Los 6336

Petitpierre, Petra Frieda
(1905 Zürich - 1959 Murten)Fruits d'automne

Schätzung
4.000€ (US$ 4,211)

Abgabe von Vorgeboten möglich

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Aus dem Katalog
Delikatessen – Die Kunst des Genusses
Auktionsdatum 2.6.2022

Lot 6336, Auction  119, Petitpierre, Petra Frieda, Fruits d'automne

Fruits d'automne.
Öl auf Leinwand. 41 x 56 cm. Unten links in der Darstellung mit Pinsel in Braun signiert "PETITPIERRE" und datiert, verso auf dem Keilrahmen nochmals datiert, betitelt "Fruits" sowie schwer lesbar bezeichnet. 1942.

Äpfel und Birnen gruppiert die Schweizer Künstlerin zu einem herbstlichen Stillleben, wie sie zu Beginn der 1940er Jahre häufig Pflanzliches, Bäume oder Früchte thematisiert. In gedeckten Farben schweben sie im Bildraum und spiegeln möglicherweise Petitpierres Verarbeitung des Todes ihres Mentors Paul Klee wider. 1929 ging Petra Petitpierre ans Bauhaus Dessau und begann dort mit dem obligatorischen Vorkurs bei Josef Albers und als Schülerin in der freien Malklasse von Wassily Kandinsky. 1930 wechselte sie dann in die Klasse von Paul Klee. Ein Jahr später folgte sie ihm an die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, wo sie ihr Studium 1932 als Meisterschülerin von Klee abschloss. Während Ihres Aufenthaltes in Paris arbeitete Petitpierre bei Fernand Léger und André Lhote. 1945 brachte ihr eine Einzelausstellung in Bern die erste öffentliche Anerkennung. Am 6. Oktober 1930 notierte die junge Künstlerin in Dessau: "Und das Licht leuchtet in der Finsternis. Plötzlich ist es hell geworden und ich sehe einen klaren Weg. Und plötzlich ist mir der Begriff 'abstrakt' klar. … Und dass die Worte 'Klangfarbenharmonien' und 'Klangfarbenmelodien' nicht umsonst einen tiefen Eindruck machen, wusste ich. Plötzlich stand das mit einer Eindrücklichkeit da und ich tastete. Und heute bin ich der Sache sicher, ich weiß nun, was ich suche: Farben, Musik, Eindruck, feinste Empfindung des Erlebnisses. … Der farbige Klang ist das Primäre." (zit. nach: zellermayer.de, Zugriff 23. März 2022).

Provenienz: Aus dem Nachlass der Künstlerin (Nachlassstempel auf dem Keilrahmen "Nachlass Petra / S. Müller-Petitpierre / CH-Airolo").

Ausstellung: Gesellschaft Schweizer Malerinnen, Bildhauerinnen und Kunstgewerblerinnen (GSMBK), mit deren Klebeetikett verso (o.J.)

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.


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