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Los 2613Orlik, Emil
Postkarte mit ganzseitiger Federzeichnung. 1897
Auktion 127
Schätzung
250€ (US$ 284)
Orlik, Emil, Maler, Graphiker und Kunstgewerbler, Professor an der Kunstgewerbeschule Berlin (1870-1932). Postkarte mit ganzseitiger Federzeichnung, Gruß und Unterschrift "Emil Orlik". 1 S. München 3.III.1897.
An den Komponisten Oskar Fried in Paris gerichtete Grüße, mit noch deutlich vom Jugendstil geprägter Federzeichnung. Sie zeigt im Vordergrund einen Wanderer mit Hut und Stock sowie einen im Tiefflug vorbeisegelnden Vogel, im Hintergrund die Türme der Münchener Frauenkirche, am Himmel eine große Wolke mit menschlichem Gesicht. - Gelocht.
Los 2614Orlik, Emil
Brief an einen befreundeten Graphiker in Prag. 1901
Auktion 127
Schätzung
150€ (US$ 170)
Orlik, Emil (1870-1932). Eigh. Brief m. U. "Emil Orlik". 4 S. Doppelblatt. Mit einer aquarellierten Kopf-Vignette mit den Initialen EO. 8vo. Berlin, Potsdamer Platz, Hotel Fürstenhof, 16.XI.1901.
An einen befreundeten Graphiker in Prag, für dessen "lieben Brief" er dankt. "... Wenn Sie nicht zu gross wären würde ich fast sagen: Sie kleiner Schmeichler, Sie! ... Auch ich erfreue mich eines guten Befindens und besonders eines guten Einkommens und Herauskommens. Von Ihrem Haase exlibris haben Sie mir ja gar nichts geschrieben. Das andere ist nett ausgefallen. Aber die Papirki [Papiere] gefallen mir absolut nicht: ich bitte warten Sie doch mit dem Druck bis ich Anfang December nach Prag komme, ich versorge Ihnen besseres Papier. Denn das ist ein so minimaler materieller Unterschied, dass es schade wäre am Papier zu sparen. Wenn Sie nach Berlin kommen so erfragen Sie im Hotel Fürstenhof meine eigentliche Adresse: es ist nötig der stillen Arbeit wegen, dass sie nicht an der grossen Glocke der Grossstadt hängt ... Die Probedrucke sende ich anbei zurück: dem B-t- sagen Sie aber nixen! ...".
Los 2615Orlik, Emil
Postkarte mit ganzseitiger Federzeichnung. 1907
Auktion 127
Schätzung
200€ (US$ 227)
Orlik, Emil (1870-1932). Eigh. Postkarte mit ganzseitiger Federzeichnung, Grüßen und Unterschrift "Emil Orlik". 1 S. Oberhof (Thüringen) 25.II.1907.
An den Kommerzienrat Georg Arnhold in Dresden gerichtete Karte aus dem winterlichen Oberhof: "... Hier ist es immer noch sehr schön: ich würde Ihnen Verehrtester raten noch einmal herzukommen; ich für meinen Theil hinterlasse hier die schönsten Eindrücke - im Schnee ...". Die Federzeichnung zeigt die winterliche Berglandschaft um Oberhof, im Vordergrund ein voll besetzter Pferdeschlitten.
Orlik, Emil. Neue fünfundneunzig Köpfe. 4 Bl. Mit 95 Porträttafeln und signierter Orig.-Radierung von Emil Orlik. 25,5 x 19,5 cm. OHalbpergament mit goldgeprägtem Rücken- und Vorderdeckeltitel sowie KGoldschnitt in Pappschuber. Berlin, Cassirer, (1926).
Eines von 50 nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der signierten Original-Radierung. Zweites Buch des zuerst 1920 entstandenen Porträt-Werks 95 Köpfe. Zeigt u. a.: Josephine Baker, Wilhelm von Bode, Bruno und Paul Cassirer, Chagall, Otto Dix, Alfred Döblin, Albert Einstein, Karl Flesch, Leo Frobenius, Yvette Guilbert, Käthe Kollwitz, Fritz Kreisler, Thomas Mann, Joachim Ringelnatz, Franz Schreker, Max Slevogt, Claire Waldoff, Alexander Zemlinsky und Heinrich Zille. – Tadelloses Exemplar.
