Los 6326

Schlobach, Willy
Abendstimmung über den Auasbergen in der namibischen Steppe bei Windhoeck

Nachverkaufspreis
15.000€ (US$ 16,667)

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Lot 6326, Auction  115, Schlobach, Willy, Abendstimmung über den Auasbergen in der namibischen Steppe bei Windhoeck

Abendstimmung über den Auasbergen in der namibischen Steppe bei Windhoeck.
Öl auf Leinwand. 85,5 x 125,5 cm. Unten links signiert "W. S[chlo]bach".

Willy Schlobach gilt als einer der bedeutendsten Protagonisten des belgischen Impressionismus. Er studierte an der Académie Royale des Beaux-Arts in Brüssel und fand früh zu einer atmosphärischen Landschaftsmalerei, die auch von George Seurat hochgelobt wurde. Seurat sah in Schlobach „den besten belgischen Divisionisten“ (Stefan van den Bossche: Zuiver en ontroerend beweegloos: prerafaëlitische sporen in de Belgische kunst en literatuur, Antwerpen 2016, S. 388). 1883/84 gründete er zusammen mit einer Reihe von belgischen Künstlern, etwa mit Théo van Rysselberghe, James Ensor, Willy Finch und Fernand Khnopff die Künstlergruppe „Societé de Vingt“, kurz „Les XX“. Die avantgardistische Gruppe war darauf bedacht, junge Künstler zu fördern und setzte sich für den künstlerischen Austausch zwischen Frankreich und Belgien ein.
In vorliegendem Gemälde zeigt Willy Schlobach uns eindrucksvoll, ganz im Sinne der impressionistischen Farbpalette, das breite Farbspektrum der namibischen Steppe. Inmitten dieser Steppenlandschaft liegt die Stadt Windhoeck, umgeben von den Erosbergen im Osten, den Auasbergen im Süden und dem Khomashochland im Westen und Norden. Zwei Reiter traben hier auf einem kleinen Weg, der sich durch die karge, weitestgehend flache, menschenleere Ebene schlängelt, auf die am Horizont liegenden Auasberge zu. Die untergehende Sonne taucht die sanften Erhebungen der Bergkette in ein faszinierendes Wechselspiel von Zartviolett, diffusem Rosa, Blassblau und kräftigem Türkis und verleiht ihnen zusammen mit dem wolkenfreien, blauen Himmel gleichsam eine Gloriole. Die unwirtliche Steppenlandschaft mit den Reitern in differenzierten Erdtönen kontrastiert den von dunklen Tönen befreiten Hintergrund. Schlobachs neo-impressionistischer Einfluss ist hier deutlich zu spüren, wenngleich er die formalen Strukturen nicht gänzlich pointillistisch auflöst, sondern in einer lockeren Pinselführung mit kurzen und prägnant gesetzten Strichen verbleibt.

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.


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