Los 1442

Augustinus, Aurelius
Opera omnia

Nachverkaufspreis
6.000€ (US$ 6,897)

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Aus dem Katalog
Sonderkatalog „Apokalypse“
Auktionsdatum 13.4.2021

Lot 1442, Auction  117, Augustinus, Aurelius, Opera omnia

Augustinus, Aurelius. Opera omnia. Omnia vetustorum codicum collatione. 10 Teile in 18 Bänden (komplett). Mit 15 Holzschnitt-Druckermarken. 16,5 x 10,5 cm. Blindgeprägte Schweinslederbände d. Z. (etwas fleckig und berieben, die Bände V/1, V/2 und VI stärker betroffen und mit leichtem Feuchtigkeitsschaden, Band III/2 mit abgeschabter Ecke) mit hs. Bandtiteln und intakten Messingschließen (es fehlt lediglich eine Schließe bei Band X/1). Lyon, Sebastian Honorat (Bände I und IX) bzw. Erben Giunta, 1560-1563.
IA 110.359 (Honorat). Adams A 2163 (Honorat). Baudrier IV, 186f. (Honorat) und VI, 309f. (Giunta). – Komplettes Exemplar dieser seltenen Lyoneser Ausgabe. Die Verleger Sébastian Honorat und Jacques Giuntas Erben teilten sich die von Jacques Favre gedruckte Auflage. Vorliegend die beiden Bände I und IX mit Druckermarke und Impressum von Honorat, die übrigen Bände wurden von Giuntas Erben vertrieben. Mit leichten Abweichungen gegenüber Baudrier und Adams; insbesondere ist Band V, der De civitatae dei enthält, bereits 1560 erschienen. Der Titel von Band X/2 (752 S., 24 Bl., 423 S.) lautet Homiliae de tempore. Band I mit der Epistola ad Archiepiscop. Toletantum des Erasmus von Rotterdam (vgl. Vander Haeghen II, 12). – Stellenweise etwas gebräunt oder stockfleckig, Band VI im Rand mit bräunenden Wasserflecken, Band X/1 stellenweise schwach wasserrandig, Band III auf Seite 641f. mit geringem Wortverlust durch Wurmfraß, 2 Bl. Vorstücke in Band IV/1 nach Band IV/2 verbunden. Innenspiegel mit Signatur in Farbstift. Prächtige und uniform gebundene Reihe. Die Mittelplatte des Vorderdeckels mit einer Darstellung der Taufe Jesu im Jordan, der Rückdeckel zeigt den Gnadenstuhl mit Gottvater und Christus im Arm, darüber den Heiligen Geist. Exemplar der Bibliothek des Bibliophilen Ferdinand Hoffmann von Grünbühel und Strechau (1540-1607), die Innenspiegel mit seinem Namenszug und dem Memento-Mori-Motto "Zeittlichs Zergankhlich" sowie der Jahreszahl 1581. Hoffmann stammte aus der Steiermark und war u. a. Hofkammerpräsident von Kaiser Rudolf II., der ihm Güter in Mähren verlieh. Hoffmanns Erben setzten dann den Ausbau der Büchersammlung fort. Im Jahr 1664 ging die Sammlung in den Besitz des Fürsten Ferdinand von Dietrichstein über und wurde so Teil der berühmten Bibliothek Dietrichstein-Nikolsburg, die Anfang der 30er Jahre teilweise versteigert wurde.


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