Los 8221Orlik, Emil
Studien aus Spanien
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,136)
Studien aus Spanien
10 (1 farbige, 1 aquarellierte) Lithographien auf Japan bzw. Bütten sowie 2 Bl. Titel, Inhalt und Druckvermerk. Meist in Orig.-Passepartouts, lose in Orig.-Pergamentmappe mit lithogr. Deckelillustration. 1927.
Ca. 41,4 x 27,8 cm (Blattgröße).
9 Bl. signiert "Orlik". Auflage 10 röm. num. Ex.
Voss-Andreae L 710.
Die 1927 bei Bruno Cassirer in Berlin verlegte Mappe mit zehn Lithographien Orliks erschien in einer Gesamtauflage von 30 Exemplaren, davon 10 der Vorzugsausgabe auf Japan und 20 auf holländischem Bütten. Vorhanden sind u.a. folgende Motive "Spanische Zigeuner - Sevilla" sowie "Der Sänger Manuel Torres", "Gitarrespieler" und "Sevillaner". (Voss-Andreae L 711-720, zwei Blätter hier aus der Normalausgabe). Lebendige Schilderungen der spanischen Tänzer und Sänger, die Orlik 1925 auf seiner Reise nach Spanien mit den Stationen Madrid, Sevilla und Toledo festhielt. Prachtvolle Drucke der vollständigen Mappe, mit breitem Rand, rechts teils mit dem Schöpfrand.
Los 8214Orlik, Emil
Zwei Sängerinnen; Rastende Kamele
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)
Zwei Sängerinnen; Rastende Kamele
2 Bl. Kreide in Schwarz bzw. Kohlestift auf Velin.
20 x 13 bzw. 11,5 x 18 cm.
1 Bl. unten rechts mit Bleistift signiert "Orlik".
Lockere, weiche Linien der schwarzen Kreide erfassen die beieinander stehenden Gestalten der beiden unterschiedlich großen Sängerinnen und betonen in leicht karikierender Manier die ausdrucksvollen großen Münder der Frauen. Die kantigen Körper der Kamele untersucht Orlik zeichnerisch mit sicherem Strich und sparsamen Binnenschraffuren.
Aus Ägypten
15 Bl. Kaltnadel, teils mit Roulette, auf BSB-Bütten sowie 4 Bl. Titel, Inhalt, Vorwort und Druckvermerk. In Orig.-Passepartouts, lose in Orig.-Halbledermappe mit Deckelillustration. 1922.
41,7 x 33,8 cm (Passepartouts).
Die Radierungen jeweils signiert "Orlik". Auflage 100 num. Ex.
Voss-Andreae R 483.
Die komplette Mappe, erschienen in einer Gesamtauflage von 110 Exemplaren im Propyläen-Verlag, Berlin 1922, gedruckt bei Carl Sabo, Berlin. Die Motive für die früher entstandenen Kaltnadelarbeiten fand Orlik bereits 1913 aufgrund seiner Ägyptenreise. Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.
Los 8210Orlik, Emil
Orientalisches Mädchen
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)
Orientalisches Mädchen
Bleistift, teils gewischt, auf Velin. Um 1911.
31,5 x 25,3 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Emil Orlik".
Tiefdunkle Kontraste, klare Konturen und eine detailreiche Binnenzeichnung lassen die stehende Mädchenfigur in der lediglich angedeuteten Umgebung fast hyperrealistisch erscheinen.
Los 8211Orlik, Emil
Nordafrikanische Stadt
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 426)
Nordafrikanische Stadt
Kreide in Schwarz auf Skizzenbuchpapier. 1912.
20 x 11,8 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Orlik" und datiert.
Sicher setzt Orlik Licht und Schatten, Hell und Dunkel ein, um die stilisierte afrikanische Stadt mit lockeren Linien zu zeichnen. Im Jahr 1912 bereiste der Künstler Kairo, den Sudan und Ceylon, schließlich China, Korea und Japan.
Zwei Araber
Aquarell und Bleistift auf Skizzenbuchpapier. Wohl um 1912.
