorbonne etc. – Gering fleckig. Schönes, sehr gut erhaltenes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Droescher, Otto
Alt-Berliner Humor
Los 2029

Nachverkaufspreis
200€ (US$ 222)

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"... abern Bisken Morbis mang!"
Droescher, O(tto). Alt-Berliner Humor. Zwanzig handkolorierte Steinzeichnungen. Nach Zeichnungen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Folge von 20 kolorierten lithographischen Tafeln, fest montiert auf Trägerkartons. Lose Blatt in Pappband d. Z. (fleckig und berieben) mit koloriertem Deckelschild. (Berlin, Selbstverlag, um 1890).
Vgl. Berlin-Bibliographie C 57133. Kosch III, 562. – Folge von 20 kolorierten Lithographien mit karikaturistischen Szenen aus dem Berliner Stadtleben der Kaiserzeit. Mit derbem, gleichzeitig aber auch feinsinnigem Berliner Straßenhumor, der in seiner altmodischen Begrifflichkeit nicht nur der heutigen Smartphone-Generation in der Hauptstadt Rätsel aufzugeben vermag. Wer außer versierten Mundartforschern weiß heute noch, wer oder was ein Mühlendammscher Jüngling ist? Oder ein Iklei? Oder kennt noch die Berliner Parfümerie Treu und Nuglisch, nach dessen Krönungswasser ein verlumpter Obdachloser beim Behördengang zu muffeln vorgibt? Der Zeichner und Schriftsteller Otto Droescher (1863-1930; Pseudonym Frank May) verfasste auch eine gereimte Stadtchronik Berlins, die vorliegende Folge ist der Berlin-Bibliographie unbekannt geblieben. – Trägerkartons fingerfleckig. Wohlerhalten.

Azurblauer Seidenband
Inhalt: Christliches Gesangbuch zur Beförderung
Los 2030

Ergebnis
246€ (US$ 273) *

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Einband. - Azurblauer Seidenband mit reicher Goldprägung auf Rücken und Deckeln, dreiseitigem punziertem Goldschnitt in grasgrüner strukturgeprägter Pappdecke mit goldgeprägtem RTitel, RVergoldung und Deckelbordüren sowie roséfarbenem Spiegel. 16 x 10,5 cm. Norddeutschland 1821.
Empire-Einband mit Bezug aus tiefblauer, schillernder geflochtener Seide. Rücken mit breiten Goldfileten als Zierbünde und Amphorenstempeln dazwischen, die Deckel mit Girlanden-Bordüre und Eckfleurons aus floralen Kränzen mit radialen Blüten. – Minimal berieben, Kapitale gering bestoßen, Rücken der Pappdecke etwas verblasst, Gelenke leicht brüchig, kleine Fehlstelle, kaum fleckig. Inhalt: Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen. Neue Auflage. 6 Bl., 298 S., 5 Bl. Mit Holzschnitt-Titelvignette. Stralsund, Wittwe Johann Struck, 1821. - Sauber und wohlerhalten.

Buchkasten
Non-Book in schönem reich goldgeprägtem marmorierten Kalbslederband
Los 2031

Ergebnis
394€ (US$ 437) *

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Einbände. - Buchkasten. Non-Book in wurzelmarmoriertem Kalblederband mit dekorativer Goldprägung 18,5 x 12,5 cm. Wohl England um 1865.
In den historischen Buchblock von "Great historical mutinies" (goldgeprägter Rückentitel) des David Herbert (1830-1899) ist ein Fach von 14 x 8 x 3 cm eingeschnitten und mit Marmorpapier ausgelegt (minimale Abriebspuren), das mit der Schnittmarmorierung harmoniert. Der Rücken des geglätteten Lederbands ist mit feinsten floralen Goldornamenten und Fileten geziert, die Deckel umlaufen ebenfalls florale Bordüren. – Minimal berieben, kaum bestoßen, insgesamt wohlerhalten.

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