Los 5313 [*]

Cornelius, Peter von
(1783 Düsseldorf - 1867 Berlin)Bilder zu Goethes Faust

Schätzung
15.000€ (US$ 15,789)

Abgabe von Vorgeboten möglich

Los 5313 - Cornelius, Peter von - Bilder zu Goethes Faust - 0 - thumbLos 5313 - Cornelius, Peter von - Bilder zu Goethes Faust - 1 - thumbExtragroße Abbildungen

Aus dem Katalog
Druckgraphik des 15. bis 19. Jahrhunderts
Auktionsdatum 1.6.2022

Lot 5313, Auction  119, Cornelius, Peter von, Bilder zu Goethes Faust

nach. Bilder zu Goethes Faust. 12 Kupferstiche, von Ferdinand Ruscheweyh und Julius Thaeter, mit dem Titel- und dem Zueignungsblatt, lose Blatt. 1816. Nagler (Ruscheweyh) aus 72-83 und (Thaeter) 13; Ausst.Kat. German Printmaking in the Age of Goethe, vgl. Kat.-Nr. 117, S. 175 ff.

Die Kupferstiche entstanden nach den Zeichnungen von Peter Cornelius, die von Beginn an als Kupferstichfolge im Stile Albrecht Dürers konzipiert waren und die dieser seit 1810 in Frankfurt und Rom entworfen hatte - zwei Jahre nachdem der Tragödie erster Teil publiziert wurde. Für das Projekt konnte der Verleger Wenner gewonnen werden, gegen dessen anfängliche Widerstände Cornelius schließlich doch den führenden Stecher des Nazarenerkreises in Rom, Ferdinand Ruscheweyh, durchsetzen konnte - Wenner hatte ursprünglich den ebenfalls aus Frankfurt stammenden Kupferstecher Schulz für das Projekt favorisiert. Lediglich durch einen Zufall wurde ein Blatt von dem Dresdner Julius Thaeter ausgeführt: Dieser sah 1825 die bisher unverwendete Zeichnung des "Osterspaziergangs" von Cornelius in einer Sammlung und erwarb die Erlaubnis, diese in Kupfer zu stechen. Hiernach wurde es an Wenner verkauft und der Folge beigefügt. Die Arbeiten gelten in ihrer klaren Umsetzung der strengen Linien und der altmeisterlichen Formensprache als Cornelius' Meisterwerke in der Zeichenkunst. Die beinahe komplette Folge - es fehlt lediglich die Darstellung "Faust und Mephistopheles zu Pferde beim Rabenstein vorbeispringend" - der Illustrationen zu Goethes Faust mit dem Titel und dem Widmungsblatt für Johann Wolfgang von Goethe in der ersten, von dem Frankfurter Verleger Johann Friedrich Wenner besorgten Auflage von 1816, zzgl. dem Blatt von Thaeter. - Ganz ausgezeichnete und klare, gleichmäßige Drucke überwiegend mit dem vollen Rand. Insgesamt nur leicht fleckig bzw. stockfleckig, schwache Gebrauchsspuren, sonst tadellos und in ganz vorzüglicher Erhaltung.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.


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