18 x 11 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Orlik".
Skizzenhafte, sicher erfasste Szene, vermutlich entstanden während Orliks zweiter Ostasienreise, die vom Talent des Künstlers zeugt, seine Reiseimpressionen spontan und einfühlsam wiederzugeben. Verso Fragment einer Skizze des Künstlers.
Spanierin
Schwarze und farbige Kreiden und Aquarell auf Velin. Um 1925.
19,8 x 13,3 cm.
Das wohl 1925 auf Orliks Reise nach Spanien mit den Stationen Madrid, Sevilla und Toledo entstandene Damenbildnis fand keinen motivischen Niederschlag in der 1927 bei Bruno Cassirer in Berlin verlegten Mappe spanischer Motive mit zehn Lithographien des Künstlers.
Provenienz: Galerie von Abercron, München 1974, Nr. 71
Los 7019Orlik, Emil
Sitzender weiblicher Akt
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.250€ (US$ 1,420)
Sitzender weiblicher Akt
Farbige Kreiden und Pinsel in Schwarz auf grauer Malpappe. 1908.
56,3 x 47 cm.
Seitlich links mit Bleistift signiert "Orlik" und datiert.
Nach dem Bade sitzt die junge Frau, sich die Füße abtrocknend, ein Handtuch zum Turban um den Kopf gebunden, vor unbestimmtem dunklem Hintergrund. Orlik zeichnet den sehr präsenten, zusammengekauerten Körper des Modells mit weichen Konturen und sanften Schattierungen in harmonischer Tonalität. Im Jahr 1908 wurde Orlik Mitglied der Berliner Sezession.
Provenienz: Grisebach, Berlin, Auktion 119, 04.06.2005, Lot 625
Privatbesitz Süddeutschland
Los 7016Orlik, Emil
Portrait Gustav Mahler (Brustbild im Profil nach rechts)
Auktion 126
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.500€ (US$ 6,250)
Portrait Gustav Mahler (Brustbild im Profil nach rechts)
Kaltnadel, Roulette und Vernis mou in Dunkelbraun auf festem Velin. 1902.
29,2 x 20,1 cm (48 x 30,5 cm).
Signiert "emil Orlik".
Voss-Andreae R 127.
Eines der bedeutendsten Portraits von Emil Orlik zeigt Gustav Mahler auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Das Bildnis wurde zwischen 1902 und 1904 nur in einzelnen Exemplaren auf verschiedenen Papieren gedruckt; eine Auflage existiert nicht. Schöner, klarer Druck mit deutlich zeichnender Plattenkante und breitem Rand, rechts und oben mit dem Schöpfrand.
Los 7032Orlik, Emil
Ein Theater Theehaus
Auktion 125
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.375€ (US$ 1,563)
Ein Theater Theehaus
Farblithographie auf Bütten. Um 1900.
17,7 x 23,4 cm (21,3 x 27,2 cm).
Signiert "Orlik" und mit dem Stempel der Druckerei Koshiba, Tokio.
Voss-Andreae L 76.
Das 1878 nach einem Brand wiedereröffnete Kabuki-Theater Shintomi-za im Stadtviertel Tsukiji, in dem auch Orlik im Hotel Metropole wohnte. Die Kabuki- und Nô-Aufführungen dort besuchte der Künstler begeistert und setzte sich künstlerisch mit den dort gewonnenen Eindrücken auseinander. Erschienen als Blatt 4 der Mappe "Aus Japan". Prachtvoller, in den Farben frischer Druck mit Rand. Selten.
Das Fest der Knaben
Farblithographie auf Japan. 1900.
24,1 x 12 cm (28,6 x 15,7 cm).
Signiert "Orlik" und mit dem roten Stempel der Druckerei Koshiba, Tokio.
Voss-Andreae L 78.
Erschienen als Blatt 6 der Mappe "Aus Japan". Die karpfenförmigen Fahnen werden zum Fest der Knaben am 5. Mai gehisst und gelten als Symbol für Mut und Erfolg im Leben (vgl. Voss-Andreae S. 94). Prachtvoller, differenzierter und farbfrischer Druck mit Rand. Selten.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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